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05.09.2012 | Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen | geschrieben von Sabine Gladkov¹ | Pressemitteilung löschen

"Den Fiskus für die eigene Vorsorge nutzen" ERGO Verbrauchertipps

Riester: Staatliche Zulagen plus Steuervorteile

Die gesetzliche Rente allein reicht nicht mehr aus, um am Lebensabend gut versorgt zu sein. Bei zertifizierten Riester-Produkten fördert der Staat deshalb die Eigeninitiative zum Aufbau einer privaten Zukunftssicherung. Die staatliche Förderung besteht bei Riester aus zwei Teilen: Zum einen erhalten die Versicherten eine jährliche Zulage, die sich aus Grund- und Kinderzulage zusammensetzt. Zum anderen haben sie die Möglichkeit, ihre Beiträge als Sonderausgaben bei der Steuererklärung geltend zu machen - bis zur Höhe von 2.100 Euro jährlich. "Dazu braucht der Riester-Sparer der Einkommensteuererklärung nur die ausgefüllte Anlage AV sowie die Bescheinigung des Versicherers über die gezahlten Beiträge beizufügen", erklären die ERGO Experten. Damit der Vorsorgende auf jeden Fall von der Förderung profitiert, führt das Finanzamt die sogenannte "Günstigerprüfung" durch. Ist die Steuerersparnis höher als die erhaltenen Zulagen, erstattet der Staat die Differenz. Was die Riester-Rente im Einzelfall bringt, rechnen die ERGO Experten an einem Beispiel vor: "Eine rentenversicherungspflichtige, alleinerziehende Mutter mit einem Jahreseinkommen von 30.000 Euro muss - inklusive der Zulagen - 1.200 Euro (vier Prozent des Bruttoeinkommens) an Riester-Beiträgen zahlen, um die vollen Zulagen zu erhalten. Die Zulagen von 154 Euro für sie selbst (Grundzulage) sowie 300 Euro für das ab 2008 geborene Kind machen diese Art der Altersvorsorge äußerst lukrativ. Monatlich zahlt die Riester-Sparerin nur rund 62 Euro aus eigener Tasche."

Quelle: ERGO Lebensversicherung


Basisrente: Steuervorteile bei hohen Einkommen

Neben der bekannten Riester-Rente gibt es eine weitere Form der staatlich geförderten Altersvorsorge: die Basisrente, auch bekannt als Rürup-Rente. "Die Basisrente ist besonders für Freiberufler, Selbstständige, Beamte und Angestellte mit höherem Einkommen attraktiv", so die ERGO Experten. Der Staat fördert die Basisrente über eine Steuerersparnis. Grundsätzlich gilt deshalb: Wer wegen eines hohen Einkommens viel Steuern zahlt, kann mit Rürup auch viel sparen. Die Basisrenten-Beiträge sind als Sonderausgaben im Zuge der Steuererklärung absetzbar. "Der Prozentsatz vom Beitrag, der steuerlich geltend gemacht werden kann, steigt von Jahr zu Jahr", erklären die ERGO Experten. "Zusammen mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung, zur landwirtschaftlichen Alterskasse sowie zu berufsständischen Versorgungswerken ist für diese Vorsorgeaufwendungen ein jährlicher Höchstbetrag von 20.000 Euro für Ledige und 40.000 Euro für Verheiratete für Sonderausgaben festgelegt." 2012 werden davon 74 Prozent steuerlich berücksichtigt - dies entspricht 14.800 Euro für Alleinstehende und 29.600 Euro für gemeinsam veranlagte Ehepartner. Diese 74 Prozent erhöhen sich dann jährlich um zwei Prozent bis auf 100 Prozent im Jahr 2025, also auf die steuerlich förderbare Obergrenze von 20.000 beziehungsweise 40.000 Euro. Was das in Euro und Cent bedeutet, rechnen die ERGO Experten vor: "Je mehr ein Rürup-Sparer einzahlt, desto höher ist sein Steuervorteil. So spart ein Single mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 40.000 Euro und einem Grenzsteuersatz von 35,9 Prozent bei einem Jahresbeitrag von 12.000 Euro volle 3.666 Euro Steuern im Jahr."

Quelle: ERGO Lebensversicherung


Betriebliche Altersversorgung: Aufgeschobene Besteuerung

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist neben gesetzlicher und privater Vorsorge die dritte Säule im System der Alterssicherung. "Leider nutzen bisher nur 38 Prozent der Erwerbstätigen im Alter von 18 bis 55 Jahren diese Möglichkeit zum Aufbau finanzieller Rücklagen für den Ruhestand", wissen die ERGO Experten. "Damit verschenken viele Arbeitnehmer bares Geld. Denn die betriebliche Altersversorgung eröffnet - wie Riester und Rürup - lukrative Steuervorteile." Arbeitnehmer zahlen die Beiträge zur bAV aus ihrem Bruttogehalt - und sparen so Steuern und Sozialabgaben. Später, in der Auszahlphase, unterliegt die bAV-Rente zwar der Besteuerung. Die Steuerlast fällt im Alter jedoch in der Regel deutlich niedriger aus, weil das Einkommen geringer ist. Unter dem Strich ist die bAV deshalb sehr attraktiv. Der bevorzugte Durchführungsweg für die bAV ist inzwischen die Direktversicherung - besonders in kleineren und mittleren Unternehmen. Die Beiträge unterliegen dabei der "Vier-Prozent-Regel": Danach sind vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (West) komplett steuer- und sozialabgabenfrei. Das entspricht in diesem Jahr 2.688 Euro. Weitere 1.800 Euro können Arbeitnehmer zusätzlich steuerfrei umwandeln. Diese sind jedoch nicht mehr sozialabgabenfrei. Die Gehaltsumwandlung ist der ideale Weg, Versorgungslücken zu schließen oder Rentenabschläge bei vorzeitiger Inanspruchnahme der gesetzlichen Rente auszugleichen.

Quelle: ERGO Lebensversicherung


Wussten Sie schon...?

Steuerunterlagen gelten als schwer verständlich. Die ERGO Verständlichkeitsstudie belegt das einmal mehr: Nur fünf Prozent der Befragten gehen davon aus, dass jeder die Formulare und Erläuterungen zur Steuererklärung verstehen kann. 55 Prozent der Befragten meinen, Steuerunterlagen verstehe nur, wer sich damit beschäftigt hat. Und 35 Prozent vertreten die These: "Steuerunterlagen vom Finanzamt verstehen fast nur Experten." Weder der Bildungsabschluss noch das Geschlecht spielen dabei für das Verständnis der Steuerunterlagen eine entscheidende Rolle.
Mehr über die ERGO Verständlichkeitsstudie finden Sie unter: http://www.ergo.com/Verstaendlichkeitsstudie


Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter http://www.ergo.com/verbraucher

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¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.ergo.com/verbraucher
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