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04.03.2020 | Bildung, Karriere & Schulungen | geschrieben von Jörg Trübl¹ | Pressemitteilung löschen

Klimawandel beeinflusst die Verfügbarkeit von Tierfutter

Braune, dürre und trockene Steppenlandschaften lösen das Bild von grünen und saftigen Wiesenlandschaften in der DACH Region ab. Die Landwirte sind nach den heißen Sommern und trockenen, zu warmen Wintern in den letzten Jahren in großer Sorge. Laufen Rinder, Ziegen, Schafe oder Hühner über die Weide, dann staubt es und die Tiere werden nicht satt, Winterheu muss schon jetzt zugefüttert werden, berichtet der Schweizer Bauernverband. Die Bewässerung gewinnt an Bedeutung, um die Ernten in den zunehmenden Trockenheitsphasen zu schützen. Die klimatischen Veränderungen bringen verschiedene Herausforderungen beim Anbau mit sich: Bewässerung, Wegfall des Anbaus von Wintergetreide wegen der milderen Winter, Zukauf von Heu und Silage, höhere Kosten. Wo das Grundfutter für die Winterfütterung herbekommen? Damit kämpfen zahlreiche Landwirte im Dürrejahr 2018. Ein zweiter und dritter Grasschnitt ist entweder nicht möglich gewesen oder der Ertrag war nicht ausreichend.

Nutzung von Vorrangflächen freigegeben

Die zunehmenden Probleme der Dürre in den letzten zwei Jahren hat Auswirkungen: die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben die ökologischen Vorrangflächen zur Futterversorgung frei gegeben, bestätigt der Deutsche Bauernverband. Die Länder Bayern und Rheinland-Pfalz haben für bestimmte Landkreise die Nutzung der ökologischen Vorrangflächen freigegeben. Ziel ist den viehhaltenden Betrieben in schwierigen Situationen Entlastung zu gewährleisten, auch wenn die Qualität des Futters von diesen Flächen nicht sehr hoch sein wird. Der Bauernverband hat darauf hingewiesen, dass das Futter von Ödlandflächen für Milchkühe nicht ausreicht. Eine Möglichkeit wäre der Anbau von Zwischenfrüchten für die Futtergewinnung, das gilt es aber mit den EU-Regelungen in Einklang zu bringen, erläutern die verantwortlichen Bauernverbände.

Silage, Heu und Stroh - Dürre und Trockenheit verringern Ertrag

Wenig Wachstum, weil es zu trocken ist, bedeutet weniger Ertrag und schwache Getreideernte, dies wiederum führt zu Verknappung der Produktion und damit der geringeren Versorgung mit Stroh, Grassilagen und Heu. Dürrebedingter Aufwuchs lässt das benötigte Grass für Silagen geringer ausfallen. Wichtige Futtermittel für die Rinder- und Milchproduktion fehlen, die Versorgung wird knapp und der Zukauf von Futtermitteln steigt spürbar an und damit die Kosten für die Produktion. Ein Kreislauf, der sich seit den Dürrejahren 2003, 2006, 2011, 2015, 2018 wiederholt. Die Bauernverbände haben im Internet Futterbörsen eingerichtet, damit die betroffenen Landwirte Silage, Heu und Futtergetreide zukaufen konnten.

Es fehlt an Niederschlag, Regen und Schnee, um die benötigten Futterlager zu füllen. Der Kreislauf der Natur ist für die Tiere sinnvoll: Menge und Qualität des Futters wirken sich auf die Gesundheit der Tiere aus. Die Landwirte blicken mit Sorge auf weitere Folgen der Futterknappheit durch die Dürren wie u.a. der Blauzungen-Krankheit und einem geringeren Milchertrag.

Klimaveränderungen brauchen Zeit und konsequente Mühe

Die starke Verbundenheit der Landwirtschaft mit der Umwelt, verdeutlicht den Kreislauf Klimawandel mit Dürre und Trockenzeiten. Die Landwirtschaft steht vor neuen Herausforderungen: Pflanzenschutz, Bewässerungsmanagement, gesunde Böden, Viehhaltung. Die Treibhausbilanz braucht eine signifikante Verbesserung, darauf haben sich die Staaten beim Pariser Abkommen geeinigt. Als Vorteil der Klimaerwärmung zeigt sich, dass längere Vegetationszeiten die Möglichkeit bieten, Kulturen wie Hirse, Soja oder den Obst- und Rebbau auszudehnen. Langfristig sind die Auswirkungen der Klimaerwärmung aber überwiegend negativ zu bewerten, erläutern die Bauernverbände.

Futtermittelanbau - Ernte - Nachhaltigkeit - Soforthilfe

Die MABEWO AG betreibt unter dem AGRAR - DOME eine biologische Produktion von Futtermitteln (z.B. Gerste). Als Partner von Landwirtschaftsbetrieben versorgt der Agrar-Dome das Vieh mit lokal produzierter Nahrung auf kurzem Transportweg. Damit ist die Nahrungskette angeglichen, erläutert Jörg Trübl, Umweltingenieur und CEO MABEWO AG. Am Standort Deutschland in der Projektentwicklung ist in Mecklenburg-Vorpommern und Bayern jeweils eine Agrar-Dome Anlage mit sechs Produktionseinheiten für die Produktion von Futtermitteln (Gerstengras) im Hydroponic-Verfahren geplant.

Der AGRAR-DOME versorgt als Lieferant von Futtermitteln regional und vor Ort die Nutztiere. Ein AGRAR-DOME kann 40 Rinder versorgen und das bei sehr platzsparender Bauweise. Das Wasser wird im Kreislauf geführt. Durch das Hydroponik-System sind die Wasserverluste minimal und die Pflanzen werden optimal versorgt. Tägliche Ernten mit gleichbleibend hoher Qualität sichern die Erträge. Gerstengras beispielsweise wächst schnell, ist nahrhaft und als Kraftfutter geeignet. Rinder, Schweine, Schafe erhalten dadurch eine wichtige Komponente im Futtermix.

Besser essen und leben - das bedeutet das nachhaltige Produktionsverfahren. Innovation und Technik ermöglichen Futtermittel, Gemüse, Obst und Salate mit Solarenergie aus Fotovoltaikanlagen und dem Aquaponik-Verfahren effizient, lokal und biologisch herzustellen. Das Hydroponik-Verfahren ermöglicht einen geringen Wasserverbrauch und optimale Platzausnutzung durch den Etagenanbau. Das sind die Grundlagen für die Schonung der wichtigsten Ressourcen wie Land und Wasser, gibt Jörg Trübl zu bedenken.


V.i.S.d.P.:
Jörg Trübl
MABEWO AG CEO

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
https://www.mabewo.com
MABEWO AG
Bahnhofstrasse 17 CH-6403 Küssnacht / Rigi

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