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14.02.2018 | Umwelt & Energie | geschrieben von Dina Wollnik¹ | Pressemitteilung löschen

So sieht die Zukunft der Schulen aus flexibel, digital, smart

(Mynewsdesk) Digitalisierung, neue Lernformen, Ganztagsschulen, Inklusion – immer mehr Schüler mit Migrationshintergrund. Diese vielfältigen pädagogischen Herausforderungen können Frontalunterricht und herkömmliche Schulgebäude mit langen Fluren nicht mehr erfüllen. Zukunftsweisend sind neue Konzepte mit flexiblen Räumlichkeiten, die sich stets dem aktuellen Bedarf anpassen, zum Beispiel Modulbauten.

(Kehl, 14. Februar 2018). Unsere Schullandschaft unterliegt einem rasanten Wandel. Die Digitalisierung und neue Bildungskonzepte mit viel Gruppenarbeit und Interaktion verändern das Lehr- und Lernverhalten. Gleichzeitig gewinnen ganztägige Schulformen an Bedeutung, da sie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Aufgrund der längeren Verweildauer werden Bildungsbauten mehr und mehr zu Lebensräumen. Die Konsequenz: Aktivitäten aus dem privaten Umfeld – Spielen, Essen, Rückzug, Bewegung und Begegnung – verlagern sich in die Schule.

Mit diesen Veränderungen wachsen auch die Anforderungen an Schulgebäude. Denn zusätzlich zur reinen Bildungsfunktion müssen sie auch den Lebensbedürfnissen von Schülern und Lehrern gerecht werden. Erwiesen ist: Wer sich in Räumen wohlfühlt und gern dort aufhält, lernt leichter und besser, ist ausgeglichen und offener für Dialog, soziale Kontakte und Diversität. Bildungsexperten messen daher durchdachten architektonischen Konzepten mit innovativen Ideen und guter Raumqualität eine zentrale Rolle bei der Entwicklung zukunftsweisender Bildungsbauten bei. „Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Licht, Aufbau, Luft, Temperatur, Akustik, … die Liste wäre noch lang“, sagt Dr. Otto Seydel vom Institut für Schulentwicklung.

Leitlinien für leistungsfähige Schulbauten
Den „Leitlinien für leistungsfähige Schulbauten in Deutschland“ der Montag Stiftung zufolge ermöglichen zeitgemäße Schulen unterschiedliche Wege, Orte und Perspektiven des Lernens, womit die maßgeblichen Lernmethoden und Unterrichtsarrangements vielfältiger werden. Wesentliche Voraussetzung für ein gutes Schulgebäude ist demnach die architektonische Gesamtkonzeption, die ausgehend von einer pädagogischen Leitidee ein differenziertes und in sich schlüssiges Raumprogramm umfasst. Ebenso wichtig sind den Leitlinien zufolge Vielseitigkeit und Veränderbarkeit: „Die Veränderung von qualitativen und quantitativen Raumbedarfen sowie die Notwendigkeit, pädagogische und schulorganisatorische Konzepte fortwährend weiterzuentwickeln, macht die Anpassungsfähigkeit von Schulgebäuden zu einer grundlegenden Anforderung.“

Zukunftsweisendes Konzept der „Lernhäuser“
Zukunftsweisend für Schulbauten sind die in Skandinavien entwickelten „Lernhäuser“. Dieses Konzept teilt eine Schule in einzelne überschaubare Einheiten und Gruppenbereiche auf, die Offenheit, Sichtbarkeit und Bewegungsfreiheit ermöglichen. In jedem einzelnen Lernhaus gruppieren sich Klassenräume und gemeinschaftlich genutzte Differenzierungsräume um ein ansprechendes Forum, das ebenfalls klassenübergreifend variabel für Projektarbeit und gemeinschaftliches Lernen genutzt werden kann. Dank dieser räumlichen Planung und digitaler Technik kann zeitgemäßer Unterricht überall und in unterschiedlicher Form stattfinden, was für mehr Abwechslung und Interaktivität sorgt. Die neuen Medien sind ein integrativer Bestandteil des Unterrichts und bereiten die Schüler optimal auf die digitale Zukunft vor. Statt klassischen Klassenzimmern gibt es Bildungs- und Lebensräume, die sich flexibel nutzen lassen. Ob Lernen, Spielen, Bewegung, Rückzug oder Entspannung, alles kann überall stattfinden – und die Übergänge werden fließend.

Große Chance für Städte und Kommunen
In vielen Städten und Gemeinden besteht Bedarf an neuen Schulen. Die gestiegenen Anforderungen an Bildungsbauten bieten den Kommunen die Chance, traditionelle Konzepte und Bauweisen zu hinterfragen und so den Weg für Innovationen und einer zukunftsweisenden Schulentwicklung zu bereiten. Grundlage für den gesamten architektonischen Planungsprozess und die Schulraumgestaltung sollte stets das pädagogische Konzept einer Bildungseinrichtung sein, denn aus ihm lassen sich die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzergruppen und damit auch Architektur und Raumkonzept schlüssig ableiten.

Modulbauten bieten Schnelligkeit und Flexibilität
Eine interessante Alternative zum Massivbau sind Modulbauten (http://www.algeco.de/) in Stahlrahmenbauweise. Dank ihrer kurzen Bauzeit können sie einen entscheidenden Beitrag leisten, um den wachsenden Bedarf nach neuen Schulen in Deutschland schnell zu decken. „Bereits acht bis zwölf Wochen nach Baubeginn übergeben wir mobile Immobilien, individuell geplant und smart gebaut“, erklärt Algeco-Geschäftsführer Stefan Harder. Die qualitativ hochwertigen „Smart Schools“ bleiben auch nach ihrer Fertigstellung flexibel, denn sie kommen ohne tragende Wände aus. Somit bleiben Raumaufteilung und Raumgröße stets variabel. Durch Hinzufügen oder Entfernen einzelner Module lässt sich ein Gebäude schnell und einfach wieder vergrößern oder verkleinern.

Gestern Flüchtlingsunterkunft, heute Gymnasium
Wie wandelbar die Lösungen von Algeco sind, zeigt ein Projekt aus Mainz: Dort wurde vor rund drei Jahren mittels der modularen Bauweise eine Flüchtlingsunterkunft errichtet. Nachdem die Flüchtlingsthematik sich abgeschwächt hatte, entschied man sich dafür, die Räume in Schulräume für das angrenzende Gymnasium umzubauen. Durch die professionelle Arbeitsweise von Algeco (http://www.algeco.de/) entstanden Klassenräume sowie eine Kindertagesstätte. Die nachträgliche Änderung der Raumaufteilung und die Realisierung der nutzerspezifischen Anforderungen konnten problemlos umgesetzt werden. Der Auftraggeber ist mit der Umsetzung des Projektes äußerst zufrieden.

Optimal auf die Digitalisierung vorbereitet
Ein besonderer Fokus der Schulen liegt in Zukunft auf der Digitalisierung. Modulgebäude sind darauf bestens vorbereitet: Der Data-Net-Service von Algeco steht für eine modulare Netzwerk- und Telekommunikationslösung, die ein Höchstmaß an Flexibilität, Sicherheit und Leistung bieten. Diese vorgefertigten Module wurden speziell für das modulare Bauen entwickelt und enthalten alle Vorrichtungen für eine moderne Unterrichtsgestaltung: WLAN, Steckdosen, Netzwerk- und Telefonanschlüsse für zukunftsfähige IP-Telefonie – auf Wunsch liefert Algeco dazu die passenden Geräte. Auch Clouddienste wie Videokonferenzen oder Online-Schulungen sind damit problemlos realisierbar. Ein Pluspunkt ist die schnelle und saubere Installation: Laut Herrn Fürstenau, Produktmanager Cancom AG – Servicepartner für Netzwerklösungen von Algeco, lässt sich die Vernetzung von modularen Klassenräumen zu einer 1000-Quadratmeter-Schule innerhalb von nur zwei Tagen bewerkstelligen und ist auch im laufenden Schulbetrieb möglich.

Weitere Informationen unter http://www.algeco.de (http://www.algeco.de/)


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