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23.05.2011 | Logistik & Transport | geschrieben von Heike Herzig¹ | Pressemitteilung löschen

TÜV zertifiziert den VTL-Network Carbon Footprint

Als erstes Stückgutsystem präsentierte die VTL Vernetzte-Transport-Logistik GmbH auf der diesjährigen transport logistic ihren TÜV-zertifizierten Network Carbon Footprint, kurz NCF. Am Stand der Hochschule Heilbronn und des Logistiknetzwerkes Baden-Württemberg überreichte Hans-Hermann Üffing, Geschäftsführer TÜV Rheinland LGA Products GmbH, die Zertifizierungsurkunde DIN EN ISO 14064:2006 an Andreas Jäschke, den VTL-Geschäftsführer.

Damit tritt VTL den Beweis an, dass Grüne Logistik schon lange kein Marketing- oder PR-Gag mehr ist, sondern den wirtschaftlichen Unternehmenserfolg sichert und das VTL die Verantwortung für den Erhalt der Umwelt ernst nimmt.

Gemeinsam mit dem Institut für Nachhaltigkeit in Verkehr und Logistik (INVL) an der Hochschule Heilbronn hat VTL seinen NCF innerhalb von 9 Monaten ermittelt. Dazu wurde 2010 der Arbeitskreis "Grüne Logistik" gegründet, welcher die Erhebungsme-thode sowie die Instrumente entwickelt und getestet hat, bevor diese an alle VTL-Depots verteilt wurden. Die Teilnehmer dieses Arbeitskreises sind die Referenzpartner: Gericke & Co. GmbH, Hintzen Logistik GmbH, Spedition Hoss GmbH & Co. KG, Jos. Rux Spedition GmbH & Co. KG, Kontinent Spedition GmbH, Kraftverkehr Emsland GmbH, Loxx Logistik & Spedition GmbH, Ludwig Häberle Logistik GmbH und die Richard Müller GmbH & Co. KG.


NCF steht für Scope 3

Im Rahmen des Projektes "Grüne Logistik" hat VTL seine Treibhausgas-Bilanz für das Jahr 2010 erstellt. Für den ermittelten Wert wurde der Begriff Network Carbon Footprint (NCF) gewählt, um auszudrücken, dass nicht nur die Daten der VTL GmbH in das Er-gebnis eingeflossen sind, sondern gleichermaßen die Werte der durch VTL-Partner be-triebenen Hubs sowie die anteiligen Werte der VTL-Depots. Das wiederum bedeutet, dass nicht nur Daten aus den reinen Transportvorgängen, sondern zusätzlich auch aus Umschlag und Administration berücksichtigt wurden. VTL hat somit seine Anteile am Corporate Carbon Footprint (CCF) der Regionalhubs und der Partnerbetriebe zum CCF der VTL GmbH hinzugerechnet, um den Treibhausgas-Ausstoß des gesamten Netzes zu ermitteln. Die sogenannte Systemgrenze Scope 3 wurde somit deutlich weiter gefasst als die für 2012 geplante EU-weite CO2-Norm für den Transportbereich vorsieht.

"Auch wenn sich dadurch in der Konsequenz möglicherweise im Vergleich zu anderen Unternehmen ein höherer NCF ergibt, hat VTL dieses deutlich komplexere Vorgehen bewusst gewählt. Denn die Berücksichtigung von Nicht-Transportprozessen, CO2e-Werten und indirekten Emissionen bietet zukünftig eine solide und ehrliche Basis zur Verbesserung der eigenen Werte", schildern Andreas Jäschke und Prof. Dr. Dirk Lohre das Vorgehen.



Erhebungsmethodik und Ergebnisse

Scope 1 - direkte Emissionen
Diese Emissionen stammen aus Quellen, die direkt von VTL kontrolliert werden. Dazu gehören beispielsweise die Verbräuche unternehmenseigener Fahrzeuge und das ein-gesetzte Equipment im Umschlag. VTL unterhält zwar keinen eigenen Fuhr¬park, ordnet jedoch den Verbrauch von Treibgas, mit dem die Gabelstapler im Zentral¬hub betrieben werden, dem Scope 1 zu.

Scope 2 - indirekte Emissionen
Hier handelt es sich um Emissionen aus zugekauften Energiequellen wie Strom, Heizöl oder Erdgas und Fernwärme. Dazu gehören der Stromverbrauch der VTL GmbH (Ver-waltung und Zentralhubbetrieb) sowie der Verbrauch von Erdgas in der Verwaltung.

Scope 3 - externe indirekte Emissionen
Hierunter fallen Emissionen, die aus Prozessen stammen, die den unternehmenseige-nen Abläufen unmittelbar vor- oder nachgelagert sind, die allerdings nur indirekt von VTL beeinflusst werden können.

VTL hat die folgenden Energiearten und Verbräuche in Scope 3 ermittelt:
Transporte: Hubverkehre (Hauptläufe), Flächenverkehre (Vor- und Nachläufe).
Administration und Umschlag bei den Partnerbetrieben: Strom, Heizöl, Erdgas, Fernwärme, Treibgas.
Strom- und Erdgasverbrauch der Regionalhubs.
Weitere Energiequellen im Umschlagbetrieb der Regionalhubs: Treibgas, Dieselverbrauch durch Rangierfahrzeuge.
Pendeln der kaufmännischen Mitarbeiter zu den Hubs.
Geschäftsreisen der Mitarbeiter des Zentralhubs und VTL-bedingte Geschäftsreisen der Regionalhubs.



Ausblick und Ziele

VTL ist überzeugt, dass ein kontinuierliches Engagement bei der Reduktion der CO2-Emissionen Schritt für Schritt zu höherer Wirtschaftlichkeit, auch bei den 123 System-partnern, führt und dass das Image in der Öffentlichkeit sowie die Wettbewerbsfähigkeit steigen werden.

Andreas Jäschke fügte hinzu: "Wir wollen kein Greenwashing, sondern nachweisbare Reduktionen, basierend auf den von uns ermittelten Daten."

Um dieses Ziel zu erreichen, hat VTL zahlreiche Maßnahmen geplant: z. B. eine VTL-Kommunikations-Software zu entwickeln, welche die nahezu automatische Berechnung des CO2-Wertes für jede einzelne Sendung, angepasst an die Produktionsbedingungen des Tages, abbildet.
Weitere Hubs werden auf LED-Beleuchtung umgerüstet, die Dachfläche des neuen Verwaltungsgebäudes in Fulda wird mit einer Photovoltaikanlage ausgerüstet und zu-künftig mit Erdwärme beheizt. Sukzessiv soll auch die Stromversorgung auf regenera-tive Energien umgestellt werden. Fahrerschulungen und Informationsveranstaltungen für die Depots zu Reifenmanagement, Aerodynamik und Tourenoptimierung stehen ebenso auf dem Programm wie die Kompensation durch Klimaschutzprojekte.

Eine jährliche Überprüfung der CO2-Emissionen und ein entsprechender Umweltbericht sollen aufzeigen, ob die gesteckten Ziele erreicht werden.



Über VTL Vernetzte-Transport-Logistik GmbH

"the CargoFamily" VTL ist eine führende Stückgutkooperation und Anbieter europaweiter Logistiklösungen. Von Fulda aus vernetzt VTL über 120 mittelständische Cargounternehmen zu einem umfassenden und intelligenten, durch modernste IT unterstützten Service.

Die CargoFamily punktet durch den Zusammenhalt zwischen allen Systempartnern. Das Zentral-HUB in Fulda und die Regional-HUBs West, Nord und Süd sind mit schnellen Direktverkehren vernetzt und transportieren das Stückgut im 24/48-Stundentakt im Nachtsprung. Mit den Systempartnern "vor Ort" bietet VTL den individuellen Service eines regionalen Anbieters, plus europaweite Logistiklösungen eines flächendeckenden Netzwerkes. So wird aus der Vielzahl regionaler Leistungen ein umfassendes Supply Chain-Angebot.

Als erstes Stückgutsystem verfügt VTL über einen TÜV-zertifizierten CO2-Network Carbon Footprint, den NCF, der in Kooperation mit dem Institut für Nachhaltigkeit in Verkehr und Logistik (INVL) ermittelt wurde. Dabei wurden auch Nicht-Transportprozesse, CO2-Äquivalente und Vorketten berücksichtigt.

Das VTL-Symbol sind die Erdmännchen: Diese agilen Säugetiere aus dem südlichen Afrika sind zu aufmerksamkeitsstarken Sympathieträgern geworden, die Tag für Tag bei über 4.300 Sendungen für die Systempartner und die VTL-Kooperation werben.

Mehr unter http://www.vtl.de

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.vtl.de
VTL Vernetzte-Transport-Logistik GmbH
Werner-von-Siemens-Straße 15 36041 Fulda

Pressekontakt
http://www.herzigmarketing.de
HERZIG Marketing Kommunikation GmbH
Hansaring 61 50670 Köln

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