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31.01.2011 | PC, Information & Telekommunikation | geschrieben von Horst Kaltenhauser¹ | Pressemitteilung löschen

Ein globales Problem: "Spielsucht bei PC/Konsolen- und Onlinespielen"

Chris Wolker ist ein Gamedesigner und auch Spielautor. Er hat seine jahrzehntelange Analyse bezüglich Spielsucht beendet und die Resultate niedergeschrieben.
Wolker hat durch seine Erkenntnisse selbst den Ausstieg aus der Sucht seit Jahren nachhaltig gemeistert und inzwischen viele andere Menschen aus der Sucht herausgezogen.
Es selbst sagt: "Die meisten Menschen wissen gar nicht, warum sie süchtig geworden sind und welche Mechanismen dabei wirken. Weil ihnen dieses Wissen fehlt, haben sie auch keinen Ansatzpunkt für eine effektive und nachhaltige Gegenwehr. Wenn man den Feind nicht kennt, kann man ihn nicht bezwingen oder ihn umgehen. Wichtig ist es, die Menschen wachzurütteln und Ihnen direkt zu sagen, was da eigentlich vor sich geht. Was da gerade momentan global passiert, darf nicht einfach so hingenommen werden! Wenn die Menschheit nicht aufpasst, dann wird es in wenigen Jahren Milliarden von spielsüchtigen Menschen geben und das in allen möglichen Genres."
Als ehemals selbst Betroffener sagt Wolker, dass er selbst nur durch die Peitsche und nicht durch das Zuckerbrot zur Vernunft kam. Erst als er erkannte, wie seine charakterlichen Schwächen regelrecht von einem Industriezweig schamlos ausgenutzt wurden, wurde er wütend und diese Wut gab ihm Kraft und den Mut, nach weiteren Erkenntnissen zu suchen. Heute ist er der Meinung, dass Süchtige ganz gezielt >gemacht werden< können. Sein enormer Wissensschatz aus den Bereichen der Psychologie, der Neurologie und Anthropologie fügte sich eines Tages zu einer Schnittmenge zusammen, welche als Resultat ganz deutlich abzeichnete, dass es da draußen in der Industrie Menschen gibt, die ganz genau wissen, wie man bestimmte Zielgruppen produktabhängig und süchtig macht. Das bezieht sich nicht nur auf Spiele. Hinzu kommt der Nachahmungseffekt anderer Unternehmungen, welche unbewusst solche Mechanismen übernehmen und somit zur Verbreitung dieser inzwischen globalen Erkrankung beitragen. Wenn sich die Politik gegenüber dieser Gefahr verschließt, wird der gesellschaftliche Schaden enorm sein.
Doch Wolker betont, dass er einen Selbstverteidigungskurs gegen diese Sucht entwickelt hat, der nachhaltig wirksam ist.
Wir fragten Wolker, ob er nicht einen Wiederspruch darin sieht, dass er selbst Spiele entwickelt und auf der anderen Seite einen Ratgeber gegen Spielsucht herausgebracht hat. Seine Antwort darauf lautete: "Gerade als Spielentwickler hat man eine Verantwortung und man hat ein Gewissen, auf das man hören sollte. Ich habe in dem Ratgeber meine eigenen Erfahrungen und meinen Wissensschatz wiedergegeben und bin mir sicher, dass dieses Gedankengut Millionen von der Sucht so weit befreien wird, wie es möglich ist. Nicht jeder Charakter muss zwangsläufig süchtig werden. Womit es genau zusammenhängt ob man süchtig wird oder nicht, ist nur ein Teil des Ratgebers. Ich will betroffenen Menschen und auch den Menschen in deren Umfeld helfen. Da ich die Hilfe anbieten kann, habe ich es getan und stehe voll und ganz dazu. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Ratgeber eine gewaltige Welle auslösen wird. Bereits bei betroffenen Probelesern zeigte sich der schnelle Ausstieg aus der Suchtfalle und ich bin mir sicher, dass es Tausenden oder gar Millionen anderer Menschen auch so ergehen wird. "
Als wir Wolker fragten, ob er bei diesem topaktuellen Thema einen Millionenerfolg verspricht, winkte er nur ab und sagte: "Der Buchpreis ist bewusst so knapp kalkuliert und tief gehalten, sodass sich alle Betroffenen das Buch leisten können. Was ich daran verdiene, behalte ich lieber für mich. Wenn ein Gewinn von ein paar hundert Euros zusammen ist, wird das Buch auf jeden Fall in die englische Sprache übersetzt und später in weitere Sprachen. Es geht mir um die Sache, nicht um den Gewinn."
Somit können auch wir nur hoffen, dass dieser Ratgeber vielen helfen wird. Beim Durchlesen des Werkes gefiel uns nicht nur der sehr verständliche Schreibstil, sondern auch die gelungene Gliederung. Auch auf das heikle Thema "Gewaltspiele und Amokläufer" geht der Autor mutig und mit dem notwendigen Feingefühl ein. Wie die Fachwelt darauf reagiert, wird sich zeigen.



¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.ryansbuchverlag.de.tl
Horst Kaltenhauser
Heininger Str. 87 94036 Passau

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