Pressemitteilung von Johannes Koller

Die WM in Deutschland wirft ihre Schatten voraus


Sport & Events

Köln. Das bevorstehende Großereignis Frauenfußball Weltmeisterschaft war Thema des 30. Kölner SportTreffs am vergangenen Dienstag in der Mercedes-Benz Niederlassung. Prominente Vertreter des Frauenfußballs informierten über den Stand der Vorbereitungen und die aktuellen Entwicklungen. SportTreff Veranstalter Hans-Jürgen Schmidt präsentierte auf dem Podium Sandra Minnert, Botschafterin der Frauenfußball Weltmeisterschaft, Celia Okoyino da Mbabi, 51-fache Nationalspielerin, Friedrich Neukirch, Vize Präsident des 1. FC Köln und Carsten Ramelow als Botschafter der Stadt Leverkusen für die Frauenfußball Weltmeisterschaft.

"Wie ist der Stand des Frauenfußballs in Deutschland aktuell?", fragte Moderator des Abends Tom Bartels. Sandra Minnert bescheinigte dem Sport eine enorme Entwicklung, besonders in den letzen drei Jahren. Die Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft beim DFB und auch in den Vereinen würden den Frauenfußball weiter voranbringen. "Seit Anfang 2011 wächst das WM-Fieber, sowohl bei den Spielerinnen als auch unter den Zuschauer", ergänzte Celia Okoyino da Mbabi. Einen weniger euphorischen Standpunkt vertrat Friedrich Neukirch. Beim FC Köln würde sich dich Vorfreude noch etwas zögerlich zeigen. Mit einem Etat von unter einer Million sei es schwer, ein Großereignis angemessen zu bewerben, um es populär zu machen. Man dürfe den Frauenfußball auch nicht mit dem Männerfußball vergleichen, da es aus seiner Sicht zwei verschiede Disziplinen seien. Er sehe den Sport auf einem guten aber langwierigen Weg, der in Abhängigkeit von Bekanntheit und Werbung stehe. Frauenfußball müsse als professioneller und disziplinierter Sport empfunden werden. Der Frauenfußball sei in den letzten Jahren schneller und athletischer geworden, konnte Carsten Ramelow zustimmend ergänzen.

Hinsichtlich der Akzeptanz des Sports vertrat Neukirch die Theorie, dass die Entwicklung in den Stadien und auf den Zuschauerrängen geschehen müsse. Würden mehr Zuschauer in die Stadien gehen, würde das Fernsehen dem Frauenfußball auch mehr Sendezeit widmen. Werbung müsse also darauf abzielen, die Menschen ins Stadion zu locken.

Die Podiumsgäste waren sich einig, dass die Weltmeisterschaft eine Menge für die Entwicklung des Frauenfußballs in Deutschland leisten kann. Man müsse die Gelegenheit nutzen und den Sport gezielt fördern, indem man aktiv für den Frauenfußball als eigenständige Sportart wirbt.

Im Anschluss an das informative Podiumsgespräch wurde das Champions League Spiel FC Bayern München gegen Inter Mailand auf einer Großleinwand gezeigt, was dem lockeren Netzwerken in entspannter Atmosphäre aber nicht im Wege stand.
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