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13.05.2020 | Politik, Recht & Gesellschaft | geschrieben von C Fluehr¹ | Pressemitteilung löschen

Die Absurdität der 20 Uhr Regelung für die Gastronomie.

München. Da hat sich das bayerische Kabinett wirklich wieder mal ein Kabinettstückchen geleistet. Wenn es nach dem bayerischen Wirtschaftsminister Aiwanger geht, dürfen in der Gastronomie Biergärten ab kommenden Montag bis 20 Uhr öffnen und in einem zweiten Schritt eine Woche später die Innenbereiche bis 22 Uhr. Die Öffnungszeiten der Freischankflächen werden jedoch nicht angepasst. Ein Dringlichkeitsantrag unter Federführung des Münchener Landtagsabgeordneten Albert Duin soll dieses Chaos nun schnell beseitigen.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag, Albert Duin, erklärt dazu: "Entweder ist diese Regelung nach fünf Bier entstanden oder die Regel wurde nicht durchgedacht. Es erhöht ja wohl kaum die Sicherheit, wenn die Außenbereiche um 20 Uhr schließen und die Gäste dann ins Innere strömen, um noch ein Bier trinken zu können. Ich frage mich außerdem, ob das Corona-Virus nach 20 Uhr, wenn es draußen noch zwei Stunden hell ist, gefährlicher ist als drinnen. Das alles ist wirklichkeitsfremd. Wir brauchen großzügige Regelungen für die Gastronomie, die Öffnungszeiten müssen angeglichen werden und unter größtmöglichen Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz von Gästen und Mitarbeitern in der Gastronomie wieder Leben in die Branche einkehren."

Dazu bringt Albert Duin heute einen Dringlichkeitsantrag im Landtag ein, der vorsieht, dass Öffnungszeiten vereinheitlicht werden, die Kommunen selber Pläne ausarbeiten und den Gastronomen endlich wieder erlauben Geld verdienen zu können. Sofern dies auf 30% verminderter Bewirtungsfläche überhaupt möglich sein wird. Verringerte Öffnungszeiten sind hier zusätzlich kontraproduktiv.

Darüber hinaus mahnt der Albert Duin an: "Es müssen sofort die normalen Öffnungszeiten wieder erlaubt sein sonst erlebt diese Branche den Totalabsturz! Es ist ein Unding, dass heute noch keine Umsetzungsdetails vorliegen, sondern es nur Rahmenbedingungen gibt, wie es in fünf Tagen losgehen soll. Mir sind etliche Betriebe bekannt, die sich gerne auf kommenden Montag vorbereiten wollen und nicht wissen wie. Das Risiko irgendwelche bürokratischen Fallstricke zu übersehen, wollen viele nicht eingehen. Die Gastronomen brauchen so schnell wie möglich verlässliche und konkrete Aussagen der Behörden und Orientierung. Mir geht es nicht nur darum, dass wir bald wieder gute bayerische Küche genießen können, sondern um die vielen Arbeitsplätze in einem unserer wichtigsten Wirtschaftszweige."

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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Max-Planck-Str. 1 81627 München

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