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05.10.2020 | Bildung, Karriere & Schulungen | geschrieben von Oliwer Mikus¹ | Pressemitteilung löschen

Immobilienmarkt: Nachhaltigkeit im Anlageverhalten

Der globale Fluss von Menschen, Gütern und Kapital - neue Werte, nicht reine Gewinnmaximierung, sondern Neuausrichtung Nachhaltigkeit. Umstellung von fossilen - auf erneuerbare Energien, weg vom Eigentum hin zur Sharing- und Zirkularwirtschaft - von Oliwer Mikus, Chef der Sedulus Personalvermittlung, München

Die Welt befindet sich im Wandel, das Anlageverhalten spiegelt sich in der gesellschaftlichen Entwicklung wider. Demografisch gesehen gibt es in der Weltbevölkerung mehr Senioren als Kinder. Das hat Einfluss auf die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (UN Sustainable Development Goals) und die Prinzipien für verantwortungsvolles Investieren (UN PRI), auf Werte und den Wandel der Wertvorstellungen. Im Anlageverhalten entscheidet die Frage der Nachhaltigkeit von Projekten. Die Investitionsbereitschaft in nachhaltige Projekte wird im Sinne einer "doppelten Dividende" veranlasst: Investoren investieren einmal in Projekte, die zusätzlich den Umweltschutz fördern, wie beispielsweise Windenergieanlagen, Wasserkraftwerke oder Solarparks. Weitere Wendepunkte betreffen den Besitz von Dingen, den Ressourcenschutz, die Kreislaufwirtschaft, diese Trends sind global vertreten. Wer hätte gedacht, dass die Umstellung von fossiler Energie auf erneuerbarere Energie in zahlreichen Branchen, die Nachfrage nach Öl nicht nur sinken lässt, sondern der Ressourcenwandel von der Endlichkeit hin zu erneuerbaren Energien vollzogen wird. Zudem verliert das Eigentum von Dingen an Bedeutung, der Trend zur Sharing- und Zirkularwirtschaft wird durch die Generationen Y und Z vorangetrieben.

Zirkularwirtschaft im Immobilienmarkt

"Immobilien und Immobilienanlagen sind verantwortlich für einen Großteil des globalen Ressourcenverbrauchs für Energiegewinnung und die damit verbundenen Entstehungen von CO2-Emissionen. Dieser Verantwortung nehmen sich Unternehmen, Gesellschaft und Politik an. Betrachten wir den von der Bundesregierung verabschiedeten Klimaschutzplan, der den Rahmen für nachhaltige Bauprojekte als grüne Sachwerte schafft mit dem Ziel, einen langfristigen Mehrwert durch nachhaltige Immobilien zu schaffen", erläutert Frederick Mehlitz, Vorstandsvorsitzender der PREOS Real Estate AG, erfahrener Immobilieninvestor und Banker. Die Nachhaltigkeitstransformation der Immobilienwirtschaft ist Teil des Gedankens der Zirkularwirtschaft, die Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette als Herzstück. Der Zirkulargedanke betrifft im Immobilienmarkt die Gesamtheit von der Planung, Entwicklung über das Betriebsmanagement bis hin zum Rückbau. Das Thema "Nachnutzungskonzepte und Flächenrecycling" speziell im Immobilienmarkt zählt zur Idee der Nachhaltigkeit. "Neubebauungen gehen auf Kosten wertvoller natürlicher Ressourcen. Gerade Neubebauung auf "Grünen Wiesen" verringern landwirtschaftlich genutzte Flächen für den Anbau von Nahrungsmitteln, nachwachsenden Rohstoffen, Flächen für die Entstehung von sauberem Trinkwasser sowie für den notwendigen Klimaausgleich. Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung, Verringerung der Flächeninanspruchnahme und Nutzung brachliegender Flächenreserven sind aktuelle Themen für Projektentwickler", erläutert der Frankfurter Immobilienvisionär Thomas Olek, CEO der publity AG. Jüngst vermeldete die publity AG (Scale, ISIN DE0006972508) den Verkauf einer Immobilie mit rund 100.000 Quadratmetern Mietfläche in Essen aus dem Eigenbestand des Konzerns. Die Tochtergesellschaft PREOS Real Estate AG hat das Mitte 2019 erworbene, vollvermietete Objekt an die SIGNA Gruppe veräußert. Thomas Olek, CEO von publity, kommentiert: "Die Transaktion verdeutlicht nahezu idealtypisch die Stärke des publity Konzerns. Wir sind in der Lage, attraktive Objekte zu finden und zu guten Preisen zu erwerben. Anschließend steigern wir als Asset Manager den Wert der Objekte weiter, sodass wir zu lukrativen Preisen einen Exit realisieren können. Einmal mehr haben PREOS als Bestandshalterin und publity als Asset Manager im Konzern perfekt zusammengearbeitet." Timo Herzberg, CEO bei SIGNA: "Wir freuen uns, dass wir nun auch die Hauptverwaltung von Galeria Karstadt Kaufhof in unserem Bestand haben. Der bisherige Eigentümer hat die Immobilie komplett saniert und in ein modernes Bürogebäude transformiert. Mit dem Polizeipräsidium Essen ist ein weiterer attraktiver Mieter vor Kurzem eingezogen, der die Immobilie langfristig nutzen wird."

Wertermittlung mit Blick in die Zukunft, dank Datenerfassung - Digitalisierung - Künstlicher Intelligenz

Die Idee, mit Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz die Zukunft des Büroimmobiliemarktes zu berechnen, ist die Besonderheit der publity AG als Verwalterin für KI-gestützte Immobilienauswahl und Verwaltungssoftware. Damit verbunden ist die ständige Datenpflege. "Etwa 20.000 Büroimmobilien in Deutschland sind unter verschiedenen Parametern erfasst und werden bewertet", erläutert Frederik Mehlitz, Vorstand der PREOS AG. "Die PREOS wird eine Dividendenaktie werden, das heißt wir werden in der Zukunft 5Prozent auf den dann gültigen Aktienkurs als Dividende geben. Zudem geben die gesammelten Daten Aufschluss über innerstädtisches Potential, bevorzugte Nutzungsmöglichkeiten und Nachnutzungskonzeptstrategien. Angesichts niedriger Zinsen und fehlender Anlagealternativen bietet sich an, in klassische Büroimmobilien zu investieren und so ein langfristiges planbares Einkommen zu generieren." Entscheidender Faktor ist die Wirtschaftlichkeit der Immobilienprojekte, hinzukommt der Mehrwert durch die Nachhaltigkeit der Projekte, dies zieht Auswirkungen bis zum Anlageverhalten nach sich.

Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie

Die Europäische Kommission geht mit dem Aktionsplan "Circular Economy" oder "Zirkularwirtschaft" oder "Cradle-to-Cradle" voran, der setzt auf Einsparpotential und Methoden zur Schließung von Stoffkreisläufen, um gleichzeitig die Innovationsfähigkeit zu verbessern. Worum geht es? Die Begrifflichkeit Kreislaufwirtschaft rückt als Erstes die Abfallwirtschaft in den Fokus. Zirkularwirtschaft ist mehr als Abfall und die Vermeidung von Abfall. Ein radikaler Transformationsprozess mit einer Vielzahl angestrebter, umwälzender Innovationen ist damit verbunden. Ziel ist das Erreichen einer gesteigerten Ressourceneffizienz. Damit setzt die Europäische Union ein Zeichen in Richtung Kreislaufwirtschaftsstrategien zur Gewinnung und Sicherung neuer Arbeitsplätze durch Wirtschaftswachstum. Damit verbunden ist die Verabschiedung des linearen Musters des Produzierens-Nutzens-Wegwerfens hin zur Zirkularwirtschaft, sprich die Ressourcen zirkulieren zu lassen. Praktisch bedeutet das, dass bereits in der Konzipierungphase der Produkte das Ende ihrer Nutzungsphase beachtet wird, damit diese direkt wieder zu "Nährstoff" werden. Die Idee, Produkte als Circular Economy, also in vollständiger kreislaufwirtschaftlicher Produktion, herzustellen, verfolgt den Gedanken der Unendlichkeit. Was, wenn Häuser, Möbel, Autos und Verpackungen perfekt recycelt und zudem alle Rohstoffe zurückgewonnen werden können? Wird dadurch das Problem der Endlichkeit gelöst? Wenn Produkte unendlich sind, können die Produkte beliebig konsumiert werden und entsteht damit die Idee einer "intelligenten Verschwendung"? Brüssel diskutiert hierzu in den unterschiedlichen Abteilungen Umwelt, Forschung und Wirtschaft. Fakt ist, dass nur gemeinsam mit allen Verantwortlichen und Entscheidern die Transformation gelingen kann.

V.i.S.d.P.:

Oliver Mikus
Unternehmer & Blogger

Bildquelle: @Pixabay

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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