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01.03.2011 | PC, Information & Telekommunikation | geschrieben von Holger Schlösser¹ | Pressemitteilung löschen

Fraunhofer FOKUS auf der CeBIT 2011

Berlin - Der CeBIT-Messeauftritt von Fraunhofer FOKUS steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von Electronic Government. Anhand konkreter Szenarien können sich Bürger, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen über die zentralen Technologiethemen informieren.

Neuer Personalausweis und sicheres Identitätsmanagement

Ein Thema, das jeden angeht: Der neue Personalausweis. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit sicherer Identitäten gerade für die virtuelle Welt nimmt zu. Dabei ist es wichtig, Konzepte und Technologien zu entwickeln, die Datenschutz und Privatsphäre der Nutzer beim Einsatz elektronischer Identitäten fördern und unterstützen. Im Test- und Demonstrationszentrum neuer Personalausweis von Fraunhofer FOKUS wird das neue Ausweisdokument im Zusammenspiel mit innovativen Technologien erprobt und getestet. Auf der CeBIT können die Besucher selbst innovative Anwendungen kennenlernen und auch live ausprobieren.

Cloud Computing für die öffentliche Verwaltung

Trendthema Cloud Computing eröffnet auch dem öffentlichen Sektor große Chancen. Die Verwaltungen stehen heute nicht mehr vor der Frage, ob sie Cloud Computing nutzen wollen, sondern wie schnell und in welchem Umfang sie die neue Technologie einsetzen können. Doch zunächst gilt es eine Reihe von Fragen und Unsicherheiten zu klären. Wie eine aktuelle Studie von Fraunhofer FOKUS zum Thema Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung zeigt, gibt es in der Verwaltung teils erhebliche Bedenken gegenüber Cloud Computing. So schrecken Behörden davor zurück, Prozesse auszulagern. Einerseits aus Angst vor Verlust von Know-how, andererseits müssen aus rechtlichen Gründen die Kernaufgaben in der Verwaltung bleiben. Ein Themenkomplex, dem sich die Forscher von Fraunhofer FOKUS angenommen haben, heißt Portabilität und Migrationsfähigkeit von Behörden-Diensten und Behörden-Daten in die Cloud. Um den Bedenken gegenüber Hersteller-Abhängigkeiten zu begegnen und den Schutz personenbezogener Daten zu gewährleisten, hat Fraunhofer FOKUS zusammen mit Industrie-Partnern das Problem untersucht und ein Lösungs-Szenario entworfen.

Government-Mashups

Ein neues, spannendes Technologie-Thema sind Government-Mashups. Der englische Begriff "mashup" bedeutet so viel wie "vermischen" oder "kombinieren". Dies ist auch die Idee des Mashup-Ansatzes. Bereits existierende Daten, Services oder Funktionalitäten werden einfach miteinander kombiniert. So entstehen neue Anwendungen oder Webseiten. Unter Government Mashups wird die Anwendung des Mashup-Prinzips auf den öffentlichen Sektor bzw. Daten des öffentlichen Sektors verstanden. Für den öffentlichen Sektor ergeben sich durch die vereinfachte Entwicklung von Anwendungen Möglichkeiten, Kosten einzusparen und Mashups für spezielle Anforderungen zu entwickeln und Politik verständlicher zu vermitteln. FOKUS zeigt unter anderem die Live-Demo "FixMyStadt", ein Anliegenmanagement-System, bei dem Besucher beispielsweise Straßenschäden der Verwaltung melden können. Die Hinweise der Bürger werden mit Daten von Verwaltung und Wirtschaft zusammengeführt. Aus den so generierten Meldungen entsteht Mehrwert für Alle.

Bürokratiekosten verringern durch das P23R-Prinzip

Im Rahmen der Maßnahme "Prozess-Daten-Beschleuniger" aus dem IT-Investitionsprogramm der Bundesregierung wurde das P23R-Prinzip entwickelt. Der P23R-Demonstrator - auch auf dem BMI-Stand (Halle 9, B60) zu finden - visualisiert den Ablauf von B2G-Prozessketten. Als Teil der Anwendungslandschaft in Unternehmen generiert P23R die erforderlichen Meldungen und stellt sie den zuständigen Behörden ordnungsgemäß zu. So können Unternehmen ihre gesetzlichen Meldepflichten in einer vertrauenswürdigen Umgebung effizient erfüllen.

ÖPP für eGovernment-Lösungen

FOKUS und das Beratungsunternehmen ÖPP Deutschland AG arbeiten gemeinsam an Lösungen zur Stärkung und Entwicklung von ÖPP-Initiativen in Deutschland. Intelligente Vernetzung und das Zusammenspiel von eGovernment und Smart-City-Ansätzen sollen alle Beteiligten einbinden, um Standorte für Verwaltung, Bürger und Unternehmen attraktiv zu gestalten. Wie interoperable und integrierte eGovernment-Lösungen im Zusammenspiel strategischer Partnerschaften helfen, diesen Anspruch einzulösen, präsentieren FOKUS und Partnerschaften Deutschland gemeinsam auf der CeBIT. Ein Hintergrundgespräch findet am 2. März, um 10 Uhr am Fraunhofer-Stand statt.

Der E-Postbrief

Fraunhofer FOKUS zeigt das gemeinsam mit der Deutsche Post entwickelte Konzept einer E-Poststelle zur Integration des E-Postbriefs in die Infrastruktur von Verwaltungen. Die E-Poststelle unterstützt alle Posteingangs- und Postausgangsprozesse. Sie lässt sich nahtlos in bestehende IT-Systeme einbinden und automatisiert große Teile der Posteingangsbearbeitung. Damit kann die E-Poststelle die Durchlaufzeiten und den Personalaufwand - besonders für das Schriftgutmanagement - spürbar senken. Schnellere Reaktionen bedeuten mehr Service für Bürger und Unternehmen und mehr Effizienz in der Verwaltung.

Zentrum für Interoperabilität

Mit einem eigenen Anlaufpunkt auf der CeBIT ist das 2011 neu gegründete Zentrum für Interoperabilität des Fraunhofer-Instituts FOKUS vertreten. Im Zentrum untersuchen die Forscher die Fähigkeit eines IT-Systems oder eines Produkts, mit anderen IT-Systemen oder Produkten zusammenarbeiten zu können. Fraunhofer FOKUS berät und unterstützt seine Partner aus Industrie und öffentlichem Sektor, entwickelt gemeinsam mit ihnen interoperable Lösungen und erstellt Machbarkeitsnachweise. Im Mittelpunkt stehen die öffentliche Verwaltung, die Automobil-, Telekommunikation- und Medienindustrie sowie der Gesundheitsbereich. In einer Laborumgebung können die technischen, semantischen, organisatorischen und rechtlichen Dimensionen von Interoperabilität ausgelotet und bei Standardisierungsprozessen einbezogen werden.

Offene Daten für smarte Städte

Im Rahmen von Open-Government-Initiativen gewinnt der Zugriff auf offene Daten (Open Data) zunehmend an Bedeutung. Anhand verschiedener Szenarien mit Bezug zum Land Berlin werden Möglichkeiten der Auswertung, Aggregation und Integration von offenen Daten gezeigt. Aus der öffentlichen Nutzung von Daten der Verwaltung sowie kleiner und mittlerer Unternehmen mit dem Feedback von Bürgern wurde ein neues Konzept entwickelt. IBM unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Smarter Cities Initiative. Verschiedenste Technologien wie z.B. IBM Cloud Technologie können dabei zum Einsatz kommen.
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trustedSafe zur sicheren Aufbewahrung von Dokumenten in der Cloud

Das FOKUS Spin-Off Consulting and Development GmbH (eGovCD) stellt auf der CeBIT den Prototypen des trustedSafe vor. Unter dem Motto "Datenschutz made in Germany" bietet der trustedSafe Lösungen zur sicheren Aufbewahrung von vertraulichen Dokumenten in öffentlichen und privaten Clouds. Auf Grundlage der Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Fraunhofer-Instituts FOKUS hat eGovCD den trustedSafe für den Einsatz in der Praxis entwickelt. Vertrauen und Sicherheit werden dabei durch eine Kombination hochsicherer Methoden geschützt. Der trustedSafe wurde von eGovCD auf der Basis von Windows Azure mit Unterstützung durch die Microsoft Deutschland GmbH entwickelt.

Übrigens: CeBIT-Besucher, die bei ihrem neuen Personalausweis die Online-Ausweisfunktion aktiviert haben, erhalten freien Eintritt zur Messe. Diese praktische Einsatzmöglichkeit des neuen Personalausweises ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der Arbeitsgruppe 3 des IT-Gipfels der Bundesregierung "Innovative IT-Angebote des Staates" und der Deutschen Messe AG.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.fokus.fraunhofer.de
Fraunhofer FOKUS Electronic Government and Applications
Kaiserin-Augusta-Allee 31 10589 Berlin

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