Startseite Impressum / Kontakt Datenschutz (Disclaimer) Haftungsausschluss
Auto & Verkehr Bildung, Karriere & Schulungen Elektro & Elektronik Essen & Trinken Familie, Kinder & Zuhause Freizeit, Buntes & Vermischtes Garten, Bauen & Wohnen Handel & Dienstleistungen Immobilien Internet & Ecommerce IT, NewMedia & Software Kunst & Kultur Logistik & Transport Maschinenbau Medien & Kommunikation Medizin, Gesundheit & Wellness Mode, Trends & Lifestyle PC, Information & Telekommunikation Politik, Recht & Gesellschaft Sport & Events Tourismus & Reisen Umwelt & Energie Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen Vereine & Verbände Werbung, Marketing & Marktforschung Wissenschaft, Forschung & Technik
  Pressemitteilungen heute: 0
  Pressemitteilungen gesamt: 348.812
  Pressemitteilungen gelesen: 45.940.112x
04.05.2020 | Umwelt & Energie | geschrieben von Detlef Brendel¹ | Pressemitteilung löschen

Schulunterricht statt Kinderarbeit

sup.- Noch immer müssen weltweit mehr als 150 Mio. Kinder arbeiten, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen. Viele von ihnen leiden unter ausbeuterischen Bedingungen und tragen nach Angaben von Terre des Hommes (TdH) schwere körperliche und seelische Schäden davon. Bei dem international tätigen Kinderhilfswerk weiß man allerdings auch, dass sich gerade in den ärmsten Ländern der Welt die Kinderarbeit nicht einfach per Dekret verbieten lässt: "So scheitert zum Beispiel der Versuch, Betriebe kinderarbeitsfrei zu machen, wenn die betroffenen Kinder keine gute Alternative haben. Statt zur Schule zu gehen oder eine Berufsbildung zu absolvieren, werden sie dann in noch schlimmere Arbeitsverhältnisse gedrängt." Bildung ist jedoch für die betroffenen Kinder und auch für ihre Heimatländer die wichtigste Zukunftsressource überhaupt. Es kommt deshalb nach Angaben von Terre des Hommes vor allem darauf an, die Kinder vor Ausbeutung zu schützen und ihnen einen guten Schulabschluss zu ermöglichen. Eine der Strategien, mit denen diese Ziele erreicht werden sollen, ist auf Maßnahmen der örtlichen Regierungen, aber auch auf gezielte Unterstützung aus dem Ausland angewiesen: "Familien stärken, damit sie ohne Kinderarbeit leben können, zum Beispiel durch existenzsichernde Löhne für die Erwachsenen, die Stärkung von sozialer Sicherung und die Durchsetzung von Arbeitsrechten."

Bei der wichtigen Hilfe von außen zur Professionalisierung von bäuerlichen Familienbetrieben können auch deutsche Verbraucher ihren Beitrag leisten - beispielsweise durch den bewussten Kauf von Schokoladenprodukten aus nachhaltigem Kakaoanbau auf überwachten Plantagen. Existenzsichernde Einkommen, die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten sowie die Schonung der Umwelt sind Voraussetzung, damit die Nachhaltigkeitsstandards des Anbaus zertifiziert werden können. In Deutschland koordiniert das Forum Nachhaltiger Kakao, eine Gemeinschaftsinitiative von Herstellern, Forschungseinrichtungen sowie staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen, den Einsatz von zertifiziertem Kakao für die Süßwarenproduktion (www.kakaoforum.de). Wer beim Einkauf im Supermarkt diese Hinweise auf faire Arbeitsbedingungen zum Auswahlkriterium macht, stärkt auch die Bildungschancen der Kinder in den Anbauregionen.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.supress-redaktion.de
Supress
Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf

Pressekontakt
http://www.supress-redaktion.de
Supress
Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf

Weitere Meldungen in der Kategorie "Umwelt & Energie"

| © devAS.de