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07.02.2020 | IT, NewMedia & Software | geschrieben von Dubravka Topcic¹ | Pressemitteilung löschen

"Ein großer Unterschied ist der geringere Zeitaufwand"

Die Zukunft der Zeitung! Wie sich regionale Tageszeitungen mit Prozessoptimierungen und Softwarelösungen neu aufstellen - am Beispiel von "Oberpfalz Medien - Der neue Tag":
Kommen wir gleich ans Eingemachte, da Sie nun bereits mit der browserbasierten HUP-Redaktionslösung PS.Content arbeiten. Wie wirkt sich der Einsatz aus?
Wir sind gerade dabei, unsere Workflows von einem printgetriebenen Unternehmen, das den Content dann als Zweitverwertung ins Internet stellt, zu einem kanalneutralen Workflow mit Online-first-Priorisierung umzustellen.

Das sieht in der Praxis dann konkret wie aus?
Wir bekommen eine Menge Content von freien Mitarbeitern, der einen großen Anteil der Artikel ausmacht, die bei uns erscheinen. Die Freien legen den Inhalt in PS.Content an, der Producer öffnet und bearbeitet diesen. Wenn der Artikel für die Onlineveröffentlichung fertig ist, wird er publiziert und zudem ans Print-Team geschickt. Ein großer Unterschied zu früher ist der geringere Zeitaufwand. Noch vor wenigen Jahren wurden die Artikel abends um 20 Uhr veröffentlicht - nach deren Platzierung auf den Zeitungsseiten. Jetzt können wir unsere Leser kurz nach dem Hochladen des Artikels durch den freien Mitarbeiter bedienen. Wir gewinnen durch die Entkoppelung von Online und Print dementsprechend mehrere Stunden, zum Teil sogar Tage.

Also das eigentlich unmögliche Mini-Max-Prinzip ...
Richtig. Die in PS.Content mögliche Inhaltekategorisierung sehe ich als großes Asset, das bei uns bereits eingerichtet worden ist. So unterscheiden wir stark zwischen Inhalten. Ein Beispiel ist die Kategorie C in Form von Standard- und Terminberichterstattung. Diese Inhalte, das kann auch ein Bericht von einem Verband etc. sein, werden überwiegend von extern geliefert und soll durch unsere Redakteure so wenig Aufwand wie möglich in allen Kanälen professionell und medienspezifisch bearbeitet werden.

Wie wählen Sie aus, welche Artikel es ins gedruckte Medium schaffen?
Mit der nächsten Version von PS.Content sind wir theoretisch in der Lage, die Performance jedes Artikels mit wenig Aufwand zu analysieren. Allerdings haben unsere freien Mitarbeiter und Producer in der Praxis so viel Erfahrung oder es liegen Aufträge vor, so dass die Themenauswahl schon wesentlich früher stattfindet.

KI, Roboterjournalismus & Co sind für Sie eher Drohszenarien für die Zukunft des Journalismus?
Nein, wir haben uns diesbezüglich bereits umfassend in Häusern in Skandinavien informiert. Diese gehen wesentlich offensiver mit der Score-getriebenen Artikelbewertung um. Bei der Planung an sich sind diese jedoch genauso konservativ und von Menschen getrieben wie wir.

Die Voraussetzung für Qualitätsjournalismus.
Nein, unser Weg ist die Voraussetzung dafür, an den entscheidenden Stellen mehr Qualität bieten zu können. Wenn ich sehe, dass in den Lokalredaktionen immer noch mehr Redakteurinnen und Redakteure mit den Prozessen beschäftigt sind als mit ihrer journalistischen Arbeit, dann ist das zu teuer, nicht Leser- und User-orientiert, muss das geändert werden. Wir brauchen mehr Reporterkapazität für Inhalte der Kategorie A und B, für die User und Leser bereit sind, zu zahlen. Gleichzeitig können wir aber die Redaktionsmannschaft nicht wirtschaftlich sinnvoll erweitern. Für die Jahreshauptversammlung des Schützenvereins zahlt uns heute keiner einen Cent und der Verein hat eine eigene Homepage, sodass wir unsere Hoheit in diesen Themenbereichen als Inhaltekanal verloren haben. Daher sorgen wir unter anderem mit PS.Content dafür, dass das Verhältnis wieder passt.

Mehr Informationen zu PS.Content unter https://www.hup.de/think-media/redaktion/ps-content/ und zu HUP unter http://www.hup.de

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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