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26.01.2015 | Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen | geschrieben von Alois Messing¹ | Pressemitteilung löschen

Personalmarketing zur Fachkräftegewinnung gewinnt an Bedeutung

Zurzeit vielleicht noch nicht sehr intensiv. Dies kann sich aber schnell ändern. Bereits heute sind schon einige Branchen von den Auswirkungen des Fachkräftemangels betroffen. Zu diesen Branchen gehören unter anderen die IT-Branche und die Pflegebranche. Vakante Stellen werden in diesen Branchen zurzeit wesentlich schlecht neu besetzt als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Experten sind der Meinung, dass im Jahr 2025 mehr als sechs Millionen Fachkräfte nur auf dem deutschen Arbeitsmarkt fehlen werden. Die Folge wird sein, dass es in wesentlich mehr Branchen dazu kommen wird, dass vakante Stellen immer schlecht besetzt werden.

Um sich als Unternehmen auf den drohenden Fachkräftemangel vor zu bereiten, bietet die eigene Arbeitgebermarke (auch Employer Branding (http://www.inifa.de/employer-branding) genannt) die besten Möglichkeiten. Die Arbeitgebermarke verfolgt das Ziel, ein Unternehmen auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt besser zu positionieren, so dass sich potenzielle Bewerber eher für dieses Unternehmen entscheiden und nicht für ein Konkurrenzunternehmen. Die Verbesserung der Arbeitgebermarke wird durch verschiedene Maßnahmen erreicht. Zum Beispiel durch die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, eines betrieblichen Versorgungsmanagements oder der Bereitstellung eines Feel-Good-Managers werden Fachkräfte an das Unternehmen gebunden. Solche zusätzlichen Leistungen werden in naher Zukunft immer wichtiger werden. Aber nicht nur die Fachkräftebindung (Retention Management) wird so verbessert. Auch die Motivation und Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmer wird so gesteigert.

Ein weiterer Vorteil, der durch den Auf- und Ausbau der eigenen Arbeitgebermarke (http://www.inifa.de/arbeitgebermarke) bzw. durch seinen Nebeneffekt entsteht, ist, dass bereits vorhandene Fachkräfte in ihrer Freizeit über ihren guten Arbeitgeber sprechen. So entsteht die bereits angesprochene Mund-zu-Mund-Propaganda. Gewährt ein Unternehmen seinen Fachkräften zusätzliche Leistungen, ist es natürlich wichtig, dass dies nicht nur intern ein Thema ist. Wie sonst soll ein potenzieller Bewerber davon erfahren, welche zusätzlichen Wertschätzungen er von diesem Unternehmen erwarten darf? Die Kommunikation nach außen spielt eine große Rolle. Es gibt natürlich mehrere verschiedene Möglichkeiten, aber sowohl die Mund-zu-Mund-Propaganda als auch die eigene Karriere-Homepage, bieten wohl die besten.

In der heutigen Zeit sehen fast alle Karriere-Homepages gleich aus. Die reine Auflistung in einer langweiligen Tabelle der offenen Stellen, eventuell vielleicht noch mit einer kleinen, nichtssagenden Stellenbeschreibung ist nicht mehr zeitgemäß. Eine schöne Darstellung, was das Unternehmen neben der reinen Beschäftigung noch alles bieten kann, ist da wesentlich innovativer. Die Mund-zu-Mund-Propaganda ist in diesem Bezug natürlich für das Unternehmen eine gute Sache. Ohne dass in irgendeiner Art zusätzlich Kapital in die Hand genommen werden muss, wird Werbung für das Unternehmen gemacht. Was kann es besseres geben?

Laut Alois Messing, Projektleiter INIFA - Initiative Fachkräfte, bietet gerade die eigene Arbeitgebermarke die besten Chancen für Unternehmen aus dem Mittelstand, um sich auf den drohenden Fachkräftemangel und den damit verbundenen "war of talents" vor zu bereiten. Großunternehmen und Konzerne haben bzw. sind sehr oft schon eine Marke. Solche Unternehmen brauchen nur einen großen Geldtopf für Recruitingmaßnahmen aufmachen und haben so gut wie keinen Fachkräftemangel (http://www.inifa.de/fachkraeftemangel) mehr. Gerade diese Möglichkeit haben mittelständische Unternehmen eher seltener.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.inifa.de
INIFA - Initiative Fachkräfte
Vor dem Delltor 9 46459 Rees

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