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10.09.2012 | Medizin, Gesundheit & Wellness | geschrieben von Christa Jäger-Schrödl¹ | Pressemitteilung löschen

Feinstaub der unsichtbare Killer

(NL/5605325767) Das Umweltbundesamt schätzt, dass 370.000 Menschen in Europa jährlich an den Folgen der Luftverschmutzung durch Feinstaub und Ozon sterben. Gemeint sind Durchschnittsbürger, die 80 Prozent ihrer Lebenszeit in geschlossenen Räumen verbringen, also nicht Menschen, die außergewöhnlich schädlichen Luftbedingungen ausgesetzt sind. Dass wir diesen Belastungen etwas entgegensetzen können, ist kaum bekannt. Die passende Lösung für alle Innenräume kommt aus dem Technologie entwickelt, die Feinstäube messbar und nachhaltig reduziert.


Bei Feinstaub denken die meisten Menschen an Autos und Umweltbelastungen, erklärt Hans Felder, Geschäftsführer der memon® bionic instruments GmbH. Was viele nicht wissen ist, dass die Belastung in Innenräumen enorm ist, am Arbeitsplatz und auch zuhause. Australische Physiker der Queensland University of Technology fanden heraus, dass in manchen Büros die Feinstoffbelastung der einer Hauptverkehrsstraße entspricht. In Innenräumen erhöhen zusätzlich zu den Einflüssen aus der Außenluft Bürogeräte, vor allem Laserdrucker, Kerzen, Staubsaugen ohne HEPA-Filter (high efficiency particle absorber), Kochen, Rauchen, die Heizung, offene Kamine und vieles mehr die Staubkonzentration. Doch - Feinstaub ist nicht Feinstaub. Er besteht aus winzigen Partikeln mit einem Durchmesser von weniger als einem hundertstel Millimeter, also etwa ein Zehntel des Durchmessers eines menschlichen Haares.

In den vergangenen Jahren wurde eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien veröffentlicht, die negative Auswirkungen von Feinstäuben auf die Gesundheit belegen. Je kleiner die Partikel sind, desto gefährlicher für unser Organsystem! so Felder weiter. Die menschliche Schleimhaut in den Atemwegen kann zwar größere, aber selten kleine Partikel abfangen. Sie finden ihren Weg von der Lunge in den Blutkreislauf.

Das Berufsgenossenschaftliche Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin bereits 2006 feststellte, verschlechtern Partikel mit einer Größe von weniger als zehn Mikrometern häufig die Lungenfunktion. Kleinere Partikel mit einer Größe unter 2,5 Mikrometern können bereits systemische Krankheitseffekte wie
Tumore oder Herzkreislaufschwäche auslösen.

Grafik 1: Gesundheitsrisiko

Um sich vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen und ein harmonisches Raumklima zu schaffen, wurde der memonizer entwickelt. Man bringt ihn so an der Hauptstromquelle an, dass sein Abstrahlungsfeld auf den gewählten Bereich wirkt. Nach kürzester Zeit vermindert sich der Feinstaub in der Luft erheblich und das Raumklima wird nachhaltig optimiert. Die Technologie wurde inzwischen mehrfach gezielt zur Feinstaubreduktion in verschiedensten Projekten eingesetzt und messtechnisch begleitet - in Autos, Schulen, Privathäusern oder Industrieanlagen ,um den Effekt auf die Feinstaubkonzentration zu dokumentieren.

Die Wirkung der memonizer kann durch Luftpartikelmessungen nachgewiesen werden. Dr. Friedhelm Schneider von der AEROMESS® GbR Dresden führte mit einem Laser Aerosolspektrometer mehrere Tests durch. Umfang und Dauer der Messung richten sich nach dem Untersuchungsobjekt.

Der Messablauf besteht im Wesentlichen aus vier Schritten: Auswertung der statistischen Kennzahlen und Festlegung der Auswerteroutinen - Erfassen des Ist-Zustandes der Feinstaubbelastung - Installation der memonizer und Erfassen der Änderungen der Feinstaubkonzentration - Auswertung der Ergebnisse.

Beispiel einer Feinstaubmessung am Arbeitsplatz: Das Laser-Aerosolspektrometer erfasst die Partikelkonzentration von 0,3 µm bis 20 µm in 15 Größenkanälen. Aus der Partikelkonzentration werden die Gesamtstaubmasse sowie verschiedene Staubmassenfraktionen in Echtzeit ermittelt. Eine Einzelmessung für den gesamten Größenbereich dauert sechs Sekunden.

Die nachstehenden Grafiken zeigen die mittlere Partikelanzahlkonzentration mit und ohne memonizer in der Einheit Partikel pro Liter bzw. die mittlere Staubmasse in der Einheit µg pro m³.

Grafik 2 Säulendiagramm

Der Effekt, den der memonizer auf die Staubpartikel hat, ist von deren Partikelgröße abhängig. Man kann drei Effekte für kleine, mittlere und große Partikel unterscheiden.
Je kleiner die Staubpartikel sind, desto größer ist der direkte Effekt einer Konzentrationsabnahme. Da sich diese kleineren Partikel aber nicht in Luft auflösen, sondern untereinander koagulieren und sich an vorhandene größere Partikel anlagern, kommt es mit zunehmender Partikelgröße zu einem leichten Anstieg der Partikelkonzentration. Diese mittleren Partikel liefern auf ihrer Oberfläche wiederum Platz für Anlagerung einzelner kleiner, besonders schädlicher Partikel. Da Staubpartikel mit zunehmender Größe immer schneller sedimentieren, also zu Boden schweben, nehmen die großen Partikel wiederum stark ab. Die nachstehende Abbildung verdeutlicht diese größenabhängigen Effekte, wobei die dicken orangen Pfeile die Abnahme bei kleinen und großen Partikeln verdeutlichen.


Grafik 3 Massenverteilung


Das heißt: Der memonizer wirkt besonders bei kleinen Partikeln, die tief in den menschlichen Atemtrakt gelangen können und reduziert die Gesamtbelastung für Feinstaub. Der Staub, der zu Boden sinkt und somit aus der Luft entfernt wird, kann nicht mehr eingeatmet werden.

Weitere Infos unter: www.memon.eu


*Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
FutureConcepts
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