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24.01.2011 | Medizin, Gesundheit & Wellness | geschrieben von Dieter Hermans¹ | Pressemitteilung löschen

Neues Leben gibt Leben

Das Blut aus der Nabelschnur eines Kindes, direkt nach der Geburt entnommen und unter höchsten Qualitätsstandards aufbewahrt, enthält wertvolle Stammzellen. Diese Stammzellen können entweder an eine öffentliche Nabelschnurblutbank gespendet werden oder die werdenden Eltern entscheiden sich für die Einlagerung der Stammzellen für ihr Kind selber.
Unterrichtsminister Oliver Paasch besuchte letzte Woche mit einer Abordnung des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft die Uniklinik Leuven um sich über dieses wirklich aktuelle Forschungsthema zu informieren. Nach einem Vortrag der Klinikleitung besuchten die Teilnehmer die Nabelschnurblutbank, die sich in ihrer Durchführung selber nur durch Spenden finanziert.
Die Stammzellforschung - und darin eingeschlossen die Möglichkeiten der Reprogrammierung somatischer Zellen ist ein sich rasant entwickelndes, kontrovers diskutiertes Gebiet der Wissenschaft. Die Sachverhalte sind kompliziert und durch neue Erkenntnisse in stetigem Wandel, daher ist es werdenden Eltern im Normalfall unmöglich, sie vollständig zu erfassen. Sie sind vulnerabel, wenn es um die Zukunft ihrer ungeborenen Kinder geht und möchten ihren Nachkommen jede Gesundheitsvorsorge ermöglichen. Für private Stammzellbanken ist es daher einfach, den Eindruck zu erwecken,es sei ein schwerwiegender Fehler, Nabelschnurblut nicht aufzubewahren. Weltweit stehen über 200 000 kryokonservierte, allogene Transplantate zur Verfügung, die über zentrale Nabelschnurblutstammzellspenderregister angefordert werden können. Die Zahl der mit allogenen Nabelschnurblutspenden transplantierten Patienten steigt weltweit kontinuierlich an. Nabelschnurblut ist wesentlich schneller verfügbar als Knochenmark - im Notfall können Transplantate innerhalb von zwei Werktagen bereitgestellt werden. Aufgrund der immunologischen Unreife der Zellen ist es besser verträglich, dabei aber ebenso sicher und effektiv Nabelschnurblut kann unter bestimmten Voraussetzungen auch dann mit sehr gutem Erfolg transplantiert werden, wenn es nicht einhundertprozentig zum Empfänger passen sollte, dies erweitert den Kreis der transplantationsfähigen Patienten erheblich . Weitere entscheidende Vorteile des Nabelschnurblutes sind die gefahrlose und ethisch unbedenkliche Gewinnung sowie die geringere Kontamination mit Krankheitserregern. Von Nachteil wäre die geringere Gesamtzellzahl, wenn sie nicht durch den Einsatz von Doppeltransplantationen (das heißt: zeitgleiche Transplantation zweier passender Transplantate für einen Patienten) kompensiert werden könnte. Eine allogene Stammzellbank benötigt bei circa 60 Millionen Einwohnern statistisch ein Inventar von 50 000 allogenen Präparaten, um für 96 % der Patienten Patienten ein (nicht einhundertprozentig) passendes Transplantat anbieten zu können . Die Etablierung so großer allogener Stammzellbanken ist ohne Förderung nicht möglich. Eine Förderung ist wünschenswert, denn gerade die extrem schnelle Verfügbarkeit der Nabelschnurbluttransplantate ist für Patienten mit akuter Leukämie oft lebensrettend und die schnelle, allogene Stammzelltransplantation erhöht das Überleben gerade bei prognostisch sehr ungünstigen Risikokonstellationen deutlich. Der Sozialfonds für Bluterkrankungen"Sophea" wurde 1986 gegründet und befindet sich an der Uniklinik in Leuven. SOFEHA betreut Patienten mit hämatologischen Bluterkrankungen wie zum Beispiel Leukämie und Lymphome . Patienten mit dieser Diagnose werden wie von einem Schock befallen: Sie fühlen sich machtlos und hilflos ! Neben den gesundheitlichen Problemen kommen oft auch soziale und finanzielle Probleme hinzu. SOFHEA will schwer betroffenen Patienten helfen und mit psychologischem Beistand und Unterstützung -in sozialen und finanziellen Fragen. Im Dezember hatte man in Zusammenarbeit mit der KG Lustige 11 Raeren und PUR Radio 1 Eupen eine Versteigerung von Reisgutscheinen bei einer Karnevalssitzung im Bergscheiderhof in Raeren zu Gunsten SOEFHA zu diesem sehr ernsten Thema durchgeführt. Der Erfolg ließ sich sehen und dies war der Grund zu einer Einladung der Uniklinik Leuven als Anerkennung für die gute Tat aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgiens !

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