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04.08.2015 | Medizin, Gesundheit & Wellness | geschrieben von Prof. Dr. Dietrich Baumgart¹ | Pressemitteilung löschen

Diese Warnsignale sollten Sie ernst nehmen

Essen, 04.08.2015 - Nicht jedes Symptom deutet direkt auf eine ernsthafte Erkrankung hin - wiederum machen einige Krankheiten zunächst keine oder sehr schwache Beschwerden. Wer sensibel auf die Signale seines Körpers achtet, kann viel für seine Gesundheit tun. Professor Dietrich Baumgart, Internist, Kardiologe und Experte für medizinische Prävention, erklärt, welche Signale des Körpers Sie nicht ignorieren sollten.

1.Atemnot und Brustschmerz
Sehr ernste Warnsignale sind grundlose Müdigkeit, Atemnot und Schmerzen in der Brust - alles weithin bekannte Vorboten einer Herzerkrankung oder gar eines drohenden Herzinfarkts. In diesem Fall sollte unbedingt dringend ein Arzt aufgesucht werden. Das Tückische: Die Warnsignale für einen akuten Herzinfarkt oder Schlaganfall treten nicht immer so deutlich auf. In einigen Fällen können auch ausstrahlende Schmerzen in Kiefer und Rücken oder unerklärliche Magenschmerzen bzw. Sodbrennen ein Zeichen sein. Besonders Frauen zeigen oft unklare Symptome. Das führt häufig zu einer verspäteten Diagnose und damit auch Behandlung. Und wichtig: Ein EKG gibt keine absolute Sicherheit. Es misst zwar die elektrischen Aktivitäten der Herzmuskelfasern, gibt aber erst Hinweise, wenn der Krankheitsprozess schon weit fortgeschritten ist. Ein verlässlicher Indikator für das Risiko eines Herzinfarktes ist es nicht.

2.Verwirrtheit
Ebenfalls auffällig ist es, wenn bei Belastung starke Kopfschmerzen und plötzlichen Verwirrtheitszustände auftreten. Sie können durch Rhythmusstörungen hervorgerufen werden. Das ist durchaus gefährlich, da sie die Bildung von Gerinnseln fördern und damit das Risiko für einen Schlaganfall oder eine Thrombose erhöhen. Wer solche Aussetzer spürt, sollte sofort zum Arzt gehen.

3.Kopfschmerz und Schwindel
Doch es müssen nicht erst derart drastische Warnzeichen und auch Erkrankungen sein. Auch regelmäßig auftretender Schwindel und Kopfschmerzen können Hinweise sein. Eine häufige Ursache ist ein zu hoher oder zu niedriger Blutdruck. Vor allem ein zu hoher Blutdruck sollte behandelt werden, um negative Folgen für die Gefäßwände zu vermeiden. Weitere Ursachen für Schwindelanfälle könnten ein entzündeter Hörnerv, Durchblutungsstörungen oder psychische Probleme sein.

4.Ständige Müdigkeit
Auch bei ständiger Müdigkeit lohnt der Gang zum Arzt. Wer sich häufig ohne Grund matt und müde fühlt, leidet eventuell unter starkem Eisenmangel, einer Unterfunktion der Schilddrüse oder einem gestörten Hormonhaushalt. Das muss nicht gefährlich sein, schwächt aber das Immunsystem und das Wohlbefinden. Außerdem lässt es sich einfach diagnostizieren und gut behandeln.

5.Nachtschweiß
Starkes Schwitzen in der Nacht, dazu das Gefühl, unausgeschlafen und gereizt zu sein, sind ebenfalls ernstzunehmende Warnzeichen, auf die klärende und vorbeugende Maßnahmen folgen sollten. Meist hat es harmlose Ursachen, wie scharfes Essen, Alkoholkonsum oder eine zu warme Schlafsituation. Doch manchmal steckt durchaus eine ernst zu nehmende Erkrankung dahinter. Es könnte etwa ein Hinweis auf eine Unterzuckerung und damit auf eine Diabeteserkrankung sein. Auch eine Schilddrüsenüberfunktion kommt in Frage. Zudem kann Nachtschweiß auf eine Tumorerkrankung hinweisen, insbesondere in Kombination mit Gewichtsverlust und leichtem Fieber.

6.Unklare Verdauungsprobleme
Auffällig ist es, wenn sich die Verdauung ändert oder unregelmäßig wird. Sie wechselt zwischen Durchfall und Verstopfung, es plagen häufig Sodbrennen, Völlegefühl oder Blähungen - in den meisten Fällen ist das harmlos und lässt sich durch eine falsche Ernährung oder eine Lebensmittelunverträglichkeit erklären. Dennoch sollte man die Ursache sicher abklären lassen. Die Symptome können ernstere Ursachen haben. Wenn Blut im Stuhl oder Schmerzen oder Krämpfe hinzukommen, auf jeden Fall einen Facharzt aufsuchen.

7.Gelbes Augenweiß
Ist der sonst weiße Augapfel gelblich verfärbt, sollte das immer ernst genommen werden. Häufig ist es ein Hinweis auf eine Erkrankung der Leber oder Galle. Es könnte ein Verschluss der Gallengänge durch Gallengrieß oder Gallensteine dahinter stecken oder entzündliche Vorgänge in der Leber. Auch Stoffwechselstörungen in der Milz und im Knochenmark kommen in Frage, ebenso wie eine Hepatitis oder eine Unverträglichkeit einzelner Medikamente. Diese Symptomatik bedarf in jedem Fall einer ärztlichen Abklärung.

8.Unbekannte Gefahr
Leider tückisch: Einige ernsthafte Erkrankungen entwickeln sich zunächst unbemerkt und machen keine deutlichen Symptome. Dies gilt zu Beispiel für Herzinfarkte, Schlaganfälle und viele Tumore. Sie ließen sich aber durch eingehende Diagnostik früh erkennen und behandeln. Besonders wer durch erbliche Vorbelastung oder seinen Lebensstil wie Rauchen, Übergewicht und mangelnde Bewegung zu einer Risikogruppe gehört, sollte daher regelmäßige Vorsorge ernst nehmen.


Weitere Informationen auch unter http://www.preventicum.de

Der Abdruck ist frei, ein Beleg wird erbeten.

Der medizinische Inhalt basiert auf dem aktuellen Kenntnisstand von Prof. Dr. med. D. Baumgart und seinem Ärzteteam. Er darf nicht zur Diagnose oder Therapie eines gesundheitlichen oder medizinischen Problems verwendet werden und ersetzt nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

Prof. Dr. med. Dietrich Baumgart
ist Kardiologe, Internist und Vorsorgemediziner. Er war lange Jahre Oberarzt des Westdeutschen Herzzentrums Essen und führt heute zusammen mit dem Radiologen Dr. Thomas Zadow-Eulerich das Zentrum für individualisierte Medizin Preventicum in Essen und Düsseldorf. Er wurde als Mitglied der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (European Society of Cardiology, ESC) berufen und ist itglied des wissenschaftlichen Beirats der Internationalen Gesellschaft für Prävention e.V.

Bildquelle: Quelle: http://www.preventicum.de

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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