Pressemitteilung von Regina Hamacher

Diabetologen weltweit vernetzt


Medizin, Gesundheit & Wellness

Diabetiker werden im Rheinland so gut versorgt, dass sich nun sogar Experten aus Südkorea für diese Strukturen interessieren. Im Oktober besuchte eine Delegation, bestehend aus Professoren der Universität Seoul und Vertretern des koreanischen Gesundheitsministeriums, das Rheinland, um sich über das Disease Management Programm (DMP) für Diabetes zu informieren. Durch dieses Programm erhalten alle teilnehmenden Ärzte einen umfassenden Überblick über die gesundheitliche Situation des jeweiligen Patienten. So können die Patienten optimal behandelt werden, da die Ärzte immer auf dem aktuellen Stand darüber sind, welche Behandlungsschritte die anderen behandelnden Mediziner bereits eingeleitet haben. Lange Entscheidungswege entfallen also durch das DMP und darüber hinaus gibt es auf die Patienten abgestimmte Schulungen, in denen sie lernen, mit ihrer Krankheit richtig umzugehen und dadurch ihre Lebensqualität zu verbessern.

"Wir sind stolz und glücklich, dass unser DMP so gut funktioniert und einen so großen Anklang findet. Die Begleitevaluation, die wir durchführen, hat eindeutig gezeigt, dass die Prozessstrukturierung den Patienten nützt und dass sich die Situation insbesondere in den Praxen, die vorher noch nicht so optimal aufgestellt waren, seit Einführung des DMP enorm verbessert hat", schildert Dr. Matthias Kaltheuner aus dem Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN) den Erfolg des DMP. Dr. Kaltheuner hat die koreanische Delegation in seiner Praxis empfangen, nachdem die kassenärztliche Vereinigung Nordrhein auf ihn zugekommen war und den Kontakt hergestellt hatte. Young-Geun Lee, die stellvertretende Direktorin der Fachabteilung für Gesundheitsmanagement der staatlichen koreanischen Gesundheitsversicherung, zeigte sich vom DMP beeindruckt: "Das, was wir bei unserem Besuch in Dr. Kaltheuners Praxis gelernt haben, wird sicherlich der erste große Schritt hin zu einem ähnlichen DMP-System in Südkorea sein.

Während ihres Aufenthaltes in Europa haben sich die koreanischen Gesundheitsexperten mit den Hauptakteuren des DMP in Deutschland und in den Niederlanden getroffen. "Aus meiner Sicht gibt es zum DMP keine Alternative. Und wenn in Korea nun etwas Ähnliches umgesetzt werden soll, helfen wir natürlich gerne mit unseren Erfahrungen weiter", fasst Dr. Kaltheuner das Treffen zusammen.
Diabetes DMP Schwerpunktpraxis

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