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12.05.2020 | Kunst & Kultur | geschrieben von Scott Balyo¹ | Pressemitteilung löschen

Reiseinspirationen auf der Leinwand: Filmlocations in der Capital Region USA

Ob Tom Hanks, der als Forrest Gump in Washington, DC im Lincoln Memorial Reflecting Pool seiner Jenny in die Arme fällt, oder Julia Roberts als Die Braut, die sich nicht traut, die in Berlin, Maryland auf einem Pferd vor ihrer eigenen Hochzeit davonreitet, bis hin zu Jennifer Grey, die in Dirty Dancing als Frances "Baby" Hausman in der Mountain Lake Lodge in Pembroke, Virginia zu ihrem Johnny findet - die malerischen Landschaften, geschichtsträchtigen Orte und idyllischen Städte machen die US-Hauptstadtregion zu einem beliebten Drehort für verschiedenste Filmprojekte. Gerade in der aktuellen Zeit, wo das Reisen nicht einfach möglich ist, lassen sich viele gern vom Lieblingsfilm oder der favorisierten TV-Serie inspirieren. Und wer träumt nicht davon, einmal auf den Spuren seiner Leinwand-Helden zu wandeln. In Washington, DC und den zwei angrenzenden Bundesstaaten Virginia und Maryland gibt es dafür zahlreiche Möglichkeiten.

Filme zum Lachen und Gruseln in Washington, DC

Eine der beliebtesten Filmlocations in der US-Hauptstadt ist mit Sicherheit die National Mall, der drei Kilometer lange Grünstreifen im Herzen von Washington, DC. Dieser verbindet das US-Kapitol, wo bereits 1939 Szenen aus Mr Smith goes to Washington gedreht wurden, mit dem Lincoln Memorial, das unter anderem in Forrest Gump (1994) zu sehen ist. Entlang des Parks säumen sich die meisten Monumente und Gedenkstätten der Stadt sowie spannende Museen und Gebäude mit imposanter Architektur, die viele weitere Filmteams anlockten. Darunter zum Beispiel die Smithsonian Museen, in denen Ben Stiller als Larry Daley in Nachts im Museum 2 (2009) mit den zum Leben erwachten Exponaten Abenteuer erlebt. Diejenigen, denen das noch nicht spannend genug ist, sollten im Szeneviertel Georgetown nicht nur zum Shoppen und Ausgehen vorbeischauen: Hier spielen Teile des Horrorklassikers Der Exorzist (1973). Unter anderem können die berühmten Treppen in der Prospect Street, die "Exorcist Stairs", von allen, die ein wenig Gänsehaut nicht scheuen, besichtigt werden. Wer das nicht alleine machen möchte, kann an den geführten kostenfreien Touren " Ghosts of Georgetown (https://freetoursbyfoot.com/washington-dc-ghost-tours/)" von DC by Foot teilnehmen, bei denen die Treppen in der Prospect Street nur einen Anlaufpunkt bilden.

Fliehende Bräute und Zeitreisen in Maryland

Der zentrale Dreh- und Angelpunkt der Netflix-Serie House of Cards (2013 - 2018) ist für den Zuschauer eindeutig Washington, DC, doch der überwiegende Teil der Serie wurde im nur eine Autostunde entfernten Baltimore und in weiteren Städten Marylands gedreht. Neben dieser Politthriller-Serie und dem Horrorfilm Blair Witch Project (1999), dessen Kulisse der Seneca Creek State Park nahe Burkittsville war, war Maryland Schauplatz für viele weitere bekannte Filme. Im kleinen charmanten Städtchen Berlin zum Beispiel reitet Julia Roberts als Maggie Carpenter im weißen Brautkleid auf ihrem galoppierenden Pferd vor ihrer Hochzeit mit Ike Graham (Richard Gere) in der Komödie Die Braut, die sich nicht traut (1999) davon. Ebenfalls in Berlin entstanden Szenen für das Drama Bis in alle Ewigkeit (2002), wofür Berlins Innenstadt mit Schotterstraßen, Pferden, Kutschen und historischen Kostümen in die Zeit der Jahrhundertwende zurückversetzt wurde. Die Hafenstadt Baltimore bot die Szenerie für den Musik- und Tanzfilm Hairspray (1988), der die Rassentrennung im Baltimore der 1960er Jahre thematisiert, sowie für die Liebesgeschichte zwischen Sam und Annie in Schlaflos in Seattle (1993).

Tanz und Geschichte in Virginia

Die Mountain Lake Lodge (http://www.mtnlakelodge.com/), ein Ferienresort inmitten eines Naturschutzgebietes in den Blue Ridge Mountains in Virginia, diente als Kulisse für den Tanzfilm Dirty Dancing (1987) mit Patrick Swayze und Jennifer Grey. Noch heute lädt das weitläufige Resort mit seinen rustikalen Hütten und charmanten Häuschen zu einer Auszeit ein und bietet Fans ganz besondere "Dirty Dancing Weekends". Doch auch Regisseure anderer Filmgenres fanden in Virginia die passenden Locations. So zum Beispiel Steven Spielberg, der die Stadt Richmond als Drehort für das Historien-Drama Lincoln (2012) wählte. Der Film zeigt die letzten Monate im Leben des 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten und seinen politischen Kampf um die endgültige Abschaffung der Sklaverei. Auf dem Lincoln Movie Trail Site (https://www.virginia.org/Lincolnmovietrailsites) können Filmbegeisterte auf den Spuren von Daniel Day-Lewis wandeln, der im Film Abraham Lincoln verkörperte.

Weitere Informationen zu bekannten Filmlocations in der Capital Region USA gibt es unter: http://www.capitalregionusa.de/articles/trip-ideas-de/verfilmt-der-capital-region-usa , http://marylandfilm.org/Pages/Maryland-Filmography.aspx , http://www.virginia.org/filmedinVirginia

Bildquelle: Sean Shannon Photography

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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P.O. Box 13352 23225 Richmond,VA

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