Startseite Impressum / Kontakt Datenschutz (Disclaimer) Haftungsausschluss
Auto & Verkehr Bildung, Karriere & Schulungen Elektro & Elektronik Essen & Trinken Familie, Kinder & Zuhause Freizeit, Buntes & Vermischtes Garten, Bauen & Wohnen Handel & Dienstleistungen Immobilien Internet & Ecommerce IT, NewMedia & Software Kunst & Kultur Logistik & Transport Maschinenbau Medien & Kommunikation Medizin, Gesundheit & Wellness Mode, Trends & Lifestyle PC, Information & Telekommunikation Politik, Recht & Gesellschaft Sport & Events Tourismus & Reisen Umwelt & Energie Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen Vereine & Verbände Werbung, Marketing & Marktforschung Wissenschaft, Forschung & Technik
  Pressemitteilungen heute: 7
  Pressemitteilungen gesamt: 378.405
  Pressemitteilungen gelesen: 63.282.432x
01.06.2022 | Bildung, Karriere & Schulungen | geschrieben von Herr Gerhard Stephan¹ | Pressemitteilung löschen

Was passiert, wenn Stundenaufzeichnungen fehlen?

Allerdings sieht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) eine Verpflichtung zur Stundenaufzeichnung in folgenden Fällen vor.



Zeiterfassung ist Pflicht bei:



- Beschäftigung von Mitarbeitenden im Mindestlohn, bzw. Niedriglohn

- Einführung von Kurzarbeit im Betrieb

- Flexibler Arbeitszeit, zum Nachweis der Überstunden



Mit welchen Konsequenzen müssen Arbeitgebende rechnen, wenn sie in diesen Fällen der Pflicht zur Zeiterfassung nicht nachkommen?



Beschäftigung von Mitarbeitenden im Mindestlohn, bzw. Niedriglohn



Je nachdem, um welche Beschäftigung es sich handelt, ist der Zoll die erste Prüfinstanz in Sachen Stundenaufzeichnung und Zeiterfassung. Gerade bei dem ersten Punkt, der Beschäftigung von Mitarbeitenden im Mindestlohn, bzw. Niedriglohnsektor, führt der Zoll regelmäßige Betriebsprüfungen durch.



IM NIEDRIGLOHN SIND MITARBEITENDE, DIE WENIGER ALS ZWEI DRITTEL DES MEDIANBRUTTOVERDIENSTES VERDIENEN. IM APRIL 2018 LAG DIE NIEDRIGLOHNGRENZE BEI EINEM BRUTTOVERDIENST VON 11,05 EUR PRO STUNDE.



Es müssen Beginn und Ende sowie Dauer der täglichen Arbeitszeit der Arbeitnehmer erfasst werden. Diese Aufzeichnung muss spätestens bis zum Ablauf des siebten, auf den Tag der Arbeitsleistung, erfolgten Kalendertag erfolgt sein.



Sofern bei einer Prüfung durch den Zoll die Stundenaufzeichnungen fehlen, können Geldbußen bis zu 30.000 € verhängt werden. Betriebe, die wegen eines Verstoßes gegen das MiLoG oder das AEntG mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500 Euro belegt wurden, können zeitweise von der Teilnahme am Wettbewerb um öffentliche Liefer-, Bau- oder Dienstleistungsaufträge ausgeschlossen werden.



Bezug von Kurzarbeitsgeld



Während des Bezuges von Kurzarbeitergeld müssen Stundennachweise mit Angaben der Arbeits- und Ausfallstunden geführt werden. Die Führung von Zeitnachweisen ist für die Berechnung des KuG-Erstattung Voraussetzung.



Fehlt die Stundenaufzeichnung dann müssen eventuell erhaltene Beträge und die erstatteten Sozialversicherungsbeiträge vollständig zurückgezahlt werden. Die Bundesagentur für Arbeit prüft spätestens bei der Abschlussprüfung zum Kurzarbeitergeld, ob entsprechende Nachweise vorliegen.



Geprüft werden Arbeitszeitnachweise und Arbeitszeitkonto, Entgeltabrechnungen (Gehalts- oder Lohnabrechnung), Kündigungsschreiben und/oder Aufhebungsverträge sowie Urlaubspläne oder Urlaubslisten.



Streitigkeiten bei Überstundenvergütung



Wenn Mitarbeitende regelmäßig Überstunden leisten, dann steht ihnen eine Überstundenvergütung oder ein Freizeitausgleich zu. In vielen Unternehmen werden Überstunden auf Zuruf notiert und ebenso abgefeiert.



Kommt es zum Streit, fehlen aber oft Stundennachweise, meist zum Nachteil der Betriebe. Sofern dann eine allgemeine Zeiterfassung im Unternehmen fehlt, kann die tatsächliche Arbeitszeit des Mitarbeitenden nicht nachgewiesen werden. Angestellte können dann sogar mit handschriftlichen Notizen den Nachweis über die geleisteten Überstunden erbringen.



Sind Überstunden in den Arbeitsverträgen nicht ausgeschlossen, werden die Überstunden gebilligt, bzw. geduldet reklamiert und müssen daher ausgeglichen, bzw. vergütet werden.



STUNDENNACHWEISE MÜSSEN IN DEUTSCHLAND MINDESTENS ZWEI JAHRE AUFBEWAHRT WERDEN. §16 ARBEITSZEITGESETZ (ARBZG)



Wie sollte aufgezeichnet werden?



Natürlich hilft ein elektronisches Zeiterfassungs-System, wie TimePunch, die Stunden einfach und übersichtlich zu erfassen, es ist aber nicht zwingend notwendig. Auch eine manuelle Zeiterfassung z.B. via Excel-Datei ist zulässig.  Zu diesem Zweck haben wir eine Excel-Vorlage entwickelt, mit dem die Stunden einfach aufgeschrieben werden können.



Download: https://www.timepunch.de/resources/Zeiterfassung_Vorlage_2022_v1.xlsx





Ein späterer Wechsel auf ein professionelles Zeiterfassung-System ist selbstverständlich immer möglich.

Diese Pressemitteilung wurde über Connektar publiziert.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
TimePunch KG
Herr Gerhard Stephan
Bauhofstr. 34
68623 Lampertheim
Deutschland

fon ..: +49 (6206) 70409-10
fax ..: +49 (6206) 70409-09
web ..: https://timepunch.de
email : info@timepunch.de

Pressekontakt
TimePunch KG
Herr Gerhard Stephan
Bauhofstr. 34
68623 Lampertheim

fon ..: +49 (6206) 70409-10
web ..: https://timepunch.de
email : info@timepunch.de

Weitere Meldungen in der Kategorie "Bildung, Karriere & Schulungen"

| © devAS.de