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06.02.2012 | Maschinenbau | geschrieben von Manfred Kitzinger¹ | Pressemitteilung löschen

Energieaufwendungen an Durchlaufwaschanlagen

Die Kitzinger Maschinenbau GmbH ist daran interessiert, dass ihre Maschinen zum effektiven Einsatz bei möglichst geringem Energie- und Kostenaufwand eingesetzt werden können. Das Unternehmen, das unter http://www.kitzinger-gmbh.de zu finden ist, unterscheidet hierbei wie folgt:

Tunneldurchlaufwaschanlagen: Die Standardausführung mit Spritzwaschung in allen Zonen, deren Vorteile zuverlässiger Betrieb, bei fachgerechter Auslegung gute Reinigungsleistung und universelle Einsetzbarkeit sind. Der Nachteil ist der hohe Energieaufwand bei nicht an das Waschgut angepasstem Waschtunnel.

Tauchwaschanlagen mit Tauchvorweiche bieten eine sichere Benetzung und gute Vorweichung, jedoch haben sie ebenfalls einen hohen Energieaufwand für die Beheizung des großvolumigen Tanks, keine mechanische Reinigungswirkung in der Vorwaschung und schwierige Beseitigung von mechanischen Störungen (Kistenklemmer) in der Weichzone. Ferner sind sie nicht universell einsetzbar.

Spiralwaschanlagen bieten einen niedrigen Energieverbrauch bei langen Behandlungszeitenden Nachteil, dass der Einsatz von Reinigungschemie nur bedingt möglich ist und dadurch die Gefahr von Verkeimung besteht. Die schwierige Beseitigung von mechanischen Störungen und das die Mehrzonentechnik nicht möglich ist sowie die Geräte nur bedingt universell einsetzbar sind kommen erschwerend noch hinzu.

Einsparungsmöglichkeiten bei Durchlaufwaschanlagen

Bei den hauptsächlich eingesetzten Tunneldurchlaufwaschanlagen ist eine gute Isolierung zu beachten. Diese sorgt dafür, dass über die Düsen verspritzte Waschlauge nicht so stark abkühlt wie bei Maschinen ohne Isolierung. Maschinen mit sehr hohen Leistungen und großvolumigen Tanks sollten darüber hinaus auch eine Tankisolierung aufweisen. Hier wird häufig der Tankinhalt nur 2-3x wöchentlich getauscht.

Die exakte Konfiguration ist entscheidend. Sollen z. B. Körbe mit 400 mm Breite und 600mm Länge und einer angenommenen Höhe von max. 300mm gewaschen werden, ist ein Waschtunnel mit z. B. 900mm Breite und 600mm Höhe nicht sinnvoll. Bei der Versprühung der Waschlauge kühlen sich die erzeugten Tropfen -bedingt durch die vergrößerte Oberfläche- rasch ab. Dieses Phänomen ist übrigens der Hauptgrund für die benötigte Heizleistung einer Waschanlage für Körbe und Bleche. Darüber hinaus wird der Waschprozess sehr ungünstig beeinflusst, wenn die Waschdüsen einen zu großen Abstand zum Waschgut aufweisen

Der Frischwasserverbrauch einer Maschine muss ebenfalls bedacht werden. Das zulaufende Wasser muss erwärmt werden und verdrängt nach der Klarspülung Wasser aus dem Tank. Passend zu dieser Menge muss Spülmittel nachgeimpft werden, die Einsparungspotenziale sind jedoch nicht so umfangreich wie bei den beiden o.g. Positionen.
Weitgehend unabhängig von der Maschinenleistung werden von einer Waschanlage grundsätzlich mind. 250- 400l Frischwasser benötigt, diese Mindestwerte sind aus folgenden Gründen erforderlich:
- Verschleppung/Haftwasser auf dem Waschgut
- Verlust durch Wrasen
- Spritzverluste
- erf. Ausschwemmwasser für Fettbestandteile oder Schwimmschmutz

Zudem muss die Frischwasserspülung zuverlässig ph-neutrale Oberflächen sicherstellen.

Die Beheizungsart sollte unabhängig vom erf. Verbrauch geprüft werden. Welche Beheizungsart sinnvoll und wirtschaftlich ist, zeigt sich an folgenden Beispielen:

- Elektroheizung: einfach, jedoch hohe laufende Kosten
- Dampfheizung: zuverlässig und einfach, sinnvoll, wenn z. B. schon eine Dampfanlage installiert ist, speziell die Dampfdirektbeheizung.
- Heißwasser- oder Thermoölheizung: zuverlässig und einfach. Bei dieser Ausführung wird in der Maschine ein Wärmetauscher vorgesehen. Das Wasser/Thermoöl wird -ähnlich wie bei einem Heizkörper- mit hoher Temperatur zugeführt und gibt die Wärme an den Waschtank ab, das zum Kessel zurücklaufende Wasser/Öl wird wieder erhitzt und kontinuierlich im Kreislauf geführt.
- Gas- oder Öldirektheizung: zuverlässig, ist aus rein physikalischer Sicht die beste Wahl. Die Wärme wird direkt in der Anlage erzeugt, es entstehen keine Verluste durch Wärmezwischenträger wie Dampf, Thermoöl oder Heißwasser. Zu beachten sind der höhere Anschaffungspreis, höhere laufende Kosten für Überwachung der Heizung, ggf. Schornsteinreinigung.

Als Anhaltswert ist davon auszugehen, dass die Kosten für Beheizung der Anlage mit Dampf, Heißwasser, Thermoöl, Gas oder Heizöl ca. 50 - 60 % im Vergleich zur Elektrobeheizung betragen.

Diese Technik kommt aufgrund der höheren Anschaffungskosten und u.U. höherer Unterhaltskosten nur bei Anlagen mit höherer Leistung und mind. einschichtigem Betrieb mit Vollauslastung in Betracht.

Bei Neuanschaffung einer Waschanlage sind kurz zusammengefasst folgende Punkte zu beachten:
- die Maschine sollte auf den Bedarf zugeschnitten sein, dies betrifft die Leistung und die Waschtunnelgröße.
- Isolierung des Waschtunnels und evtl. der Tanks
- Wirtschaftlichste Beheizungsart wählen
- Niedrigen Wasserverbrauch anstreben
- Beratung der Hersteller in Anspruch nehmen

Bei allem Sparzwang ist zu beachten, dass die Reinigung von Kisten, Körben und Blechen immer eine kostenintensive Angelegenheit ist. Eine "Energiesparmaschine", die zu kleine Pumpen und Heizungen hat und dadurch zusätzliche Lohnkosten bei der Nachreinigung erforderlich macht, spart zwar Energie, ist aber -als Gesamtheit gesehen- ein Fehlkauf.

Die Versprechungen der Hersteller sollten überprüft werden. Z.Zt. überschlagen sich einige Hersteller mit immer niedrigeren Frischwasserverbräuchen, die in der Praxis nicht zu erreichen sind.

Eine Wasser- oder Gasuhr, Dampfmessung über Kondensatmenge, Zähler für Elektrizität, die Möglichkeiten, die herstellerseitig versprochenen Parameter zu überprüfen, sind notwendig.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.kitzinger-gmbh.de
Kitzinger Maschinenbau GmbH
Altholzkrug 9 24976 Handewitt

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