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24.03.2020 | Garten, Bauen & Wohnen | geschrieben von Herr Andre Wand¹ | Pressemitteilung löschen

Vorgefertigt und individualisierbar

Ressourcenknappheit erfordert einen bewussten Umgang mit Baumaterialien - und die ganzheitliche Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes. Letzteres sollte im Idealfall leicht rückbaubar sein, damit die eingesetzten Rohstoffe wieder dem Kreislauf zugeführt werden können. Insbesondere bei Materialkombinationen stellt das Auflösen des Verbunds jedoch häufig eine Herausforderung dar. Der Hybridbau-Spezialist Brüninghoff setzt bei der Herstellung seiner Holz-Beton-Verbunddecke daher vermehrt auf Verbindungen, die eine Rückbaufähigkeit ermöglichen. Zugleich zeichnet sich das Deckenelement durch einen hohen Vorfertigungsgrad aus - und die Möglichkeit der flexiblen Anpassung an bestehende Grundrisse.



Nachhaltiges Bauen ist mehr als nur ein Megatrend: Gefragt sind intelligente und energieeffiziente Gebäudekonzepte sowie der Mut zum Einsatz moderner Werkstoffe. Zugleich ist eine architektonisch ansprechende Umsetzung gefordert. Der Fokus liegt dabei nicht ausschließlich auf der Materialauswahl. Denn auch Systeme und Montagemethoden gilt es zu berücksichtigen. Ein nachhaltiges Gebäude sollte problemlos rückbaubar sein. Für eine einfache Trennbarkeit sorgt in diesem Zusammenhang die Verbindung einzelner Elemente mit lösbaren Verbindungsmitteln, wie zum Beispiel Schrauben, Bolzen und Beschlägen. So setzt auch Brüninghoff bei seiner Holz-Beton-Verbunddecke (HBV-Decke) unter anderem auf Schraubverbindungen.



Starke Kombination

Die HBV-Decke setzt sich aus Holzbalken im Verbund mit einer Stahlbetonplatte zusammen. Dank dieser Kombination punktet das hybride Bauteil sowohl mit technischen als auch mit wirtschaftlichen Vorteilen: So ist es beispielsweise deutlich leichter als herkömmliche Decken aus Beton - und erzielt zugleich gute Werte im Bereich Tritt- und Luftschall. Zudem weist das HBV-Element eine deutlich höhere Steifigkeit und Tragfähigkeit auf als reine Holzdecken. Da es sich außerdem problemlos an die Feuerwiderstandsklasse F90 anpassen lässt, eignet es sich auch für den Einbau in mehrgeschossigen Gebäuden.



Nachhaltig im Verbund

Neben den genannten Vorzügen weist die HBV-Decke einen geringeren CO2-Fußabdruck als herkömmliche Stahlbetondecken auf - denn Holz substituiert in der hybriden Konstruktion mineralische Baustoffe und Stahl. Zusätzlich wird im Holz - im Gegensatz zu anorganischen Baustoffen - innerhalb der Nutzungsphase Kohlenstoff gespeichert, der während des Wachstums der Bäume durch Umwandlung von Kohlenstoffdioxid im Holz eingelagert wurde. Die Substitution mineralischer Baustoffe und die Speicherung von Kohlenstoff bewirken somit einen positiven Beitrag zum Klimaschutz. Brüninghoff verfolgt mit dem hybriden Deckenelement eine nachhaltigkeitsorientierte Gesamtstrategie: So lassen sich die Baustoffe beim Rückbau aufgrund der Schraubverbindungen relativ einfach sortenrein trennen. Dies ermöglicht das Recyceln und Wiederverwenden des Materials auf höchstmöglichem Wertniveau. Ein Kreislaufdenken wurde hier also bereits im Vorfeld einbezogen. Diese Planung ermöglicht es, die Inanspruchnahme von Ressourcen sowie Umweltbelastungen zu reduzieren und gleichzeitig den Komfort und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern.



Das hybride Deckensystem fertigt Brüninghoff individuell und projektspezifisch gemäß den jeweiligen bauphysikalischen und statischen Anforderungen an - eine flexible Anpassung an bestehende Grundrisse ist dabei möglich. Die im Werk entstehenden Holzabfälle aus der Produktion werden zur umweltfreundlichen Energieerzeugung genutzt. Zugleich beeinflusst die Vorfertigung der Bauteile zu hybriden Fertigteilen auch die Transport- und Baustellenabläufe. So verlaufen diese beispielsweise wasser-, staub- und emissionsreduziert. Auf diese Weise tragen die HBV-Decken von Brüninghoff über ihren gesamten Lebenszyklus zu einem nachhaltigen und umweltschonenden Bauen bei.


Diese Pressemitteilung wurde über Connektar publiziert.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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