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26.01.2011 | Freizeit, Buntes & Vermischtes | geschrieben von Gunnar Fehlau¹ | Pressemitteilung löschen

Von wegen Drahtesel: Fahrrad-Hightech 2011

Ein Blick auf die Neuheiten 2011 zeigt: Das Fahrrad hat sich vom einfachen Drahtesel zum Hightech-Gefährt gemausert. Die Hersteller treiben einen hohen Aufwand, um das Rad leichter, schneller, sicherer und komfortabler zu machen. Gerade die Teile-Industrie leistet einen wichtigen Beitrag, wie der pressedienst-fahrrad recherchierte.

Feingeistiges fürs Grobe: Hightech Mountainbikes
Wie viel Detailarbeit in einem Rad steckt, lässt sich laut Gunnar Fehlau, Fachbuchautor und Leiter des pressedienst-fahrrad, am Beispiel des neuen Opium 7 1.0 von MTB Cycletech (www.mtb-cycletech.com, ab 4.799 Euro) zeigen. "Das Opium spricht bereits bei kleinen Unebenheiten seidenweich an, steckt auch grobe Sprünge weg und federt zudem selbst unter starkem Antritt nicht ein", so Fehlau. Das Opium 7 1.0 sticht deutlich aus seiner Gattung der "All-Mountain-Bikes" hervor: Sein Federweg von 180 mm ähnelt dem schwerer Freeride-Bikes, wiegt dabei aber nur 13,8 kg. Das Opium 7 1.0 blickt auf eine stolze Ahnengalerie: Seine Vorgängermodelle haben diverse Tests in Fachzeitschriften gewonnen, unter anderem einen Dauertest beim Deutschen Bike-Magazin.

Echter Leichtbau ist eine Frage der Kohle
Kaum elf Kilogramm wiegt das neue voll gefederte Heet der Firma Haibike (www.haibike.de, ab 3.299 Euro). Das MTB der "All-Mountain"-Klasse zeigt vollen Einsatz von Carbon: Modernste Rahmentechnik, wie beispielsweise das Sector-Lay-Up-Produktionsverfahren, finden hier Anwendung. Auch wurde laut Haibike-Produktmanager Christian Malik die Volumenstärke der Carbonfasern ebenso wie die Faserrichtung in den Rahmenteilen den auftretenden Kräften angepasst. Selbst "Kleinteile" wie die Wippe sind beim Heet vollständig aus Carbon gefertigt. So wiegt der Rahmen zusammen mit dem Dämpfer weniger als zwei Kilogramm.

Schnittiger Dank freier Formgebung
Der Werkstoff Carbon entfaltet seine Qualitäten nicht nur beim Leichtbau, sondern auch bei der Formgebung. Diese ist mit Blick auf Stabilität und Aerodynamik eines Rades von höchster Bedeutung. Zeitfahrräder sind der Gipfel des aerodynamischen Knowhows der Fahrradbranche. Das wird schnell klar, betrachtet man etwa die komplett überarbeitete Zeitfahrmaschine "DA" von Felt (www.felt.de). Das Rad ist laut Stefan Scheitz, Marketingmanager des Felt-Importeurs Sport Import, 2011 erheblich schneller, steifer und windschnittiger geworden. Das DA ist in sechs Rahmengrößen erhältlich und kostet etwa 9.000 Euro.

Falten gegen sperrig
Ein Liegedreirad zu bauen, das gut fährt und sich mit wenigen Griffen handlich falten lässt, ist eine echte Herausforderung für einen Ingenieur. Die Liegeradspezialisten von HP Velotechnik treten mit dem neuen Liegedreirad "Gekko fx" (www.hpvelotechnik.com, ab 1.999 Euro) den Beweis an: Das Gefährt lässt sich binnen zehn Sekunden auf Kofferraummaß zusammenfalten. Der Trick liegt im Faltmechanismus: Er kommt mit nur zwei Schnellspannhebeln aus und erlaubt erstmals, alle Bauteile fest am Rad montiert zu lassen. Dabei ist das Gekko fx mit 15,8 kg vergleichsweise leicht und günstig, wie Liegeradspezialist Fehlau einschätzt.

Ergonomie-Knowhow gratis
Wenn die Industrie sich immer detaillierter und versierter mit dem Fahrrad auseinandersetzt, dann steigt auch die Komplexität für den Benutzer. Ergonomie ist ein gutes Beispiel dafür. Kunden können zwischen einer Vielzahl von Rahmen, Lenker, Sätteln, Griffen usw. auswählen. Der Überblick geht schnell verloren - das neue Fahrrad wird falsch angepasst und bringt Schmerz statt Wonne. Hier setzt Zubehörspezialist Humpert (www.humpert.com) mit der Internetseite http://www.richtigradfahren.de an. Sie soll als "Ergonomie-Berater" mit sportwissenschaftlicher Expertise für die richtige Sitzposition sorgen. In gedruckter Form ist sie kostenlos im Fachhandel erhältlich.

Gummimischung machen Reifen besser
Als der Luftreifen vor über 125 Jahren fürs Fahrrad erfunden wurde, bedeutete er einen "Quantensprung" fürs Fahrverhalten und die -sicherheit. Und noch immer lässt sich der Fahrradreifen verbessern. Pneuhersteller Schwalbe bietet 2011 MTB-Reifen (www.schwalbe.com, ab 49,95 Euro) im neuen "Triple Star Compound"-System an. Ein solcher Reifen besteht aus drei verschiedenen Gummimischungen, die genau dort angeordnet sind, wo sie gebraucht werden. Grundlage für diese Konstruktion war laut Hersteller ein großer Praxistest, in dem der Deutsche Downhillmeister Markus Klausmann und sein Team über 100 Testläufe in San Remo und Bad Wildbad absolvierten.

Neue Stahllegierung bietet mehr Sicherheit fürs Alltagsrad
Allzu oft wird Stahl als Retro-Werkstoff bezeichnet. Doch weit gefehlt: "Speziell bei Alltagsfahrrädern zeigt es sich immer wieder, dass z. B. Lenkerbügel aus Stahl aufgrund der Materialeigenschaften die bessere Wahl sind", so Willi Humpert vom gleichnamigen Komponentenhersteller. Nach dreijähriger Entwicklungsarbeit präsentiert Humpert nun eine Stahllegierung: "Micro Alloy Steel" (www.humpert.com, Lenker ab 6,90 Euro) hat eine 43 % höhere Bruchfestigkeit und ist 33 % leichter als Stahllenker ähnlicher Dimensionierung. Firmenchef Humpert sieht Lenkerbügel aus Micro Alloy Steel sowohl bei Sporträdern, als auch bei Fahrrädern mit höherem zulässigen Gesamtgewicht, wie etwa Pedelecs.

Neues Fahrradlicht bringt Sicherheit rund um die Uhr
Der Spezialist für Fahrradbeleuchtung Busch & Müller präsentiert 2011 den nach eigenen Angaben ersten Fahrradscheinwerfer mit Tagfahrlicht (www.bumm.de, ab 74,95 Euro). "Licht24" nennt das Unternehmen diese Innovation, die Radfahrern mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr verschaffen soll. Während das Fahrlicht auf die Fahrbahn gerichtet ist und diese großflächig ausleuchtet, sind die LED des Tagfahrlichts auf den Gegenverkehr gerichtet, der so früher auf den Radler aufmerksam wird. Das Tagfahrlicht erzeugen je nach Modell vier oder sechs LED unterhalb des Hauptscheinwerfers. Die Sicherheitsfunktion Tagfahrlicht ist laut Geschäftsführer Guido Müller besonders bei E-Bikes sinnvoll. "E-Bikes sind meist schneller als Fahrräder ohne Antriebsunterstützung. Daran müssen sich Autofahrer erst gewöhnen", erklärte er gegenüber dem pressedienst-fahrrad.

Spezialgewebe schützt gegen Langfinger und Lackschäden
Hightech steckt bei modernen Schlössern nicht nur im Schließzylinder, sondern in jedem Detail: So bringt etwa der Sicherheitsexperte Abus für die Saison 2011 das Schloss "Ivy 9100" (www.abus.de, ab 59,95 Euro) auf den Markt, dessen neue, langlebige und hochflexible Kunstfaser-Ummantelung ursprünglich aus der Elektro-Industrie stammt. "Dort schützt die Faser stark beanspruchte Kabelstränge vor äußeren Einwirkungen", erklärt Torsten Mendel, Marketingmanager bei Abus. So wird das Rad nicht nur vor Langfingern geschützt, sondern auch vor unliebsamen Lackschäden, die beim Anschließen mit schweren, dafür sicheren Schlössern schnell entstehen können.

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