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05.02.2012 | Bildung, Karriere & Schulungen | geschrieben von Eike Ostendorf-Servisoglou¹ | Pressemitteilung löschen

Freie Duale Fachschule führt Quereinsteiger, Schulabgängerinnen oder Hochschulzugangsberechtigte in drei Jahren zur staatlich anerkannten Erzieherin/

Wer einen mittleren Bildungsabschluss und eine einjährige praktische Tätigkeit (FSJ, Zivildienst o. ä.) in einer pädagogischen Einrichtung mit Kindern/Jugendlichen oder eine pädagogische Erstausbildung vorweisen kann, kann an der Freien Dualen Fachschule für Pädagogik in Stuttgart eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher/ zur staatlich anerkannten Erzieherin absolvieren. Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre, das Gehalt kann bis zu 1.200 Euro betragen. Für (Fach)Hochschul-Zugangsberechtigte reicht eine praktische pädagogische Tätigkeit von sechs Wochen am Stück aus.

Stuttgart(ho) - Aber nicht nur für berufstätige Quereinsteiger ist die Ausbildung zur staatl. anerkannten Erzieherin bzw. zum staatl. anerkannten Erzieher an der Freien Dualen Fachschule mit Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung interessant: Sieht die traditionelle Erzieherinnen-Ausbildung einen zwei- bis dreijährigen unbezahlten Schulbesuch an einer Fachschule für Sozialpädagogik vor, beträgt die Vergütung während der dreijährigen Ausbildung an der Freien Dualen Fachschule für Pädagogik in Stuttgart zwischen 630 und 720 Euro im Monat. Theorie- und Praxisphasen wechseln sich ab, ein Blended-Learning-Konzept verbindet Präsenzeinheiten, Selbststudium, E-Learning und das Lernen in Gruppen.

Voraussetzung für die Bewerbung ist ein mittlerer oder als gleichwertig anerkannter Bildungsabschluss sowie eine einjährige praktische pädagogische Tätigkeit in einer Einrichtung oder eine abgeschlossene pädagogische Berufsausbildung. Für Schulabgänger mit einer (Fach)Hochschul-Zulassung reicht eine praktische pädagogische Tätigkeit von sechs Wochen am Stück aus. Bis zu 1.200 Euro kann das Gehalt für Quereinsteiger betragen, die außerdem eine beliebige, mindestens dreijährige abgeschlossene Berufsausbildung haben und in diesem Beruf mindestens ein Jahr in Vollzeit tätig waren.

Gegründet wurde die Duale Fachschule von Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin der Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH in Stuttgart. Die von ihr ins Leben gerufenen Trägervereine Kind e.V., Kind und Beruf e.V. sowie die Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH betreiben die element-i-Kindertagesstätten. Wie alle anderen Träger auch hatte man mit erheblichem Fachkräftemangel zu kämpfen, weshalb Weegmann die Duale Fachschule aus der Taufe hob. Im September 2011 starteten die ersten Auszubildenden. Die meisten absolvieren ihre Praxiseinheiten in den element-i-Einrichtungen.

"Das Konzept hat offensichtlich genau die Bewerberinnen und Bewerber angesprochen, die wir händeringend suchen. Wir haben aufgeschlossene, neugierige Menschen mit vielfältigen Interessen und Lebenserfahrung gewonnen, und insbesondere auch Männer, die Lebens- und Berufserfahrung auch im handwerklichen und technischen Bereich mitbringen", freut sich Weegmann.

Bewerbungsverfahren läuft bis 15. April 2012

Der nächste Ausbildungsgang startet im September 2012, bewerben kann man sich ab sofort bis 15. April 2012 unter
http://www.element-i.de/ge/element-i/fachschule/bewerbungsverfahren.php

Hintergrund:
Die Gründung der Freien Dualen Fachschule für Pädagogik steht auch im Zusammenhang mit dem Bestreben, mehr Männer für den Beruf des Erziehers zu gewinnen. Die Konzept-e für Bildung und Soziales führt dazu im Rahmen des Bundesprogramms "MEHR Männer in Kitas", das vom Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFJFS) sowie dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert wird, eine Kampagne zur Gewinnung männlicher Fachkräfte durch.

ESF-Modellprogramm "MEHR Männer in Kitas"

Erfahrungen sammeln, übertragen und nachhaltig Wirkung entfalten

"Männer sind aufgefordert, Erziehungswelten mit zu gestalten. Also die Welt ihrer Kinder." (Männlicher Erzieher, 29 Jahre)

"MEHR Männer in Kitas" - Das sind 16 Modellprojekte mit 1.300 Kindertageseinrichtungen in 13 Bundesländern, die mit insgesamt gut 13 Millionen Euro gefördert werden. Bis Ende 2013 werden sie Wege finden, mehr männliche Fachkräfte für Kitas zu gewinnen. Das Programm wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert und ist Teil der gleichstellungspolitischen Gesamtinitiative "Männer in Kitas".
Eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte und Maßnahmen, wie Schüler-Praktika, Schnuppertage, Freiwilligendienste und Programme für Mentorinnen und Mentoren werden eingesetzt und ausgewertet. Hinzu kommen aktive Väterarbeit, die Auseinandersetzung mit dem Thema "Geschlecht" sowohl während der Berufsfindung junger Männer wie auch im Kita-Alltag. Runde Tische und Netzwerke männlicher Erzieher werden dazu beitragen, in ganz Deutschland mehr Männer für den Beruf des Erziehers zu gewinnen.
Die Erfahrungen aus den Modellprojekten werden überregional an Kita-Träger weitergegeben.

Mehr Informationen zum ESF-Modellprogramm "MEHR Männer in Kitas" unter:
http://www.bmfsfj.de
http://www.koordination-maennerinkitas.de

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.konzept-e.de
Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH
Wankelstraße 1 70563 Stuttgart

Pressekontakt
http://www.eoscript.de
eoscript Public Relations
Löwen-Markt 8 70499 Stuttgart

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