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11.02.2020 | Medizin, Gesundheit & Wellness | geschrieben von Helena Fasco¹ | Pressemitteilung löschen

Auf bestem Weg zum neuen Goldstandard der Sekundärprophylaxe in Stroke Units

Deutlich schneller, sicherer und Ressourcen-schonender als durchgängiges Standard-Patientenmonitoring: Das deutschlandweit bereits in 130 Stroke Units erfolgreich eingesetzte Schlaganfall-Risiko-Analyse-Verfahren SRAclinic von apoplex medical technologies GmbH, Pirmasens, entwickelt sich immer weiter zum Industriestandard für die Schlaganfall-Sekundärprophylaxe. Mit einer Veröffentlichung im renommierten Fachjournal und offiziellen Organ der American Heart Association "Stroke" bestätigt jetzt erstmals auch eine Multi-Center-Studie die überzeugenden Ergebnisse weiterer bislang durchgeführter Studien, darunter u. a. am Universitätsklinikum Heidelberg (2012)1, und übertrifft diese sogar.

Die unter der Leitung von Antonio Dávalos, MD, und Carlos Molina, PhD., an den Stroke Units insgesamt sieben katalanischer Kliniken von September 2016 bis Dezember 2017 durchgeführte Untersuchung umfasst 524 Patienten nach akutem ischämischen Schlaganfall oder transitorisch ischämischer Attacke (TIA). Bei ihnen wurde die VHF-Detektion über eine Holter-basierte SRAclinic-Analyse mit durchgängigem Standard-Patientenmonitoring inklusive Alarmfunktion verglichen.

Die mit dem Titel "Stroke Risk Analysis, a System With a High Detection Rate of Atrial Fibrillation in Stroke and Transient Ischemic Attack"² veröffentlichte Studie untermauert die Überlegenheit von SRAclinic: Auftretendes VHF wird hierüber rund dreimal schneller (23,9 h gegenüber 66,5 h) und zweimal häufiger (9,7% gegenüber 4,3%) festgestellt als auf dem herkömmlichen Weg. Damit einher geht eine deutliche Workflow-Verbesserung im klinischen Alltag, zumal sich der Aufwand des Neurologen bzw. Kardiologen bei SRAclinic auf die Überprüfung potenziell VHF-positiver 5-Minuten-Abschnitte im Analyse-Report beschränkt. Die schnellere Detektion ermöglicht zudem, eine Behandlung früher einzuleiten und die Liegezeiten zu reduzieren, sofern nicht andere medizinische Gründe einen längeren Aufenthalt erfordern. Ein wichtiges zusätzliches Studienergebnis ist, dass sich SRAclinic durch den bewiesenen hohen negativen prädiktiven Wert (96%) als ausgezeichneter Ausschlussindikator für Patienten ohne Risiko für VHF eignet.

Die komplette Studie wurde veröffentlicht in "Stroke" 51 (1), 2020. Das Abstract mit den wichtigsten Ergebnissen steht unter https://www.apoplexmedical.com/index.php/de/unternehmen/publikationen zum kostenfreien Download bereit.

"Mit unserer Strategie, das vorhandene Risiko für auftretendes Vorhofflimmern wie auch das Ereignis selbst über einen Algorithmus einheitlich festzustellen und zu bewerten, sind wir auf bestem Weg, in Europa und weltweit einen Goldstandard zu setzen", so Albert Hirtz, Geschäftsführer der apoplex medical technologies GmbH. "Die vorliegende Multi-Center-Studie hat einmal mehr unsere langjährig praxisbewährte Vorgehensweise bestätigt."

Bereits 130 Stroke Units setzen SRAclinic ein
Aktuell nutzen deutschlandweit 130 Kliniken SRAclinic sekundärpräventiv zur Ursachenaufdeckung erlittener Schlaganfälle. Erklärtes Ziel ist es, möglichst früh wirksame Therapien einzuleiten und Folgevorfälle zu vermeiden. Der Algorithmus-basierten Analyse der EKG-Daten liegt ein mathematisches Verfahren zugrunde, das Veränderungen der Herzratendynamik interpretiert, die mit dem Einsetzen von Vorhofflimmern einhergehen. SRAclinic wird über das obligatorische Monitoring der Patienten und kompatibel u. a. zu den Systemen von Dräger, Philips Healthcare, Nihon Kohden, GE und Mindray oder auch mobil per Holter-Einsatz gespeist. Der Ablauf bleibt der gleiche: Die aufgezeichneten EKG-Daten und der Analysereport werden via Internet pseudonymisiert und vollständig automatisiert zwischen Stroke Unit und dem SRA-Auswertungsserver transportiert. Die Ergebnisse in Form eines einfach zu lesenden Analysereports liegen binnen weniger Minuten zur fachlichen Befundung vor. Bei Hinweis auf manifestes VHF ist ein fünfminütiger EKG-Abschnitt enthalten.

1 Rizos T, Veltkamp R et al., Continuous Stroke Unit Electrocardiographic Monitoring Versus 24-Hour Holter Electrocardiography for Detection of Paroxysmal Atrial Fibrillation After Stroke, Stroke 43 (10) 2012
² Davalos A, Molina C et al., Stroke Risk Analysis, a System With a High Detection Rate of Atrial Fibrillation in Stroke and Transient Ischemic Attack, Stroke 51 (1) 2020

Bildquelle: apoplex medical technologies

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
https://www.apoplexmedical.com
apoplex medical technologies GmbH
Delaware Avenue 1 - 3 66953 Pirmasens

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