Startseite Impressum / Kontakt Datenschutz (Disclaimer) Haftungsausschluss
Auto & Verkehr Bildung, Karriere & Schulungen Elektro & Elektronik Essen & Trinken Familie, Kinder & Zuhause Freizeit, Buntes & Vermischtes Garten, Bauen & Wohnen Handel & Dienstleistungen Immobilien Internet & Ecommerce IT, NewMedia & Software Kunst & Kultur Logistik & Transport Maschinenbau Medien & Kommunikation Medizin, Gesundheit & Wellness Mode, Trends & Lifestyle PC, Information & Telekommunikation Politik, Recht & Gesellschaft Sport & Events Tourismus & Reisen Umwelt & Energie Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen Vereine & Verbände Werbung, Marketing & Marktforschung Wissenschaft, Forschung & Technik
  Pressemitteilungen heute: 137
  Pressemitteilungen gesamt: 304.548
  Pressemitteilungen gelesen: 39.385.758x
03.10.2018 | Politik, Recht & Gesellschaft | geschrieben von Michael Rainer¹ | Pressemitteilung löschen

Verbot binärer Optionen, Einschränkung des CFD-Handels - Auswirkungen auf den Forex-Markt

Die EU hat binäre Optionen verboten und den CFD-Handel zum Schutz privater Anleger eingeschränkt. Die Maßnahmen wirken sich auch auf den Forex-Markt aus.

Der Forex-Markt oder auch "Foreign Exchange Market" schläft bekanntlich nie. Devisen können rund um die Uhr am größten Finanzmarkt der Welt gehandelt werden. Die Entscheidung der Europäischen Union, binäre Optionen innerhalb der Union zu verbieten und den Handel mit CFDs für private Anleger stark einzuschränken, hat aber auch Auswirkungen auf den Forex-Markt. Anleger können nach wie vor auf Offshore-Anbieter außerhalb der EU ausweichen, dürften damit ihr Risiko aber wiederum stark erhöhen, erklärt die Wirtschaftskanzlei GRP Rainer Rechtsanwälte.

Während die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) die Vermarktung, den Vertrieb und Verkauf binärer Optionen an Kleinanleger innerhalb der EU komplett verboten hat, wurde der Handel mit CFDs stark eingeschränkt. Eine der wichtigsten Änderungen betrifft dabei die Festlegung von Hebel-Obergrenzen.

Die ESMA hat Hebel-Obergrenzen zwischen 30:1 und 2:1 bei der Eröffnung einer Position durch Kleinanleger beschlossen, wobei für den Handel mit Major-Forex-Paaren der Hebel auf 30:1 und für den Handel mit anderen Währungspaaren auf 20:1 festgesetzt wurde. Bei Staatsanleihen gilt ein Hebel von 5:1, bei Kryptowährungen von 2:1. Nach Angaben der ESMA sind die Hebel von der Volatilität des Basiswerts abhängig.

Zudem muss ein CFD-Tradingkonto ab einem Verlust von 50 Prozent sofort geschlossen werden und die Nachschusspflicht für Anleger wurde abgeschafft, so dass sie nicht mehr verlieren können als sie eingesetzt haben. Insgesamt dienen die Maßnahmen einem besseren Schutz privater Anleger. Sie werden sich aber wahrscheinlich auch nachhaltig auf den Forex-Handel auswirken und seriöse Broker stärken, während unseriöse Angebote eher vom Markt verschwinden werden.

Ein Risiko beim Devisenhandel bleibt natürlich immer bestehen. Dessen sollten sich Anleger immer bewusst sein. Umso wichtiger ist eine umfassende Beratung und Aufklärung über die Risiken, um böse Überraschungen zu verhindern. Bei Problemen im Forex-Handel sind im Kapitalmarktrecht erfahrene Rechtsanwälte kompetente Ansprechpartner.

https://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht.html

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.grprainer.com
GRP Rainer Rechtsanwälte
Augustinerstraße 10 50667 Köln

Pressekontakt
http://www.grprainer.com
GRP Rainer Rechtsanwälte
Augustinerstraße 10 50667 Köln

Weitere Meldungen in der Kategorie "Politik, Recht & Gesellschaft"

| © devAS.de