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20.01.2015 | Bildung, Karriere & Schulungen | geschrieben von Ulrich Heuke¹ | Pressemitteilung löschen

Nachqualifizierung - neuer Weg zum Berufsabschluss

Die beiden bisher üblichen Wege zur Erlangung anerkannter Berufsabschlüsse, sieht man von akademischen Abschlüssen ab, sind die berufliche Erstausbildung und die Umschulung. Die berufliche Erstausbildung ist der typische Weg, auf denen Jugendliche/junge Erwachsene, i. d. R. bis zu einem Alter von 25 Jahren, einen Berufsabschluss erwerben. Arbeitslose Erwachsene, die aus verschiedenen Gründen einen anderen Berufsabschluss benötigen, können diesen über eine Umschulung erwerben, wenn sie über die erforderlichen Zulassungsbedingungen verfügen.

Erwachsene, die nicht mehr in dem Alter für eine berufliche Erstausbildung sind und nicht über die erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen für eine Umschulung verfügen, hatten bisher kaum Chancen, einen Berufsabschluss nachzuholen und damit ihren Status als "Ungelernte" mit all ihren damit verbundenen negativen Folgen zu verändern.

Genau für diesen Personenkreis stellt die "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung" einen neuen bzw. dritten Weg zum Nachholen von Berufsabschlüssen dar. Grundlage dafür war die 2008 gestartete Bundesinitiative "Perspektive Berufsabschluss" (www.Perspektive-Berufsabschluss.de).

Der größte Vorteil der Nachqualifizierung besteht darin, dass Erwachsene beim Nachholen des Berufsabschlusses bereits erworbene berufliche Vorerfahrungen (beispielweise aus abgebrochenen Ausbildungen oder Beschäftigungsverhältnissen im Berufsbereich) nutzen können. Das eröffnet ihnen völlig neue Perspektiven. Nachgeholt werden nur noch die Ausbildungsteile, die für den Erwerb des Berufsabschlusses noch fehlen. Je umfangreicher die bereits vorhandenen beruflichen Vorerfahrungen je kürzer die Qualifizierungszeit bis zum Berufsabschluss.

Die Basis dafür bietet ein fachliches Feststellungsverfahren und ein abschlussorientiertes Modulsystem. Abschlussorientierung bedeutet, dass die Gesamtheit aller Module alle Ausbildungsinhalte umfasst, die für den jeweiligen Ausbildungsberuf verbindlich vorgegeben sind. Die einzelnen Module (Ausbildungsteile) sind in sich abgeschlossen und können einzeln absolviert werden. In fachlichen Feststellungsverfahren, für die in Berlin durch die IHK verbindliche Standards vorgegeben sind, wird ermittelt, welche beruflichen Vorerfahrungen bereits anerkannt werden können und welche Module (Ausbildungsteile) für den Erwerb des Berufsabschlusses noch nachgeholt werden müssen.

Welche Chancen und Vorteile sich damit verbinden, machen erste Ergebnisse des Bildungs- und Beratungszentrum für Beruf und Beschäftigung Berlin (BBZ Berlin) deutlich. Das BBZ Berlin führt bereits seit 2009 Maßnahmen zur Nachqualifizierung durch. Von den bisher rund 400 Teilnehmenden an der Nachqualifizierung haben bereits 146 die Kammerprüfungen absolviert. Davon haben 126 bzw. rund 88 Prozent die Kammerprüfung bestanden und den Berufsabschluss erworben. Die Bedeutung dieser Ergebnisse wird erst deutlich, wenn man die Qualifizierungszeit betrachtet. Die Prüfungsabsolventen haben insgesamt bis zum Berufsabschluss eine durchschnittliche Qualifizierungszeit von 13,1 Monaten benötigt (individuell zwischen 6 und 22 Monaten). Das sind rund 10 Monate weniger als in einer Umschulung, die i. d. R. einen Zeitraum von 24 Monaten umfasst. Das ist umso beachtlicher, wenn berücksichtigt wird, dass rund 70 Prozent der Prüfungsabsolventen Langzeitarbeitslose waren.
Nachqualifizierung Berlin (http://nachqualifizierung-berlin.de/)
Für Rückfragen wenden Sie sich freundlicherweise an Frau Dr.Hübner 030 81856110
BBZ Bildungs-und Beratungszentrum für Beruf und Beschäftigung (http://www.bbz-berlin.de) , Prinzenstr. 32-34, 10969

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.bbz-berlin.de
BBZ Bildungs- und Beratungszentrum für Beruf und Beschäftigung gGmbH
Prinzenstraße 32-34 19069 Berlin

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