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18.05.2011 | Wissenschaft, Forschung & Technik | geschrieben von Christian Rieke¹ | Pressemitteilung löschen

Artenschutz fängt in Mund und Rachen an

Der menschliche Körper ist ein Biotop für eine Vielzahl von Mikroorganismen. Allein im Mundraum eines gesunden Menschen siedeln 700 bis 800 verschiedene Bakterienarten. Viele von ihnen sind lebensnotwendig, nur wenige gelten als Krankheitserreger. Als Auslöser der gefürchteten Parodontitis etwa, dem Hauptgrund für Zahnausfall bei Erwachsenen, kommt lediglich ein halbes Dutzend Bakterienarten in Frage. Gegen schädliche Mikroorganismen, parodontopathogene Keime etwa, helfen Antibiotika. "Diese Arzneimittel können aber auch nützliche Bakterien abtöten", warnt Dr. Antje Rötger vom Labor-Unternehmen Carpegen (www.carpegen.de). Ein falscher Antibiotika-Einsatz kann zudem zum Entstehen neuer, resistenter Bakterien führen: "Der Zahnarzt sollte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, er darf aber auch nicht mit Wattebäuschchen werfen. Es kommt darauf an, in jedem Einzelfall das richtige Antibiotikum zu wählen", erklärt die Mikrobiologin.

Ein Arzt muss bei jedem Patienten also zunächst klären, welche Keime für die jeweiligen Probleme verantwortlich sind. Je zielgerichteter das Arzneimittel eingesetzt wird, desto geringer fallen die Kollateralschäden aus. "Auch die Gefahr von Resistenzen ist bei gezielter Antibiose erheblich geringer", betont Dr. Antje Rötger: "Ein schonendes pharmazeutische Eingreifen ist also absolut im Sinne der Biodiversität."

Für Zahnärzte hat Carpegen deshalb ein spezielles molekulardiagnostisches Verfahren entwickelt: Carpegen Perio Diagnostik. Mit dem in zahlreichen Studien bestätigten Test lassen sich Art und Anzahl der Parodontalkeime im Verhältnis zur Gesamtzahl der Bakterien in der Mundflora exakt quantifizieren. "Das Testergebnis ermöglicht die gezielte Auswahl des jeweils wirksamsten Antibiotikums für den Patienten und hilft, unnötige Antibiosen zu verhindern", erklärt Dr. Antje Rötger. Bei chronischen Krankheitsverläufen kann das Verfahren selbst minimale Anstiege der Keimbelastung anzeigen. So kann der Zahnarzt pathogene Keime frühzeitig gezielt bekämpfen, ohne die Mundflora unnötig zu beeinträchtigen.

¹ Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich.
http://www.carpegen.de
Carpegen GmbH
Mendelstr. 11 48149 Münster

Pressekontakt
http://www.co-operate.net
co-operate Wegener & Rieke GmbH
Zumsandeplatz 32 48145 Münster

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