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03.09.2021 | Maschinenbau | geschrieben von Frau Sabine Dächert¹ | Pressemitteilung löschen

INGENIEURTAG 2021 in der Metropolregion Rhein-Neckar behandelt Zukunftsfragen von Industrie, Alltag und Beruf

Der INGENIEURTAG 2021 in der Metropolregion Rhein-Neckar richtet vom 21. bis 30. September den Blick auf Corona und die Folgen für Industrie, Alltag und Beruf. Wie haben Unternehmen die Pandemie bewältigt? Brauchen Wertschöpfungsketten mehr Resilienz? Welche Rolle spielt Präsenzarbeit? Verändert sich das Lernen dauerhaft? Und wie schaffen wir die Energiewende? Der INGENIEURTAG 2021 liefert Antworten, Einschätzungen und Ausblicke aus der ersten Reihe von Industrie, Wissenschaft, Dienstleistung und Lehre. Veranstalter sind der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE). Unterstützt werden beide durch die Duale Hochschule Mannheim als Kompetenz- und Veranstaltungspartner.



Online-Vorträge mit Diskussion



Wurde der erste INGENIEURTAG 2019 als Präsenzveranstaltung durchgeführt, erfolgt die Umsetzung in diesem Jahr Corona bedingt in Online-Vorträgen per Konferenzsoftware. Die Teilnehmer erwarten viel Kompetenz, Erfahrung und Weitblick aus vier wegweisenden Bereichen mit anschließender Diskussion. Referenten sind Dr.-Ing. Gunther Kegel (CEO Pepperl+Fuchs SE, stellv. Präsident VDE und Präsident ZVEI), Dr. Florian Herrmann (stellv. Institutsleiter des Fraunhofer IAO), Dr. Hansjörg Roll (Technikvorstand der MVV Energie AG) und Prof. Dr. Christian Kuhn (Studiengangsleiter Elektrotechnik der DHBW Mosbach).



Kommt das dicke Ende noch?



Eröffnet wird der INGENIEURTAG 2021 in der Metropolregion Rhein-Neckar am 21.09. von Dr.-Ing. Gunther Kegel. Der erfahrene CEO beleuchtet die Auswirkungen von Corona auf Unternehmen heute und in Zukunft. "Manche Branche feierte im Corona-Jahr 2020 Bestmarken für Umsatz und Gewinn, während die meisten moderate Umsatzrückgänge zu verkraften hatten. Mitten in der dritten Welle wuchsen die Auftragseingänge und -bestände in teilweise atemberaubendem Tempo über das Vor-Corona-Niveau hinaus", sagt Kegel. Was hat diese Entwicklung zu bedeuten? Kommt das dicke Ende noch auf unsere Wirtschaft zu?



Corona deckt die Lücken auf



Am 23.09. blickt Dr. Florian Herrmann auf die Veränderungen für die Akteure der Industrie. Welches sind die technologischen Treiber? Was für marktseitige Anpassungen wird es geben? Und welche Rolle spielen regulatorische Entwicklungen? "Die Corona-Pandemie hat die Anfälligkeit bestehender Wertschöpfungsstrukturen gegenüber unvorhergesehenen Ereignissen offenbart. Um zukünftige Krisensituationen zu vermeiden, sind innovative Lösungen für die Industrie- und Wissensarbeit mehr denn je erforderlich", so Herrmann.



Lernt die Zukunft auf Distanz?



Corona hat die Akzeptanz von Online-Lernformen beschleunigt. Welche Lehren zieht die Lehre aus der Corona-Zeit? Geht in Zukunft alles online? Fragen, mit denen sich Prof. Dr. Christian Kuhn am 28.09. beschäftigt. Dabei geht es insbesondere um die Möglichkeiten von Distanzlaboren und wie sich diese mit guter Organisation und Didaktik erfolgreich gestalten lassen. "Wir müssen Fehler machen und daraus lernen. Auch distante Laborveranstaltungen sind sinnvoll und tragen wesentlich zum Studienerfolg bei", erklärt Kuhn.



Smarte Technologien bieten Lösungen



Wie kann ein Energieversorger die Energiewende gestalten? Dieser Frage widmet sich Dr. Hansjörg Roll am 30.09. in seinem Vortrag "Von Paris nach Mannheim während Corona: Das ‚Mannheimer Modell'". "Die Corona-Pandemie darf den Kurs Richtung Klimaneutralität und Dekarbonisierung nicht bremsen", so Roll. "Die Energiewirtschaft ist beim Klimaschutz in besonderer Weise gefragt: Der Ausbau der erneuerbaren Energien, die Wärmewende, Elektromobilität, Smart Cities: All das geht nur durch den Einsatz klimafreundlicher Technologien."



INGENIEURTAG 2021: 4 Online-Vorträge mit Diskussion



21.09., 18:30 Uhr: Eröffnung Dr.-Ing. Gunther Kegel, CEO der Pepperl+Fuchs SE, stellvertretender VDE Präsident, Präsident ZVEI. Thema: Corona im Kontext von Unternehmen.



23.09., 18:30 Uhr: Dr. Florian Herrmann, stellv. Institutsleiter des Fraunhofer IAO. Thema: Mobilitätswirtschaft und Arbeitswelt im Wandel.



28.09., 18:30 Uhr: Prof. Dr. Christian Kuhn, Studiengangsleiter Elektrotechnik der DHBW Mosbach. Thema: Distanz-Labore: Digitale Lehrformen im MINT-Bereich.



30.09., 18:30 Uhr: Dr. Hansjörg Roll, Technikvorstand der MVV Energie AG. Thema: Von Paris nach Mannheim während Corona: Das "Mannheimer Modell".



Die Teilnahme ist kostenfrei. Weiterführende Informationen und Anmeldung im Internet unter http://www.ingenieurtag-mrn.de

Diese Pressemitteilung wurde über Connektar publiziert.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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