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31.01.2011 | Politik, Recht & Gesellschaft | geschrieben von Maria Baum¹ | Pressemitteilung löschen

Wie das Hunger Projekt die Frauen stärkt

Wichtiger Bestandteil der Epizentren Strategie, die das Hunger Projekt in allen afrikanischen Programmländern umsetzt, sind spezielle Workshops für das Empowerment von Frauen. Frauen und Männer werden von speziell hierfür geschulten Entwicklungstrainerinnen übe die Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufgeklärt.

In Ghana nahmen 2009 über 31.000 Menschen an diversen Kursen teil, darunter mehr als 12.500 Männer. Es wird über Traditionen gesprochen, durch die Frauen diskriminiert werden. Gesetze zum Schutz der Frauen vor Gewalt, zur Erbfolge, Eheschließung und Kinderhandel werden erörtert. Besonders wird auch auf die Bedeutung der Schulbildung für Mädchen hingewiesen, die ein wichtiger Schritt hin zur Gleichberechtigung ist.

In Ghana sind bisher 302 Entwicklungstrainer ausgebildet worden, die diese Kurse leiten. Im vergangenen Jahr wurden zum ersten Mal auch 50 Männer für diese Programme geschult. Von Beginn an war klar, dass so auch Männer aktiv in den Prozess eingebunden werden müssen. Zuerst müsste es aber genug ausgebildete und mutige Frauen geben, damit sie sich nicht von den Männern einschüchtern ließen. Da sich nun genug Frauen auch in großen Gruppen durchsetzten können, werden jetzt auch männliche Entwicklungstrainer an dem Programm beteiligt Diese werden dazu beitragen, die andern Männer noch besser zu überzeugen.

Margaret Homatekpor lebt in Ghana und fand dank den Frauen Empowerment Programms den Mut, nach dem Tod ihres Vaters ihr Erbrecht durchzusetzen. Er hinterließ 20 Morgen Land, das ihr und ihren Geschwistern zustand, aber von anderen Verwandten übernommen wurde. Nach dem Training kannte sie ihre Rechte und wagte einen neuen Versuch, das Land zu bekommen. Sie kündigte den Verwandten ein Gerichtsverfahren an und hatte Erfolg: Die unrechtsmäßigen Erben räumten freiwillig das Land. Margaret hat nun zwei Morgen Land, die sich selbst bewirtschaftet.

Frauen müssen Zugang zu Bildung, Gesundheitsfürsorge, Ressourcen und Mitbestimmung erhalten. Das Hunger Projekt setzt diesen Grundsatz in all seinen Programmen um.

Weitere Beispiele und Informationen gibt es unter: http://www.das-hunger-projekt.de

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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Das Hunger Projekt e.V.
Holzstrasse 30 80469 München

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