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01.07.2021 | Tourismus & Reisen | geschrieben von Frau Nadine Anschütz¹ | Pressemitteilung löschen

Clever Tanken: Preise für Super E10 und Diesel im Juni auf Jahreshoch

* Super E10 im Schnitt rund 2 Cent, Diesel rund 3 Cent pro Liter teurer als im Mai

* Super E10 am günstigsten in Leipzig, Berlin und Bonn

* Super E10 am teuersten in Wuppertal, Hannover und Düsseldorf

* Diesel am günstigsten in Leipzig, Bonn und Dresden

* Diesel am teuersten in Frankfurt am Main, Wuppertal und Stuttgart



Nürnberg, 1. Juli 2021. Die Corona-Infektionszahlen fallen, die Kraftstoffpreise steigen: Pünktlich zum Start der Sommerferien in den ersten fünf Bundesländern haben die Preise für Super E10 und Diesel im Juni einen neuen Jahresrekord erreicht. Laut der monatlichen Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken kostete der Liter Super E10 im Juni im bundesweiten Schnitt 1,5059 Euro. Das waren rund 2 Cent mehr als im Mai. Für den Liter Diesel zahlten Autofahrer im Bundesschnitt 1,3630 Euro und damit rund 3 Cent mehr als im Vormonat. Beide Kraftstoffsorten kosteten damit so viel wie in keinem Monat dieses ersten Halbjahres. "Seit Jahresbeginn kennen die Kraftstoffpreise nahezu kontinuierlich nur eine Richtung: aufwärts. Das liegt nicht nur an der Einführung des CO2-Preises und dem Ende der Mehrwertsteuersenkung. Die Corona-Impfungen schreiten weltweit voran. Die Konjunktur ist auf Erholungskurs -  insbesondere in den USA, China und weiten Teilen Europas. Autos, Lkws und Schiffe fahren wieder, der Flugverkehr nimmt zu. Damit treibt der Nachfrageboom nach Rohöl dessen Preise und das schlägt sich auch an den Zapfsäulen nieder", erläutert Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.



Ein Barrel (159 Liter) der für Deutschland relevanten Nordseeölsorte Brent kostete im Juni in der Spitze über 75 US-Dollar und war damit so teuer wie zuletzt im Oktober 2018. Zum Vergleich: Im Januar dieses Jahres lag der Höchstpreis noch bei etwas mehr als 56 US-Dollar - damals der höchste Wert seit Ende Februar 2020, dem Beginn der Corona-Krise.



An den Zapfsäulen zeigte sich diese Entwicklung im Juni deutlich. Gegenüber dem bisher preisgünstigsten Jahresmonat Januar verteuerte sich Super E10 im Juni um rund 16 Cent, Diesel um rund 13 Cent pro Liter. Noch offensichtlicher wird die Entwicklung beim Blick auf den Vorjahresmonat. So kostete Super E10 im Juni 2021 im Mittel rund 27 Cent pro Liter mehr als im Juni 2020 (1,2378 Euro). Diesel kostete rund 28 Cent mehr als vor einem Jahr (1,0856 Euro). 



Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer im Juni durchschnittlich 361,42 Euro. Das waren rund 5,69 Euro mehr als im Mai dieses Jahres und rund 64,34 Euro mehr als im Juni 2020. Dieselfahrer zahlten für dieselbe Menge im Bundesschnitt 327,12 Euro - und damit etwa 7,75 Euro mehr als im Vormonat und rund 66,58 Euro mehr als im Vorjahresmonat.



Der Preisunterschied zwischen Super E10 und Diesel lag im Juni bei 0,1429 Euro pro Liter. Damit hat sich die Benzin-Diesel-Schere gegenüber Mai (0,1515 Euro) um rund 1 Cent zusammengezogen. 



Die günstigsten Super-E10-Tanktage waren im bundesweiten Schnitt Montag, der 7., und Mittwoch, der 9. Juni. Ein Liter kostete an diesen beiden Tagen rund 1,4930 Euro. Diesel wiederum war am günstigsten am Dienstag, den 1. Juni, mit durchschnittlich 1,3490 Euro pro Liter. Der teuerste Tanktag war hingegen für beide Kraftstoffsorten Sonntag, der 27. Juni, mit 1,5330 Euro pro Liter Super E10 und 1,3830 Euro pro Liter Diesel. 



 



Städteranking: Bonn zum 13. beziehungsweise 14. Mal unter den günstigsten Benzin- und Dieseltankstädten



Beim monatlichen Clever-Tanken-Preisvergleich der 20 größten deutschen Städte belegte Leipzig mit 1,4778 Euro pro Liter die Spitzenposition der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Die Messestadt schaffte es damit zum dritten Mal nacheinander auf die Poleposition in dieser Kategorie. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Berlin (1,4833 Euro) und Bonn (1,4834 Euro). Bonn schaffte es damit zum 13. Mal nacheinander auf einen der drei vorderen Plätze. 



Am meisten - und das den sechsten Monat in Folge - zahlten Autofahrer im Juni hingegen in Wuppertal. Im Schnitt kostete der Liter Super E10 hier 1,5246 Euro. Auf den Rängen zwei und drei der teuersten Super-E10-Tankstädte folgten Hannover (1,5234 Euro) und Düsseldorf (1,5162 Euro). Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrer damit im teuren Wuppertal rund 365,90 Euro - etwa 11,23 Euro mehr als im preiswerteren Leipzig.



Auf den Siegerplätzen der günstigsten Dieseltankstädte gab es im Juni gegenüber dem Vormonat keine Veränderung. Leipzig (1,3306 Euro), Bonn (1,3384 Euro) und Dresden (1,3422 Euro) belegten hier die Plätze eins bis drei. Bonn schaffte es damit zum 14. Mal nacheinander unter die Top drei in dieser Kategorie. Die teuersten Dieseltankstädte waren im Juni hingegen wiederholt Frankfurt am Main (1,3866 Euro) sowie Wuppertal (1,3760 Euro) und Stuttgart (1,3734 Euro). 



 



Ausblick 



Steffen Bock: "Einige Faktoren haben im Juni zumindest zeitweilig dafür gesorgt, dass die Rohölpreise nicht noch stärker angezogen haben. Dazu zählt die angespannte Corona-Situation in einigen asiatischen Ländern wie Indien und vielen Staaten Südamerikas. Auch mögliche neue Atom-Verhandlungen mit dem Iran setzten die Preise zeitweise unter Druck, weil Investoren erwarten, dass iranisches Öl auf den Weltmarkt zurückkehrt - und damit das Angebot ausweitet. Nicht zuletzt hat ein zeitweise starker US-Dollar die Preise belastet, weil er den Einkauf von in Dollar gehandeltem Rohöl teurer macht und damit die Nachfrage drückt."



Der Experte erwartet dennoch, dass die Rohöl- und damit auch die Benzinpreise im kommenden Monat weiter steigen oder allenfalls eine Seitwärtsbewegung vollziehen. "Die Nachfrage nach Rohöl wird nicht zuletzt mit dem flächendeckenden Start der Feriensaison weiter steigen. Zudem ist davon auszugehen, dass die weltweite Konjunktur mit zunehmenden Impfzahlen weiter auflebt. Druck auf die Preise könnte hingegen die erwartete Erhöhung der Produktionsmengen der Staaten der OPEC+ ausüben, die am heutigen Donnerstag dazu tagen. Ebenso bereitet die Ausbreitung der Delta-Variante in mehreren Ländern Investoren Sorgen", sagt Steffen Bock. 



 



Regelmäßiger Preisvergleich zahlt sich aus 



Der Experte rät Autofahrern daher, die Spritpreise regelmäßig entlang der geplanten Fahrtroute zu vergleichen und so stets im Blick zu haben. "Gerade Urlauber, die mit dem Pkw in die Ferien starten, sollten über Apps, das Navigationsgerät oder das Internet nach der günstigsten Tankstelle in der Umgebung Ausschau halten und versuchen, teure Autobahntankstellen zu meiden", erläutert Bock. 



Doch egal ob Urlauber oder Pendler: Beachten sollten Autofahrer in jedem Fall, dass es seit Ende März mancherorts bis zu sechs Preisspitzen am Tag gibt - insbesondere an den Markentankstellen. Steffen Bock: "Teilweise kommt es an ein und derselben Tankstelle zu Unterschieden von bis zu 15 Cent pro Tag. Beim Vergleich aller Tankstellen einer Stadt sind innerhalb von 24 Stunden auch schon mal bis zu 22 Cent drin. Günstige Tankzeiten bieten sich oft im Zeitraum zwischen 8 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr sowie 20 und 22 Uhr."


Diese Pressemitteilung wurde über Connektar publiziert.

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