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15.01.2015 | Freizeit, Buntes & Vermischtes | geschrieben von Lena Peinemann¹ | Pressemitteilung löschen

Der letzte Wille von Charlie Chaplin und J.R.R. Tolkien

Hamburg - 15. Januar 2015. Ab sofort können Interessierte den letzten Willen von berühmten Persönlichkeiten, wie Charlie Chaplin oder J.R.R. Tolkien, gegen eine Gebühr von je zehn Pfund (rund 13 Euro) als elektronischen Scan bei der britischen Regierung anfordern (http://www.gov.uk/wills-probate-inheritance/searching-for-probate-records) . Die Dokumente gehören zu einem umfangreichen Archiv aus 41 Millionen Testamenten englischer und walisischer Bürger, die von dem Archivierungsspezialisten Iron Mountain (http://www.ironmountain.de/) im Auftrag des britischen Justizministeriums aufbewahrt werden. Die bisher bereits in gedruckter Form öffentlich zugänglichen Testamente reichen bis in das Jahr 1858 zurück und fördern spannende Details gewöhnlicher und ungewöhnlicher Menschen zu Tage.

Im Folgenden präsentiert Iron Mountain besonders interessante Details aus den Testamenten von Charlie Chaplin, J.R.R Tolkien, John Lennon und Charles Dickens.

Charlie Chaplin mit großem Herz für seine Angestellten

Der 1977 in der Schweiz verstorbene Komiker, Schauspieler und Regisseur Sir Charles Spencer Chaplin - Charlie Chaplin genannt - hatte ein großes Herz für seine Angestellten. In seinem Testament von 1964 hinterließ er seinem Dienstmädchen, seinem Chauffeur und seiner Sekretärin jeweils fünftausend US-Dollar. Seine Küchenhilfe erhielt zweitausend Dollar. In seinem letzten Willen brachte Chaplin ebenfalls zum Ausdruck, dass sein ältester Sohn, Charles Spencer Chaplin Junior, keine finanziellen Ansprüche habe, da dieser zu Lebzeiten bereits ausreichend Geld von Chaplin erhalten hätte. Chaplin, der vier Mal verheiratet war, hatte acht Kinder. Dementsprechend vielfältig waren auch die Ansprüche. Seiner Enkelin Susan beispielsweise vermachte er fünfzigtausend US-Dollar.

J.R.R Tolkien spendete 1.000 Pfund an seine Universität

Der Schriftsteller, Sprachwissenschaftler und Autor von "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe" John Ronald Reuel Tolkien (J.R.R. Tolkien) bekräftigte in seinem Testament, begraben werden zu wollen. Neben den Hinterlassenschaften an seine Söhne Michael Hilary und Christopher spendete er insgesamt 1.000 Pfund an seine ehemalige Universität Oxford in Anerkennung für die Hilfe, die er während seiner Zeit als Student und Lehrender dort erhielt.

John Lennon machte Angestellte zur Nachlassverwalterin

Bevor John Lennon 1980 in New York bei einem Attentat durch den geistig verwirrten Mark David Chapman erschossen wurde, hielt er ein Jahr zuvor seinen letzten Willen fest. Darin erklärte er, neben seiner Ehefrau Yoko Ono, auch seine Angestellte und Buchhalterin Eli Garber zur Nachlassverwalterin.

Charles Dickens handschriftlich verfasstes Testament als Rarität

Ein echter Hingucker ist das Testament des 1812 verstorbenen viktorianischen Schriftstellers Charles Dickens. Das Dokument ist in feiner kursiver, aber nur schwer leserlicher Handschrift verfasst. Zu den Werken von Dickens gehören weltberühmte Werke, wie Oliver Twist und "Eine Weihnachtsgeschichte" (A Christmas Carol).

"Unsere modernen Scanning-Technologien sowie die sorgfältige Aufbewahrung der Original-Papierdokumente in unserem Archiv ermöglichen der breiten Öffentlichkeit den Zugang zu Testamenten historischer Persönlichkeiten, aber auch gewöhnlicher Menschen. Damit die Testamente für zukünftige Generationen erhalten bleiben, werden diese in einer sicheren und temperaturüberwachten Umgebung gelagert", erklärt Hans-Günter Börgmann, Geschäftsführer der Iron Mountain Deutschland GmbH.

Freier Aktenzugang für die Presse

Journalisten können auf Anfrage bei essential media (siehe Redaktionskontakt unten) ausgewählte hochauflösende Scans von Testamenten berühmter Persönlichkeiten kostenfrei anfordern. Unter anderem von: Edward Lawrence ("Lawrence von Arabien"), J.R.R. Tolkien, Charlie Chaplin, John Lennon, Charles Dickens, Prinzessin Diana ("Lady Di") und Charles Darwin. Ebenfalls erhältlich sind hochauflösende Bilder aus dem Iron Mountain-Archiv.

Über das Kooperationsprojekt zwischen Iron Mountain und der britischen Justizministerium

Das Projekt ist Teil eines 25-jährigen Vertrages zwischen Iron Mountain und dem Justizministerium des Vereinigten Königreichs, bei dem englische und walisische Testamente sowie Testamentsvollstreckerzeugnisse, die bis in das Jahr 1858 zurückreichen, aufbewahrt werden. Bereits 2013 wurden als Teil dieses Vorhabens 278.000 Testamente britischer Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg digitalisiert und öffentlich zugänglich gemacht.

Weitere Informationen zu den Dienstleistungen von Iron Mountain finden Sie hier: http://www.ironmountain.de.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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Iron Mountain Deutschland
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