Startseite Impressum / Kontakt Datenschutz (Disclaimer) Haftungsausschluss
Auto & Verkehr Bildung, Karriere & Schulungen Elektro & Elektronik Essen & Trinken Familie, Kinder & Zuhause Freizeit, Buntes & Vermischtes Garten, Bauen & Wohnen Handel & Dienstleistungen Immobilien Internet & Ecommerce IT, NewMedia & Software Kunst & Kultur Logistik & Transport Maschinenbau Medien & Kommunikation Medizin, Gesundheit & Wellness Mode, Trends & Lifestyle PC, Information & Telekommunikation Politik, Recht & Gesellschaft Sport & Events Tourismus & Reisen Umwelt & Energie Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen Vereine & Verbände Werbung, Marketing & Marktforschung Wissenschaft, Forschung & Technik
  Pressemitteilungen heute: 3
  Pressemitteilungen gesamt: 277.297
  Pressemitteilungen gelesen: 35.506.111x
30.01.2015 | Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen | geschrieben von Prof. Dr. Jutta Rump¹ | Pressemitteilung löschen

Glück als Wirtschaftsfaktor

Der deutschen Wirtschaft gehen jährlich über 360 Milliarden Euro verloren, weil die Men-schen an ihren Arbeitsplätzen unglücklich sind. Studien belegen zudem, dass glückliche Führungskräfte auf Dauer erfolgreicher sind als unzufriedene. Anlass genug für die Gastge-berin Prof. Dr. Jutta Rump und ihr Team vom Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) auf den achten "Ludwigshafener Personalgesprächen" Glück als ökonomischen Faktor zu betrachten. Rund 250 Personalverantwortliche aus Unternehmen und Verbänden folgten der Einladung und diskutierten in der Hochschule Ludwigshafen, ob und wie Glück zu mehr Rendite führen kann.

Einig war man sich, dass Glück an sich nicht wirklich messbar sei, es aber persönliche Glücksfaktoren wie das soziale Umfeld, die Wohnverhältnisse oder die Arbeit gibt, die mess-bar sind. Eingebettet in innovative Personalführungselemente, die die Mitarbeiter von Anfang an einbinden, die Freiräume lassen und zu Selbstmanagement auffordern, entsteht eine in-nere Haltung, die Zufriedenheit, Motivation und Glücksgefühle auslöst. Dies zeigte Thomas Pütter, Geschäftsführer der Nells Park Hotel GmbH in Trier, der ein eigenes Führungs-Impuls-System "F.I.S.-360°" zusammen mit der Personalberaterin Ines Eulzer entwickelt hat. Dafür wurde er bereits vielfach ausgezeichnet. Im Mittelpunkt stehen darin Selbstmanage-ment, klare Zielsetzungen und Zufriedenheit, und sehr viel Spirit, wie er die hohe Eigendy-namik nennt. Dass seine Mitarbeiter glücklich sein müssen, nahm man seinem begeisternden Vortrag gerne ab. Er kann das auch mit harten Wachstumszahlen und Erfolgsfaktoren belegen.

Professor Dr. Peter Mudra, Präsident der Hochschule Ludwigshafen, begrüßte die Gäste und gab sich neugierig, wie denn dieses Thema bei den anwesenden Personalexperten aufge-nommen würde. Er schloss seine Begrüßung mit einem Zitat von Seneca: "Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält."
Glück und Erfolg hängen zusammen, dabei gilt: glückliche Menschen sind erfolgreicher, Er-folgreiche nicht glücklicher, legte die TV-Moderatorin und "Glücks-Expertin" Dorette Segschneider überzeugend dar. Dazu belegte sie mit vielen Zahlen und Beispielen wie rele-vant dieses Thema heute sei und welche Bedeutung es für die Personalführung habe. Segschneider beschrieb auch die negativen Folgen von Unzufriedenheit und Depression am Arbeitsplatz. Um einen Mind Change zu erreichen und anders zu agieren, brauchten Füh-rungskräfte ein hohes Maß an eigener innerer Stärke und Gelassenheit. Es sei nicht mit ei-nem Achtsamkeitstraining getan. Sie präsentierte einen ganzheitlichen Lösungsansatz, wie durch "State Management" das eigene Verhalten besser und souveräner gesteuert werden können.

Prof. Dr. Jörg B. Kühnapfel, Professor an der Hochschule Ludwigshafen, machte in seinem Vortrag zielgerichtetes Handeln und Selbstdisziplin als zentrale Erfolgsfaktoren auf dem Weg zum eigenen Glück aus. Am Ende aber, so der Professor für Controlling, müsse auch die Glücksökonomie auf Rendite und Erfolg einzahlen. Er selbst greift das Thema Glücksma-nagement auch an der Hochschule auf, um die Nachwuchskräfte für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.

In der abschließenden von der Kommunikationsberaterin, Sieglinde Schneider, moderierten Diskussionsrunde wurde nochmals unterstrichen, wie wichtig Haltung und Führungsstil der Vorgesetzten sind. Die Anforderungen seien hoch. Und auch die Unternehmenskultur spiele eine große Rolle. Hierbei wurde auf die OECD verwiesen, die Glück als Ziel wirtschaftlichen Handelns proklamiert. Ob es wirklich eine Epochenwende vom Wirtschaftswachstum hin zum besseren Leben gibt, wie manche Glücksforscher behaupten, darin waren sich die Ex-perten nicht einig. In jedem Falle aber, betonte Jutta Rump, sei eine individualisierte auf die Mitarbeiter ausgerichtete Personalpolitik der Schlüssel nicht nur zur Findung und Bindung leistungsfähiger Mitarbeiter, sondern auch zu einer höheren Zufriedenheit der Mitarbeiter, also Glück, und mehr Erfolg.

Bildquelle: Institut für Beschäftigung und Employability

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.ibe-ludwigshafen.de
Institut für Beschäftigung und Employability IBE
Ernst-Boehe-Straße 4 67059 Ludwigshafen

Pressekontakt
http://www.accente.de
Accente Communication GmbH
Aarstr. 67 65195 Wiesbaden

Weitere Meldungen in der Kategorie "Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen"

| © devAS.de