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25.07.2022 | Medizin, Gesundheit & Wellness | geschrieben von Herr Prof. Dr. Günter Dhom¹ | Pressemitteilung löschen

Was hat Diabetes mit Parodontitis zu tun, und warum sind auch Nicht-Diabetiker betroffen?

Ludwigshafen, 25.07.2022 - Höheres Karies und Parodontitis Risiko für Diabetiker



Bei Parodontitis, umgangssprachlich auch bekannt als Parodontose, handelt es sich um eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats. Die Krankheit ist chronisch. Der Zahnhalteapparat (medizinisch Parodontium) umfasst das Zahnfleisch, die Zahnfächer, das Wurzelelement und die Wurzelhaut.



Ist der Zahnhalteapparat von Parodontitis betroffen, lockern sich zunächst die Zähne. In den meisten Fällen schreitet der Krankheitsverlauf langsam voran. Die Krankheit verläuft mehrheitlich ohne Schmerzen, sodass sie zunächst für viele betroffene Personen unbemerkt bleibt. Äußerlich bemerkbare Anzeichen können allerdings ein geschwollenes oder gerötetes Zahnfleisch sein.



Auch unangenehmer Mundgeruch und Zahnfleischbluten können auf Parodontitis hindeuten. In manchen Fällen verschieben sich die Zähne, teilweise kommt ein eitriger Ausfluss aus dem Bereich der Zahntaschen. Der Auslöser für die Erkrankung sind Bakterien, die sich an den Oberflächen der Zähne anhaften. Im schlimmsten Fall kann es zum Zahnverlust führen. Ein gutes Mundgesundheitsprogramm sowie regelmäßige Prophylaxe ist hier von großer Bedeutung.



Spätestens wenn sich die unangenehmen Symptome im Mundbereich bemerkbar machen, sollte man sehr bald einen Besuch beim Zahnarzt einplanen.



Wie wird eine Parodontitis behandelt?



In der Behandlung der Krankheit wird meistens zunächst der Zahnbelag mit Ultraschallgeräten oder mit speziellen zahnärztlichen Geräten entfernt. Manchmal muss zusätzlich ein Antibiotikum eingenommen werden, um die Entzündung zu lindern. Unter Umständen müssen Zähne gezogen werden, nämlich dann, wenn der Abbau des Zahnhalteapparates zu weit fortgeschritten ist. In einigen Fällen sind weitere chirurgische Eingriffe nötig. Prinzipiell immer bleiben regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen notwendig.



Leider ist bei Menschen mit Diabetes das Risiko, an Parodontitis zu erkranken, dreimal höher als bei Menschen ohne Diabetes. Die Erkrankung des Zahnhalteapparats wird als Folgeerkrankung von Diabetes eingestuft. Das liegt daran, dass zu hohe Blutzuckerwerte die Widerstandsfähigkeit des Zahnhalteapparats vermindern. Somit werden Infektionen begünstigt. Bei Diabetes Typ-1 kann bereits in der Kindheit Parodontitis entstehen. Wichtig ist, die Kontrolle und die richtige Einstellung des Blutzuckerspiegels.



Doch außerdem besteht eine Wechselwirkung zwischen den beiden Erkrankungen:



Somit besteht für Menschen, die an Parodontitis erkrankt sind oder eine Erkrankung hatten, ein größeres Risiko, eine Diabeteserkrankung zu entwickeln. Zu der Wechselwirkung kommt es, weil aufgrund der offenen Stellen in der Mundgegend leichter Bakterien und Zytokine in den Blutkreislauf eindringen können. Das hat negative Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel und kann die Entstehung von Diabetes begünstigen.



Aufgrund der bestehenden Wechselwirkung sollten sich sowohl Menschen mit als auch ohne Diabeteserkrankung vor Parodontitis schützen. Ein gesunder Lebensstil mit abwechslungsreicher, zuckerarmer Ernährung kann dabei helfen. Weiterhin sollte Alkohol und Rauchen weggelassen oder minimiert werden.



In der Zahnpflege gilt folgendes zu beachten: Zwei Mal täglich sollten die Zähne geputzt und mindestens einmal am Tag die Zahnzwischenräume mit Zahnseide gereinigt werden. Die Mundspülung sollte mild sein und besser keinen Alkohol enthalten. Dieser trocknet den Mundraum nämlich aus.



Die zahnärztliche Praxis Prof. Dhom steht Ihnen bei Parodontitis mit Erfahrung und Fachwissen zur Seite. Mit unserem individuell abgestimmten Behandlungskonzept behandeln wir die Parodontitis und verbessern die Qualität ihres Zahnhalteapparats nachhaltig. Anschließend an die Behandlung steht Ihnen die Möglichkeit offen, von unserem Mundgesundheitsprogramm zu profitieren. Das sorgt für eine tiefergehende Reinigung und eine langfristige Wirkung gegen Parodontitis und für die Gesundheit Ihres Mundraumes.


Diese Pressemitteilung wurde über Connektar publiziert.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
Praxis Prof. Dr. Dhom & Kollegen MVZ GmbH (Juni 2021)
Herr Prof. Dr. Günter Dhom
Bismarckstraße 27
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email : praxis@prof-dhom.de

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