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01.07.2020 | Freizeit, Buntes & Vermischtes | geschrieben von Nadine Anschütz¹ | Pressemitteilung löschen

Der Sturzflug ist vorbei: Preise für Benzin und Diesel ziehen im Juni an

(Mynewsdesk) * Auswertungen von Clever Tanken zeigen: Benzinpreis steigt gegenüber Mai um 7 Cent, Dieselpreis um 4 Cent
* Benzin-Dieselschere öffnet sich weiter
* Super E10 am günstigsten in Bonn, München und Nürnberg
* Super E10 am teuersten in Bremen, Frankfurt am Main sowie Köln
* Diesel am günstigsten in Bonn, Bochum und München
* Diesel am teuersten in Berlin, Bremen und Dresden
Nürnberg, 1. Juli 2020. Der Preissturz an den Zapfsäulen ist vorbei. Das spürten Autofahrer in Deutschland im Juni deutlich. Wie die monatliche Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken zeigt, zogen die Preise für Super E10 und Diesel im Juni erstmals nach vier Monaten im freien Fall wieder an. „Dennoch: Von den Preisen zu Beginn des Jahres sind wir aktuell noch weit entfernt. Das liegt vor allem an den Rohölpreisen, die sich seit den historischen Turbulenzen im April zwar wieder gefangen haben. Notierungen wie vor dem Beginn der Corona-Krise sind allerdings noch nicht in Sicht“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.

Im Juni kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Schnitt 1,2378 Euro. Das waren sieben Cent mehr als im Vormonat Mai (1,1673 Euro), dem günstigsten Monat seit Start der regelmäßigen Auswertungen von Clever Tanken im Januar 2013. Dennoch bewegen sich die Preise weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Denn verglichen mit Januar 2020 (1,3979 Euro), dem bisher teuersten Tankmonat des Jahres, war Super E10 im Juni rund 16 Cent günstiger, gegenüber dem Vorjahresmonat Juni 2019 (1,4703 Euro) sogar rund 23 Cent. Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer im Juni durchschnittlich 297,07 Euro. Das waren rund 16,92 Euro mehr als im Mai.

Ein Liter Diesel kostete im Juni durchschnittlich 1,0856 Euro. Das waren rund vier Cent mehr als im Vormonat (1,0481 Euro), aber etwa 21 Cent weniger als im bisher teuersten Jahresmonat Januar 2020 (1,2935 Euro) und rund 17 Cent weniger als im Vorjahresmonat Juni 2019 (1,2544 Euro). Vier Tankfüllungen à 60 Liter Diesel kosteten im Juni im Bundesschnitt 260,54 Euro – und damit rund 9 Euro mehr als im Mai.

Benzin-Diesel-Schere öffnet sich weiter

Der Preisunterschied zwischen Super E10 und Diesel lag im Juni bei 0,1522 Euro pro Liter. Gegenüber dem Vormonat (0,1192 Euro) hat sich die Benzin-Diesel-Schere damit um durchschnittlich rund drei Cent vergrößert. Bereits im Mai war sie gegenüber April (0,0898 Euro) um etwa drei Cent auseinandergedriftet.

Günstigster und teuerster Tanktag

Am günstigsten waren Super E10 und Diesel am Monatsbeginn. Die höchsten Preise wurden in der letzten Juniwoche aufgerufen. Der preiswerteste Tanktag war Dienstag, der 2. Juni. 1,1880 Euro kostetet an diesem Tag der Liter Super E10, 1,0550 Euro der Liter Diesel.

Am meisten zahlten Autofahrer hingegen für den Liter Super E10 am Mittwoch, den 24. Juni, und am Sonntag, den 28. Juni, mit jeweils 1,2690 Euro. Der teuerste Diesel-Tanktag war Dienstag, der 23. Juni, mit 1,1050 Euro pro Liter im Bundesschnitt.

Städteranking: Benzin und Diesel in Bonn am günstigsten

Beim Preisvergleich der 20 größten deutschen Städte von Clever Tanken belegte im Juni Bonn Platz eins der günstigsten Super-E10-Tankstädte. 1,2196 Euro kostete hier der Liter im Monatsschnitt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten München (1,2200 Euro) und Nürnberg (1,2219 Euro).

Am teuersten war Super E10 hingegen wiederholt in Bremen (1,2640 Euro). Auch Frankfurt am Main (1,2534 Euro) belegte wiederholt Platz zwei in dieser Kategorie. Auf dem dritten Platz reihte sich Köln (1,2511 Euro) ein.

Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer in Bremen damit rund 303,36 Euro – etwa 10,66 Euro mehr als im günstigen Bonn.

Auch beim Vergleich der günstigsten Dieselstädte hatte Bonn im Juni die Nase vorn. 1,0586 Euro kostete der Liter hier im Schnitt. Bochum (1,0709 Euro) und München (1,0725 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Den Titel der teuersten Diesel-Tankstadt holte sich hingegen Berlin (1,1155 Euro). Bremen (1,0980 Euro) und Dresden (1,0951 Euro) folgten auf den Rängen zwei und drei.

Kraftstoffpreise werden im Juli weiter steigen

Anziehende Weltwirtschaft, Rückkehr aus dem Homeoffice an den Arbeitsplatz, Förderkürzungen des Ölkartells OPEC und den mit ihm verbündeten Staaten, Beginn der Sommerferien: „Die Kraftstoffnachfrage steigt in vielen Ländern der Welt. Im Juli werden die Preise für Benzin und Diesel daher weiter anziehen. Dennoch dürften sie auf einem vergleichsweise niedrigem Niveau bleiben. Denn die Rohölnotierungen erholen sich zwar kontinuierlich. So lag der Höchstwert für die hierzulande wichtige Nordseesorte Brent im Juni bei rund 43 US-Dollar pro Barrel. Das sind trotzdem etwa 26 US-Dollar unter dem Höchstpreis zu Jahresbeginn (rund 69 US-Dollar). Zudem ist der Euro gegenüber dem US-Dollar im Juni noch einmal stärker geworden, was den Einkauf von Rohöl hierzulande stützt und damit die Benzinpreise drückt. Und: In den USA verschärft sich die Corona-Lage weiter. Das senkt dort die Nachfrage, lässt die Öllager weiter volllaufen und die Preise fallen“, erläutert Steffen Bock.

Egal ob bei hohen oder bei niedrigen Preisen: Autofahrern rät der Experte, die Kraftstoffpreise stets entlang ihrer geplanten Fahrtroute via App, Navigationsgerät oder dem Internet zu vergleichen. So sparen sie beim Pendeln zur Arbeit oder auf der Fahrt in den Urlaub und kurbeln den Wettbewerb unter den Anbietern an. Beachten sollten sie jedoch die teils enormen Sprünge im Tagesverlauf und zwischen den Anbietern. Günstige Tankzeiten bieten sich oft im Zeitraum zwischen 8 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr und ab 18 Uhr am Abend.


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