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29.01.2015 | Immobilien | geschrieben von Jens Duffner¹ | Pressemitteilung löschen

Wohn-Service-Team der Nassauischen Heimstätte weitet Angebot aus

Offenbach. - "Die Erfolgsgeschichte unseres Wohn-Service-Teams setzt sich fort", stellt Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte, fest: "Im Jahr 2007 haben wir mit zehn Mitarbeitern angefangen, die 3.000 Haushalte in Offenbach versorgt haben. Mittlerweile bieten 110 Minijobber und zehn Vollzeitkräfte ihre haushaltsnahen Dienstleistungen mehr als 20.000 Haushalten im gesamten Rhein-Main-Gebiet an. Das ist bereits ein Drittel unseres hessenweiten Wohnungsbestandes." Im Laufe dieses Jahres soll der Service noch einmal auf mehr als 28.000 Haushalte ausgedehnt werden.

Derzeit ist er in Stadt und Kreis Offenbach, Frankfurt und Wiesbaden verfügbar. Die Mitarbeiter im Wohn-Service-Team (WST) wohnen dabei überwiegend in ihren Einsatzgebieten. Gut die Hälfte sind selbst Mieter der Nassauischen Heimstätte. Damit erzeugt das WST auch Beschäftigung und Einkommen für die Menschen im Stadtteil.

Eine Erfolgsgeschichte ist das Wohn-Service-Team auch deshalb, weil es vor rund einem Jahr gleichsam in letzter Minute vor dem Aus gerettet worden ist. Denn durch die Insolvenz der Gemeinnützigen Offenbacher Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft (GOAB) im Dezember 2013 drohte zunächst auch dem Wohn-Service-Team der Nassauischen Heimstätte das Ende. Die GOAB war seit 2007 Träger des Angebots haushaltsnaher Dienstleistungen und damit Arbeitgeber der im WST beschäftigten Mitarbeiter. Das Führungsduo aus GOAB-Zeiten, Jürgen Schomburg und Ute van Beuningen, führt als gemeinsame Geschäftsführung nun seit rund einem Jahr das erfolgreiche Geschäftsmodell in der neu gegründeten Gesellschaft Dienste im Quartier GmbH (DiQ) fort. Die Nassauische Heimstätte unterstützte das Vorhaben mit Rat und Tat. So konnte der Betriebsübergang von 45 Beschäftigten aus der GOAB gesichert werden.

Ein Stück Lebensqualität für die Mieter

Das Wohnservice-Team schafft "ein Stück Lebensqualität, gerade für ältere Mieter", übermittelte der kurzfristig erkrankte Oberbürgermeister von Offenbach am Main, Horst Schneider, als Grußwort. Die Dienstleistungen trügen dazu bei, dass die betagten Menschen länger in ihren eigenen vier Wänden bleiben könnten. Mit diesem Baustein im Sozialmanagement seien die Nassauische Heimstätte und die Dienste im Quartier ein wichtiges Element im Stadtgefüge. "Wir sind froh, dass eine zukunftsfähige Struktur des Wohnservice-Teams nachhaltig gesichert worden ist ohne öffentliche Förderung. Damit konnten nicht nur eine Vielzahl von Arbeitsplätzen gerettet werden, es sind sogar noch weitere dazugekommen." Als Vertreter des Magistrats der Stadt Offenbach sagte Dr. Matthias Schulze-Böing , Leiter des Amtes für Arbeitsförderung, Statistik und Integration: "Das Wohn-Service-Team ist eine innovative Dienstleistung, die das Wohnen aufwertet und die Lebensqualität von Mietern verbessern hilft. Ich freue mich, dass dieses in Offenbach gemeinsam mit der Nassauischen Heimstätte entwickelte Konzept inzwischen in der gesamten Rhein-Main-Region Anklang gefunden hat."

Neu im Angebot des Wohnservice-Teams sind seit dem vergangenen Jahr in Frankfurt Standorte in Fechenheim und im Riederwald mit insgesamt fast 1400 Haushalten. Im Bereich des Regionalcenters Offenbach werden in Langen, Seligenstadt, Dreieich und Hanau nun zusätzlich mehr als 4000 Mieterhaushalte mit dem Wohn-Service versorgt. Ziel ist es, im Laufe des Jahres 2015 das Angebot auf eine Reihe von weiteren Standorten auszudehnen. In Frankfurt sind es die Stadtteile Bergen-Enkheim, Preungesheim (Apfel-Carre), Ginnheim und das Ostend. Außerdem werden Eschborn, Oberursel und Bad Homburg an das Servicenetz angeschlossen. Im Bereich des Regionalcenters Offenbach kommt Maintal hinzu. In Kassel werden es rund 5.000 Wohneinheiten der Wohnstadt sein, die künftig ebenfalls versorgt werden. Damit bietet die Nassauische Heimstätte dann ihren Mietern hessenweit zu denselben Konditionen einen komfortablen Service an.

Besonders wichtig für die Älteren

Es sind vor allem die älteren Mieter, die das kostengünstige Angebot zu schätzen wissen. Viele Tätigkeiten im Haushalt fallen mit zunehmendem Alter schwerer. Kostenlos, speziell für ältere oder behinderte Mieter der Nassauischen Heimstätte, sind unter anderem Begleitgänge zum Arzt oder zur Apotheke, kleinere Besorgungen im Haushalt und Botengänge zu Ämtern. Auch die Hilfe beim Umzug innerhalb des Viertels und der Abbau und Aufbau von Kleinmöbeln sind gratis, sofern sich die Arbeit in weniger als einer halben Stunde erledigen lässt. Kostenpflichtig sind unter anderem Putzdienste, Wäsche waschen und bügeln, einkaufen, Kleintransporte aller Art sowie das Wohnungshüten bei Urlaub oder Krankheit.

Rund 15 Prozent der älteren Mieter nutzen den Service mittlerweile regelmäßig. Durch einen jährlichen Zuschuss von rund 175.000 Euro im Jahr 2014 und rund 150.000 Euro in diesem Jahr ermöglicht die Nassauische Heimstätte ihren Mietern einen speziellen günstigeren Tarif. 80 Prozent der Mieter halten laut einer Befragung den Preis von 4,50 Euro pro halbe Stunde für angemessen. Mieter in Quartieren, in denen der Service neu angeboten wird, können das WST zudem über Gutscheine erst einmal eine Stunde kostenlos und unverbindlich testen. Das gilt auch für Neumieter der Nassauischen Heimstätte in den Servicegebieten.

Die meisten Auftraggeber des WST sind zwischen 65 und 85 Jahre alt. Die Wohnungsgesellschaft hat viele langjährige Mieter, die in den Wohnungen alt geworden sind. 30 Prozent sind bereits heute über 65 Jahre alt, 37 Prozent leben zudem allein. "Deshalb müssen wir außer baulichen Anpassungen insbesondere auch Dienstleistungen und Angebote entwickeln, die das selbstbestimmte Wohnen im Alter ermöglichen. Das Wohn-Service-Team ist eine menschliche und zu unseren Nachbarschaftsstrukturen passende Variante", sagt Dr. Constantin Westphal.

Die Zukunft: Vernetzung und zusätzliche Dienstleistungen

Die Tätigkeiten des Wohn-Service-Teams sollen künftig noch stärker mit anderen Angeboten speziell für ältere Mieter vernetzt werden, kündigt Westphal zudem an. Über eine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Seniorenberatung biete die Nassauische Heimstätte ihren Mietern hessenweit ein weiteres umfassendes Beratungs- und Serviceangebot. Das reiche von kleinen technischen Hilfsmitteln über Anpassungen in den Wohnungen bis zu Hausnotruf und Kurzzeitpflege. In Frankfurt am Main arbeite man darüber hinaus schon lange mit dem Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe zusammen. In den Stadtteilen Niederrad, Sachsenhausen und in der Nordweststadt gebe es mittlerweile Service- und Begegnungszentren, in denen neben fachlicher Beratung vor allem der soziale Kontakt und die gelebte Nachbarschaft wieder ermöglicht werde.

Ziel ist es aber auch, den jährlichen Zuschussbedarf für das WST durch eine Ausweitung des Auftragsvolumens und neue Kunden sukzessive zu senken. "Wir werden uns mit dem bewährten Konzept und einer eingespielten Infrastruktur auch bei anderen Wohnungsunternehmen um Aufträge bewerben. Häufig liegen die Wohnungsbestände in Quartieren ja ohnehin quasi Haustür an Haustür. Wir können auch noch zusätzlich Aufgaben übernehmen. Im vergangenen Jahr neu hinzugekommen ist zum Beispiel die Transport- und Aufbauunterstützung bei Mieterfesten. Viele weitere Optionen sind denkbar", sagt DiQ-Geschäftsführer Jürgen Schomburg.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.naheimst.de
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Schaumainkai 47 60596 Frankfurt am Main

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