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21.01.2011 | Familie, Kinder & Zuhause | geschrieben von Dieter Hermans¹ | Pressemitteilung löschen

Warum unsere Kinder zu Gewalttätern werden

Indem sie Gewalt ausüben, fühlen sie sich selbst mächtig und handlungsfähig, während sie im sozialen und beruflichen Alltag oftmals das Gefühl von Ohnmacht spüren. Die beiden Experten Frank J. Robertz und Ruben Wickenhäuser erklären in ihrem Buch "Kriegerträume" anhand zahlreicher Fallbeispiele, worin genau die Ursachen für die Gewaltausbrüche vieler Jugendlicher liegen. Mit Hilfe von Kriegertypen, wie Gladiator, Ninja und Berserker, die symbolisch für verschiedene Gewaltformen stehen, zeigen sie, zu welchen Heldenfiguren sich Jugendliche stilisieren und was sie motiviert. Mit ihren konkreten Beispielen machen sie deutlich, wo und wie Prävention ansetzen muss, um Gewalt bei Jugendlichen langfristig zu minimieren und zu verhindern.
Was für eine Motivation treibt einen Jugendlichen an, der sich eine Sturmhaube überzieht, ein Maschinengewehr einpackt und zum Töten in eine Schule geht? Dieser Jugendliche hat sicher nicht nur zu viele gewaltverherrlichende Videos gesehen, sondern besitzt weitaus tiefere Beweggründe für seine Tat. Und genau diese Gründe gilt es zu kennen, um ein mögliches Blutbad rechtzeitig zu verhindern. Mit ihrem Buch "Kriegerträume" helfen die Experten dabei sich jugendlichen Gewalttaten zu nähern und zeigen, was sich in der Psyche der Täter abspielt. Dafür entwickelten sie verschiedene Kriegertypen, die zeigen, zu welchen symbolischen Figuren sich Jugendliche stilisieren und welche Bedürfnisse damit befriedigt werden sollen. Daraus lassen sich die Motive für die Täter ableiten und gezielt Präventionsmaßnahmen entwickeln. So gib es seit einigen Jahren beispielsweise das sog. "Bullying", das konkret "Mobbing an Schulen" meint. Diese Gewaltform beschreibt Schüler, die ihre Mitschüler verbal und körperlich attackieren. Hierbei sehen sich die Täter als Gladiatoren, die Kontrolle über ihre Opfer erlangen und daraus Befriedigung ziehen. Dazu geben die Experten praktische Tipps, wie Lehrer sich verhalten sollten, um diese Form der schulischen Gewalt rechtzeitig einzudämmen. Denn nur wer die Ursachen von Gewalt versteht, kann daraus lernen und spätere Formen der Gewalt verhindern, so der Ansatz der beiden Experten. In "Kriegerträume" zeigen sie konkrete Lösungswege und helfen dabei die Motivationsgründe der Täter zu verstehen und somit Schlimmeres zu verhindern.

Dr. Frank J. Robertz, Jahrgang 1970, leitet das Institut für Gewaltprävention und angewandte Kriminologie (IGaK) in Berlin. Er arbeitete über 15 Jahre mit gewaltbereiten Menschen und bildet heute europaweit Psychologen, Lehrer und Polizisten fort. Kontakt unter http://www.frank-robertz.com.
Dr. Ruben Wickenhäuser, Jahrgang 1973, studierte Biologie, Geschichte und Anthropologie, begründete zusammen mit Dr. Robertz das IGaK und befasst sich mit pädagogischen Fragestellungen der Jugendarbeit. Zu seiner Arbeit als freier Schriftsteller in Berlin siehe http://www.uhusnest.de.


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