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08.03.2011 | Familie, Kinder & Zuhause | geschrieben von Heidi Willmann¹ | Pressemitteilung löschen

"Professionelle Elternschaft" als zeitgemäßer Ersatz für die Elternzeit

Mit der "Professionellen Elternschaft" stellt Erich Bruckberger in dem Buch "Die neuen Eltern" eine spannende Alternative zum aktuellen Elternzeit-Modell vor: Sein Konzept vereint erstmals berufliche Entfaltung und partnerschaftliche Elternschaft. Der Autor: "Bei der zwölf- bis 14-monatigen Elternzeit ist immer ein Elternteil komplett zu Hause oder im Beruf. Danach wird in der Regel wieder gearbeitet und das Kind ist fremdbetreut. Bei unserem Modell dagegen teilen sich Mutter und Vater die aktive Elternschaft in den ersten drei Lebensjahren ihres Kindes, sie arbeiten parallel aber weiter in ihren Berufen. Wir berücksichtigen somit die Bedürfnisse aller: Denn Kinder haben ein Recht auf ihre Eltern. Mütter haben ein Recht auf Kind und Karriere. Väter haben ein Recht auf ihre Kinder und sollen weg von der alleinigen Versorgerrolle." Zwei der führenden Forschungsinstitute befürworten Bruckbergers Konzept: die Yale Universität und RAND Corporation.

"Professionelle Elternschaft" kurz und knapp:
- Mutter und Vater teilen sich die aktive Elternschaft in den ersten drei Lebensjahren ihres Kindes.
- Beide sind weiterhin in ihren Berufen tätig, zu circa 60 Prozent.
- Beide erhalten etwa 80 Prozent des bisherigen Einkommens.
- Dies wird vom Staat gefördert und von der Wirtschaft ermöglicht.

"Elternschaft muss als zweiter Beruf anerkannt werden"
"Familienarbeit durch Mutter und Vater muss finanziell und gesellschaftlich unterstützt werden", so Bruckberger. Er fordert ein neues Selbstverständnis für Mütter und Väter: "Sie vollbringen wertvolle Tätigkeiten und werden dafür entlastet." "Professionelle Elternschaft" müsse als zweiter Beruf von Wirtschaft und Staat anerkannt und gefördert werden. Dies solle auch für Alleinerziehende gelten, die ebenfalls zu 60 Prozent arbeiten, aber 40 Prozent Lohnausgleich bekommen sollten. Für sie empfiehlt der Familienforscher außerdem eine sensible Form der zeitweisen Außer-Haus-Betreuung.

Die Finanzierung
Eine dreijährige "Professionelle Elternschaft" kostet den Staat rund 42.000 Euro. Die Krippenkosten betragen in der gleichen Zeit etwa 44.000 Euro, die Investitionskosten für 500.000 weitere Krippenplätze bis 21 Milliarden Euro und die laufenden Kosten für die neuen Plätze bis sechs Milliarden Euro pro Jahr.

"Professionelle Elternschaft" als Coaching für den Job
Dass die "Professionelle Elternschaft" in beruflicher Hinsicht verlorene Zeit sei, dagegen wehrt sich Bruckberger. "In diesen drei Jahren entwickeln beide Elternteile wichtige Kompetenzen, die man in keinem Seminar in dieser Qualität, Intensität und Nachhaltigkeit trainieren kann. Diese "Soft Skills" werden in jedem Beruf benötigt, etwa soziale Kompetenz, Improvi-sationstalent, Kreativität, Zeit- und Krisenmanagement."

Die Gewinner des Konzepts:
- Mütter: Sie haben die Chance, ihre neue Frauenrolle selbstbewusst zu leben: Sie dürfen Mütter sein, brauchen aber auf ihren Beruf nicht verzichten. Diese Ausgewogenheit führt gleichzeitig zu einer sicheren Partnerschaft und zu einer gesellschaftlichen Gleichstellung.
- Väter: Durch ihre Vaterrolle lernen die Väter ihre "andere" Männlichkeit kennen und entdecken neue Potenziale in sich.
- Kinder: Für die Kinder bedeutet Professionelle Elternschaft mehr Lebensqualität: höhere Zufriedenheit, bessere Gesundheit, gesteigerte Lernfähigkeit. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit höheren Wohlstands als Erwachsene.
- Gesellschaft und Politik: "Professionelle Elternschaft" erhöht die Geburtenzahlen (81 Prozent der deutschen Frauen würden mehr Kinder bekommen) und verjüngt die Gesellschaft. Außerdem könnte der Staat durch eine gesunde Bevölkerung mittel- bis langfristig mehr als 30 Milliarden Euro jährlich einsparen - bei familienpolitischen Leistungen, für Bildung, Gesundheit, Drogenprogramme und Gefängnisaufenthalte.
- Wirtschaft: Die Unternehmen profitieren durch ausgeglichene und motivierte Mitarbeiter, die ihre Tätigkeit in konzentrierter Form gewissenhafter und kreativer erbringen werden.

Über 70 Prozent der Eltern sagen bereits "ja"
Bruckbergers my way-Stiftung http://www.myway.org stellte über 3.000 Müttern und Vätern in Europa die Frage: "Jeder Elternteil arbeitet in den ersten drei Baby-Jahren abwechselnd 60 Prozent im Job und verbringt die restliche Zeit zu Hause mit dem Kind. Für welche Tätigkeit würden Sie sich entscheiden, wenn beide Elternteile trotzdem 80 Prozent ihres Einkommens erhalten?" 74 Prozent der Mütter und 72,2 Prozent der Väter in Deutschland sagen ja zu "Professioneller Elternschaft".

Unterschriften für erste Eltern-Bürgerinitiative Europas
Der Autor hat eine EU-Bürgerinitiative ins Leben gerufen, mit dem Ziel, dass "Professionelle Elternschaft" als zweiter Beruf anerkannt wird. Weitere Informationen im Internet unter http://www.myway.org/de/was-wir-tun/eltern-buergerinitiative

Das Buch: Während der Schwangerschaft und der ersten drei Lebensjahre entscheidet sich bis zu 90 Prozent, wie gesund, klug und glücklich ein Kind wird. Das zeigt Autor Erich Bruckberger im Buch "Die neuen Eltern" auf. Unterstützung bekam er bei dem dreibändigen Standardwerk von Wissenschaftlern und Kinder-Psychologen aus aller Welt, unter anderem Dr. Kyle Pruett, Direktor am Yale Child Study Center sowie Frédérick Leboyer, "Vater der sanften Geburt". Bruckberger informiert eindrucksvoll, wie wesentlich die Präsenz und Zuwendung der Mütter und Väter für die Entwicklung ihres Kindes ist. Das Buch kostet EUR 43,20 inklusive gratis DVD/CD "Imagine a Revolution" (Film und Song zum Buch). Der Reinerlös fließt an die gemeinnützige my way-Stiftung für Initiativen und Eltern-Hilfen. Die Buchkassette ist im Handel erhältlich (ISBN 978-3-200-01887-7) oder portofrei über http://www.myway.org


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