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18.01.2011 | Umwelt & Energie | geschrieben von Uwe Pagel¹ | Pressemitteilung löschen

meine-energie.de: Energiekonto macht Ausschreibungen einfach

Gerade in energieintensiven Unternehmen fordert der Ausschreibungsprozess von den Einkäufern ein gehöriges Maß an Verständnis für komplexe Zusammenhänge. Insbesondere, wenn man für ein Unternehmen mit verteilten Standorten Strom und/oder Gas beschaffen muss. Denn der Aufwand, die dafür notwendigen Daten zu beschaffen und an die Lieferanten weiterzugeben, ist enorm hoch.

meine-energie.de, das Portal für den mündigen Energiekunden, hat sein webbasiertes Energiekonto deswegen nun mit einer Ausschreibungsfunktion ausgestattet, mit der die Beschaffung deutlich vereinfacht wird. Die für die Ausschreibung benötigten Verbrauchsdaten werden vollautomatisch in das webbasierte Energiekonto übernommen, so dass sich der Einkäufer voll und ganz auf die Beschaffung konzentrieren kann. Damit bietet meine-energie.de Unternehmen neben der Optimierung des Verbrauchsverhaltens durch den Aufbau eines Energiecontrollings eine weitere Option, den steigenden Energiekosten wirkungsvoll entgegenzutreten.

Die einzelnen Lieferstellen an den Unternehmensstandorten lassen sich im Energiekonto zu Losen und Szenarien zusammenfassen. So können beispielsweise Liegenschaften nach Bundesland gruppiert oder Produktionsstätten nach ihrem Abnahmeverhalten strukturiert werden. Diese Lose können zum einen dafür genutzt werden, um Optimierungen in der Beschaffung zu simulieren, aber eben auch, um konkrete Ausschreibungen vorzubereiten.

Die Lose werden anschließend mit einem Referenzzeitraum versehen. Dieser gibt an, für welchen Zeitraum die jeweiligen Lieferanten die historischen Verbrauchsdaten erhalten sollen. Diese Daten benötigen die Lieferanten, um ein aussagekräftiges Angebot unterbreiten zu können. Daneben wird die Angebotsfrist definiert, die Dauer der Bindefrist und es wird eine Antwortmail hinterlegt, an die Angebote der Lieferanten gesendet werden sollen. Sie können dann noch auswählen an welche Lieferanten die Ausschreibung gesendet werden sollen und den Rest erledigt das Energiekonto vollautomatisch.

Sind die Eingaben getätigt, erhält der Lieferant eine E-Mail mit 2 Dateien. Die erste enthält ein Anschreiben mit den erforderlichen Daten zu den Lieferstellen (Zählpunkt, Verteilnetzbetreiber), dem Lieferzeitraum und Angaben zu Gesamtmenge, Leistung und Benutzungsstunden. In der zweiten Datei findet der Lieferant die historischen Verbrauchsdaten für den Referenzzeitraum. Auf dieser Basis bekommen die Lieferanten vollautomatisch alle notwendigen Daten, um ein individuelles Angebot kalkulieren zu können. Versendete Ausschreibungen werden protokolliert, so dass der Einkäufer auch den Überblick behält, welche Angebote noch ausstehen.

Momentan sind bereits neun bundesweit aktive Lieferanten, wie die Energiehandel Dresden GmbH oder die meistro Energie GmbH als Partner gelistet. Die ersten Praxiseinsätze haben gezeigt, dass durch den Einsatz des Energiekontos, die Verbrauchsstruktur in Unternehmen mit geringem Einsatz optimiert werden kann. Dies führte beispielsweise in einem Landwirtschaftsbetrieb zu einer Einsparung Prozent im Vergleich mit dem bisherigen Energieliefervertrag.

Das Energiekonto: Transparenz bei Verbrauch und Kosten

Das Energiekonto hat ganz unterschiedliche Funktionen: Zum einen bietet es eine transparente Darstellung des individuellen Verbrauchsverhaltens - je Verbrauchsstelle, für einzelne Energieverbraucher oder aber auch kumuliert für das ganze Unternehmen mit allen Standorten. Zum anderen stellt es alle relevanten Informationen für die Beschaffung zur Verfügung und unterstützt so die Erstellung entsprechender Ausschreibungen. Dazu liefert es die Basis für ein aktives Energie-Controlling, mit dem das eigene Verbrauchsverhalten optimiert werden kann, unabhängig davon, wie viele Messstellen oder Standorte erfasst werden. Auf diese Weise wird zum Beispiel sofort ersichtlich, wann und wo eine ungewollte Lastspitze aufgetreten ist, und vor allem, wie sich diese auf die Kosten ausgewirkt hat. Sobald eine entsprechende Datenbasis zur Verfügung steht, lassen sich über meine-energie.de auch Benchmarks durchführen, so dass sich Unternehmen mit Firmen ähnlicher Größe und Ausrichtung vergleichen können. Die Kosten für das Energiekonto liegen bei einer Monatsgebühr von 30 Euro pro Messstelle (bei jährlicher Zahlung und zuzüglich einer einmaligen Einrichtungsgebühr von 49 Euro). meine-energie.de arbeitet neutral, vertraulich und ohne Bevorzugung einzelner Anbieter. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich über die Monatsgebühr. Interessenten können sich einen Demo-Account zum Testen der Plattform einrichten lassen. Weitere Informationen dazu finden sie unter http://www.meine-energie.de.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.meine-energie.de
Meine-Energie GmbH
Ritterstraße 5 01968 Senftenberg

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