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18.09.2012 | Auto & Verkehr | geschrieben von Daniela Dlauhy¹ | Pressemitteilung löschen

Praxistauglichkeit und Zukunftsaussichten von Elektro- und Hybridfahrzeugen

Elektro- und Hybridfahrzeuge auf Deutschlands Straßen? Vor zwanzig Jahren war das noch kaum vorstellbar. Heute sind alle großen Automobilhersteller dabei, diese alternativ angetriebenen Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Hohe Spritpreise und strengere CO2-Emissionsvorgaben lassen das Interesse steigen. Die kürzlich erschienene Broschüre des Corporate Vehicle Observatory (CVO) "Electric and Hybrid Vehicles: Technologies, Uses and Perspectives" liefert detailliertes Hintergrundwissen rund um das Thema Elektro- und Hybridfahrzeuge und die gegenwärtige Entwicklung in der Automobilbranche. Sie kann kostenlos auf http://www.arval.de/cvo-publikationen angefordert werden. Der CVO ist eine von Arval initiierte, europaweite Informations- und Expertenplattform für Flottenmanagement.

Micro-Hybridfahrzeuge, Mild Hybrid, Parallel Hybrid oder reine Elektroautos - die am Markt verfügbaren alternativen Antriebsarten sind vielfältig. Mittlerweile sind einige Modelle namhafter Autohersteller verfügbar. Deren Marktanteile sind zwar noch gering, dennoch beeinflussen sie die Forschung und Entwicklung im Bereich der alternativen Antriebe.

Leistung und technische Einschränkungen von Elektrofahrzeugen

Bei den technischen Angaben zu Leistung und Reichweite gibt es grundlegende Unterschiede zwischen Elektrofahrzeugen und Autos mit konventionellen Motoren. Die Broschüre erklärt detailliert, was sich hinter Begriffen wie Batterie- und Motorleistung und Ladekapazität verbirgt. Dabei werden auch die Vorteile von Elektrofahrzeugen erläutert: Durch die geräuschlose und emissionsfreie Fortbewegung werden vor allem innerstädtisch CO2 und Lärm reduziert. Darüber hinaus gelten die Instandhaltungs- und Wartungskosten als gering, da der elektrische Antrieb im Gegensatz zu einem Verbrennungsmotor weniger anfällig ist. Gleichzeitig zeigt die Broschüre aber auch die Nachteile auf: So stellen die Reichweiten, momentan im Schnitt 150 bis 200 Kilometer, sowie die maximalen Geschwindigkeiten von 70 bis 120 km/h erhebliche Nutzungseinschränkungen dar. Zudem ist neben der langen Ladedauer - ohne Schnellladevorrichtung dauert der Ladevorgang mindestens sechs Stunden - das Laden am Wohnort oft problematisch. Denn ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses kann beispielsweise nicht einfach den Allgemeinstrom in der Tiefgarage benutzen.

"Reine Elektrofahrzeuge sind - noch - keine Allzweckautos. Vielmehr eignen sie sich momentan nur für bestimmte Einsatzgebiete - zum Beispiel im Stadtverkehr", meint Ralf Woik, Sprecher des CVO in Deutschland. "Die Erfahrungswerte des CVO zeigen, dass die Gesamtkosten bei rein innerstädtischen Kurzstrecken für elektrische und konventionelle Fahrzeuge beinahe gleich sind. Selbst wenn die Anschaffungskosten für Elektrofahrzeuge höher sind, rechnen sich hier die geringeren Instandhaltungskosten und die steuerlichen Vorteile. Für Unternehmen wie beispielsweise Lieferdienste können alternative Antriebe also durchaus interessant sein."

Herausforderung Rohstoffe

Des Weiteren thematisiert die Broschüre die Verfügbarkeit von Rohstoffressourcen für die Batterieproduktion. Neben Lithium werden für die in Hybrid- und Elektroautos verwendeten Lithium-Ionen-Akkumulatoren auch Kobalt, Nickel und Zink benötigt. Sind diese Rohstoffe auch in Zukunft ausreichend vorhanden? Kann eine Knappheit anders als bei Gas oder Erdöl vermieden werden? Die Expertenmeinungen gehen hierzu auseinander - selbst wenn es noch einige Lithiumvorkommen gibt, die gerade erst erschlossen werden. Problematisch ist zudem die regionale Konzentration dieser Rohstoffe, die häufig in politisch instabilen Regionen vorkommen. Die Rohstoffverfügbarkeit sowie die relativ hohen Produktionskosten haben direkten Einfluss auf die Wiederverwertung bereits verwendeter Batterien. Für Blei-, Ni-Cd-, Ni-Mh- und Li-Ion-Batterietechnologien gibt es daher mittlerweile spezialisierte Recyclingunternehmen.

Wohin geht die Reise mit Elektro- und Hybridfahrzeugen?

Wie in der Broschüre analysiert wird, zeichnen sich gegenwärtig folgende Trends ab: Die Batteriepreise sinken aufgrund der wachsenden Wettbewerbssituation weiter. Neue Akteure, die sich auf die Entwicklung von Komponenten spezialisieren, kommen auf den Markt. Außerdem entstehen derzeit ökologisch angetriebene Projekte, die die Batterieladung mit Solarstrom kombinieren und damit ein Zeichen für die grüne Zukunft setzen: Ein Beispiel sind etwa Parkhäuser, deren Ladevorrichtungen durch Solarstrom gespeist werden. In den meisten Fuhrparks sind Elektro- und Hybridfahrzeuge noch Zukunftsmusik. Erst wenn sie sich nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch rechnen, werden sie verstärkt in den Flotten zu finden sein.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.arval.de
Arval Deutschland GmbH
Ammerthalstr. 7 85551 Kirchheim b. München

Pressekontakt
http://www.maisberger.com
Maisberger, Gesellschaft für strategische Unternehmenskommunikation mbH
Claudius-Keller-Str. 3c 81669 München

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