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04.02.2013 | Medizin, Gesundheit & Wellness | geschrieben von Roger Müller¹ | Pressemitteilung löschen

Die erstaunliche Vernachlässigung der Biophysik in der Medizin Interview zur Zweitauflage mit Siegfried Kiontke

(ddp direct) Das Thema Physik im Zusammenhang mit biologischen Systemen stößt anscheinend bei immer mehr Menschen auf Interesse. Die Forschung der heutigen Schulmedizin basiert auf der Grundlage von Biochemie und Molekularbiologie. Das klingt kompliziert; im Wesentlichen geht es jedoch einfach darum, quantitativ sowie qualitativ chemische Veränderungen zu erfassen, um Krankheitsverläufe zu diagnostizieren. Folglich beschränken sich dann die Therapien nahezu alle auf die Verabreichung chemischer Medikamente. Dem gegenüber stehen neue Erkenntnisse aus der Biophysik. Diese bieten im interdisziplinären Zusammenhang eine ganzheitliche Betrachtung und führen zu dem Schluss, dass biologische Systeme auf biophysikalischer Ebene miteinander in Kommunikation sind.

INTERVIEW

Müller: Sehr geehrter Herr Dr. Herr Kiontke, letzten Juni haben Sie die zweite Auflage Ihres Buches Physik biologischer Systeme vorgelegt. Was ist neu an der zweiten Auflage?

SIEGFRIED KIONTKE: Die zweite Auflage wurde aktualisiert und erweitert. Der sehr guten Zuspruch auf die erste Auflage überraschte mich fast selbst ein wenig. Das Thema Physik im Zusammenhang mit biologischen Systemen stößt anscheinend bei immer mehr Menschen auf Interesse. So sah ich Anlass, es neu aufzugreifen und sogar zu vertiefen. Ich möchte mich in diesem Zusammenhang auch bei meinen Lesern bedanken, besonders jenen, die mir wertvolle Fragen und Anregungen entgegengebracht haben.

Müller: Könnten Sie für den Laien die Kernaussage in Ihrem Buch in einfachen Worten zusammenfassen?

SIEGFRIED KIONTKE: Gerne, ja. Die Forschung der heutigen Schulmedizin basiert auf der Grundlage von Biochemie und Molekularbiologie. Das klingt kompliziert; im Wesentlichen geht es jedoch einfach darum, quantitativ sowie qualitativ chemische Veränderungen zu erfassen, um Krankheitsverläufe zu diagnostizieren. Folglich beschränken sich dann die Therapien nahezu alle auf die Verabreichung chemischer Medikamente. Dem gegenüber stehen neue Erkenntnisse aus der Biophysik. Diese bieten im interdisziplinären Zusammenhang eine ganzheitliche Betrachtung und führen zu dem Schluss, dass biologische Systeme auf biophysikalischer Ebene miteinander in Kommunikation sind. Mein Buch versucht, schwierige physikalische Gesetzmäßigkeiten dem Leser auf einfache Weise nahe zu bringen. Das heißt, es richtet sich nicht nur an Fachleute, sondern auch an Menschen mit wenigen Vorkenntnissen.

Müller: Bis heute können ja Chemie und Physik nebeneinander stehen, ohne dass diese in ein einheitliches System gebracht wurden wie sehen Sie das?

SIEGFRIED KIONTKE: Das ist sehr richtig. Dieses ich nenne es Paradigma der Medizin besteht schon seit den 50er Jahren und ist ein auf Chemie basierendes mechanistisches Bild vom Leben. In einem solchen Modell wären Menschen also als Maschinen zu betrachten und somit begrenzt. Aber was hat es dann mit der Selbstheilung auf sich? Wie könnten Sie sie unter dieser Voraussetzung erklären? In einem solchen Modell müssten Sie sie ausblenden.

Müller: Herr Dr. Kiontke. Auf Ihrer neuen Website www.physik-biologischer-systeme.de informieren Sie über das Buch und über weitere Entwicklungen in der Medizin. Gibt es einen baldigen Paradigmenwechsel?

SIEGFRIED KIONTKE: Ja. In der Medizin ist das seit einigen Jahren deutlich wahrnehmbar. Dies wird nicht nur von der Forschung unterstützt, sondern auch von Verfahren, die verbesserte Diagnosen und Therapien ermöglichen. Die Ergebnisse sind in vielen Fällen verblüffend natürlich im positiven Sinne.

Müller: Sie haben nun drei Bücher zu den Themen Biologie und Physik geschrieben. Können Ihre Leser weitere erwarten?

SIEGFRIED KIONTKE: Lassen Sie sich überraschen. Mehr möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verraten.

Müller: Herr Dr. Kiontke, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg bei Ihren weiteren Vorhaben.
SIEGFRIED KIONTKE: Vielen Dank, Herr Müller.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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