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18.09.2012 | Unternehmen, Wirtschaft & Finanzen | geschrieben von Lecht Christopher ¹ | Pressemitteilung löschen

Vorsicht Inflation: Retten Sie Ihr Vermögen außerhalb der Euro-Zone

Die Bestätigung des ESM durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sorgt für Unruhe unter den Privatanlegern in Europa. Die durch die Finanzkrise verursachten Kursschwankungen, von denen allein die Spekulanten profitieren, spiegeln dabei die Unsicherheit am Markt wider und sorgen bei privaten Kapitalanlegern weiter für Unmut.
Besonders betroffen sind dabei die privaten Haushalte, die in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen in die private Altersvorsorge, wie Riester- oder Rüruprente getätigt haben. Der Clou hierbei: Vorsorgegelder müssen besonders sicher angelegt werden müssen, also beispielsweise in Bundesanleihen oder Sparbriefe. Da deutsche Staatsanleihen momentan besonders niedrige Zinsen aufweisen kommt es zur sogenannten finanziellen Repression, was bedeutet, dass die Inflation größer den durch die Staatsanleihen erwirtschafteten Zinsen ist. Hierdurch wird eine Kapitalanlage in entsprechende Finanztitel ad absurdum geführt, da dem Sparer real Vermögen vernichtet wird und was in Deutschland seit Mitte des Jahres bei Bundesanleihen traurige Realität ist. Auf Basis dieser Entwicklungen stehen führende Lebensversicherungen und Pensionsrentenkassen vor erheblichen Problemen, da sie nicht wissen in welche Titel sie die 190 Milliarden der rund 17 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland investieren sollen, ohne dass die Inflation (https://plus.google.com/115210059471203665750/) den versprochenen Garantiezins auffrisst.
Auch Großkonzerne müssen sich den Herausforderungen stellen. So kündigte Shell aktuell an, 15 Milliarden Dollar - und damit den größten Teil seiner Liquiditätsreserven - aus der Eurozone abzuziehen, um diese in amerikanische Banken und Staatsanleihen zu investieren.
Betrachtet man dies in Hinsicht auf die Forderungen der aktuellen europäischen Politiker, so hat der deutsche Staat den Sparer gewissermaßen in die Falle geführt. Die stetige Forderung nach Eurobonds und die fragwürdige Geldpolitik der EZB dürften diese Annahme nochmals unterstreichen. Erst kürzlich schlug Spaniens Premier Rajoy einen Dreistufenplan zur Verwirklichung der von der Bundesregierung mitgetragenen Fiskalunion vor, welcher laut Rajoy auch die Einführung von Eurobonds und damit eine Aufweichung der deutschen Sparguthaben beinhaltet. Durch Eurobonds könnte Spanien so dem Würgegriff der hohen Zinsen auf seine Staatsanleihen entfliehen, allerdings trägt die Haftung einer solchen Bond-Politik dabei die gesamte Währungsunion, also auch Deutschland. Damit nicht genug: Durch Eurobonds pendeln sich die Zinsen der Staatsanleihen auf einem Mittel der anteiligen Staaten ein. Demzufolge muss Deutschland zu teureren Konditionen Kredite aufnehmen, was wiederum höhere Kosten für den Steuerzahler mit sich bringt. Als fatal einzuschätzen ist daran ist, dass die Sparbemühungen der einzelnen Länder, mit Ausnahme von Italien, im Rahmen der Finanzkrise bisher stets unvorhersehbar blieben und eine Schuldenkollektivierung schlimmstenfalls die gesamte deutschen Spareinlagen mit in den Abgrund reißen würde.
Hinzu kommt, dass sich EZB-Chef Draghi, ohne Rücksicht auf bestehende Verträge, zur Zeit einer Art Schneeballsystem bedient. Hintergrund dabei ist der Aufkauf von Staatsanleihen, welcher zwar gesetzlich durch die EZB verboten ist, jetzt allerdings durch den ESM umgangen werden kann. Profiteure sind dabei wieder die Schuldenstaaten, welche jeglichen Anreiz auf Rückzahlung ihrer Schulden verlieren und damit die Geberländer, wie Deutschland, in die Verantwortung.
Die Geldpresse läuft und eine Kapitalanlage (http://www.vorsicht-inflation.de/geldanlageschweiz/) in Europa zur Zeit äußerst riskant, was unmittelbar zu dem Schluss führt: Wer jetzt nicht konsequent reagiert und sein Vermögen aus dem EUR Raum abzieht und dem direkten Zugriff des deutschen Staates entzieht, wird zu den großen Verlierern zählen. Die letzten beißen die Hunde, wie auch 1945 in Ostpreußen.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
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