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14.01.2011 | Immobilien | geschrieben von Jens Duffner¹ | Pressemitteilung löschen

Dietzenbach und NH ProjektStadt holen zum 2. Mal den Preis Soziale Stadt für das Land Hessen

Bei 178 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen überzeugte das Projekt der Kreisstadt Dietzenbach die Jury, wie ein Zitat aus der Laudatio zeigt: "Die speziellen Lern- und Sportangebote, das Miteinander und die mit dem Prozess einhergehenden Anstrengungen zur Verstetigung sind auszeichnungswürdig, da sie von der Lebenssituation der Menschen ausgehen und sie selbst als Experten einbinden. Eine hervorragende Initiative...."

Damit wird die 1998 begonnene Zusammenarbeit zwischen Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Kreisstadt Dietzenbach und NH ProjektStadt, letztere zuständig für das Projekt- und Quartiersmanagement, nach 2002 bereits zum zweiten Mal mit diesem bedeutenden Preis gewürdigt. Prof. Thomas Dilger, Geschäftsführer der NH ProjektStadt: "Diese erneute Würdigung zeigt, dass sich durch die im Stadtteil Spessartviertel kontinuierlich geleistete Arbeit viel bewegt hat. Nicht nur baulich, sondern auch im Zusammenleben." Der überwiegend von Einwanderern bewohnte Stadtteil östliches Spessartviertel mit seiner Wohnanlage Rosenpark hat in vielerlei Hinsicht zur Normalität gefunden. Bestand hat zwar immer noch die besondere und von vielen als unregierbare bezeichnete Eigentümerstruktur mit über 600 Erbauberechtigten, aber im Alltag der Menschen hat sich vieles gewandelt.

"Wir gewinnen die Leute nur, wenn wir ihnen glaubhaft Teilhabe ermöglichen", beschreibt Erster Stadtrat Dietmar Kolmer den Dietzenbacher Weg. So wurden die Bewohner bei der Gestaltung der Außenanlagen in der Wohnanlage bereits sehr rege beteiligt und dieses Projekt 2002 mit dem Preis Soziale Stadt prämiert. Dietmar Kolmer dazu weiter: "Die Außenanlagen werden bis heute intensiv bespielt. Auch die vor mehreren Jahren neu gestalteten Eingangsbereiche einschließlich neuer Klingel- und Briefkastenanlage sind in gutem Zustand. Die Sicherheit hat sich durch eine intensive Kooperation mit der Polizei, der Einführung eines Kontaktbeamten sowie der von den Bewohnern gewünschten Errichtung einer Videoüberwachung deutlich verbessert. Ein vor allem von Bewohnern und Vereinen getragenes Nachbarschaftsfest findet viel Zuspruch. Und bei der jährlichen Frühjahrsputzaktion der Stadt stellt der Stadtteil in Sachen Engagement inzwischen die meisten Helfer und ist damit Vorbild."

"Wir bewegen uns" ist daher auch nicht zufällig das Motto des im Jahr 2008 gestarteten Prozesses geworden. Es hat sich ein breites und stabiles Netzwerk aus Vereinen, Schulen, Kitas, Verwaltung sowie zahlreichen anderen Organisationen, Gruppen und natürlich vielen engagierten Bewohnern etabliert, die in sogenannten Kompetenzteams gemeinsam Projekte vor allem für die Kinder und Familien im Stadtteil entwickeln. "Nicht für, sondern miteinander" lautet die Philosophie. Mittlerweile sind daraus mehr als 50 Einzelprojekte im Bereich Sport, Bewegung, Ernährung und Gesundheit entstanden. Dabei haben die Beteiligten viel von einander gelernt und sich aufeinander zu bewegt.

Mehr und mehr aus Einwandererfamilien stammende junge Frauen und Männer übernehmen aktiv Verantwortung in Projekten von "Wir bewegen uns" und als Integrationslotsen, Sportassistenten, Stadtteilscouts oder Trainer im Verein. Über 120 Mädchen haben durch "Wir bewegen uns" den Fußball für sich entdeckt und spielen aktiv in den neu gegründeten Schul-AGs sowie beim Kooperationspartner FC Dietzenbach. Aus den gesammelten Erfahrungen aus Projekten zu gesunder Ernährung entsteht derzeit ein interkulturelles Ernährungshandbuch für Multiplikatoren, um die Arbeit auch zukünftig an Kitas und Schulen fortführen zu können.

Auch im letzten Jahr der Förderung durch die Soziale Stadt - in der sogenannten Verstetigungsphase - ist von einem geruhsamen Auslaufen lassen in Dietzenbach nichts zu merken. Ein Bildungshaus für Begegnung, Stadtteilarbeit und Kultur entsteht derzeit anstelle des baufälligen Jugendzentrums und wird im Sommer eröffnet. Auch hier arbeiten Arbeitsgruppen unter Bewohnerbeteiligung konzeptionell mit.

Marion Schmitz-Stadtfeld von der NH ProjektStadt, die den Standort seit 1998 bis heute begleitet hat: "Der Stadtteil mit seinen Menschen hat diesen Preis verdient. Hier haben viele Menschen über 13 Jahre harte Arbeit geleistet und mitgeholfen, dem Stadtteil ein Gesicht zu geben, das den Menschen die dort leben, würdig ist."

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.naheimst.de
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Schaumainkai 47 60596 Frankfurt am Main

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