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05.03.2020 | Politik, Recht & Gesellschaft | geschrieben von Sarah Antoni (Unternehmenskommunkation)¹ | Pressemitteilung löschen

Legal Engineer - die Schnittstelle zwischen Anwalt, IT und Klienten

Frankfurt - Heute noch ein Exot, aber schon bald ein unverzichtbarer Teil jeder modernen Rechtsanwaltskanzlei: Die Rede ist vom Legal Engineer. Je mehr Legal Tech Einzug in die Kanzleien hält und ihr Wertschöpfungspotenzial für die Kanzleien entfaltet, desto relevanter wird die Rolle des Legal Engineers neben der Rolle des Rechtsanwalts. Darin waren sich die Teilnehmer des von BRYTER (https://www.bryter.io) organisierten Fireside Chats "New Work - New Teams? - How the use of technology is changing teams, roles and recruiting in the legal industry" im Reinvent - The Legal Innovation Hub in Frankfurt am 27. Februar 2020 einig.

Als Allrounder mit juristischem und informationstechnologischem Fachwissen setzt der Legal Engineer die Expertise der Experten in den jeweiligen juristischen Fachgebieten in digitale Anwendungen um und koordiniert die Ressourcen. Welche fachliche Provenienz das Berufsbild aber bestimmen wird, darüber herrschte noch Unklarheit unter den Teilnehmern. Denkbar ist ein zugelassener Anwalt mit IT Kenntnissen genauso wie ein Rechtswissenschaftler mit nur einem juristischen Staatsexamen, aber dafür mit erweiterten Informatik-Kompetenzen.

Erste Kanzleien wie Taylor Wessing haben bereits Stellen für Legal Engineers geschaffen. Dies hängt aber auch mit der strategischen Ausrichtung zusammen, Mandanten nicht nur materiell-juristisch, aber auch strategisch und zu digitalen Prozessen zu beraten. Das rechtfertigt, mit hybriden Teams zu arbeiten und Legal Engineer einzustellen. In vielen Kanzleien erschwert das Festhalten am Konzept der Stundenabrechnung und klassischen Strukturen aber noch, die Wertschöpfung digitaler Anwendungen als eigenes Produkt zu erfassen. In dem Maße, wie Legal Tech durch die Monetarisierung juristischer Expertise in Form von Legal Tech Anwendungen aber spürbar zur Wertschöpfung beiträgt, wird auch der Stellenwert des Legal Engineers steigen und die Bildung hybrider Teams intensiviert.

"Legal Tech in den Rechtsanwaltkanzleien steckt derzeit noch in den Kinderschuhen. Abgesehen von einigen großen Kanzleien lotet das Gros der Kanzleien noch die Möglichkeiten und Grenzen neuer Technologien und die sich daraus ergebenden neuen Rollen in der Kanzlei aus. Der zunehmende Wettbewerbsdruck zwingt die Kanzleien aber, über das Wertschöpfungspotenzial von Legal Tech als monetarisierbares Produkt nachzudenken. Damit gewinnt der Legal Engineer als Schnittstelle zwischen Rechtsanwalt, Informationstechnologie und Klienten zunehmend an strategischer Bedeutung für den langfristigen Erfolg einer Kanzlei", erklärt Michael Grupp, CEO der BRYTER GmbH.

BU.: Talkrunde auf der BRYTHER Fireside (v.l.n.r.): Sebastian von Glahn (TalentRocket), Martin Gerner (Taylor Wessing), Michael Grupp (BRYTER)

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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BRYTER GmbH
Uhlandstraße 175 10719 Berlin

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