"generation drone": Prof. Hebbel-Seeger referiert vor internationalen Sportmanagern
06.06.2016 / ID: 229500
Bildung, Karriere & Schulungen
Wie können wir Drohnen in der Kommunikation von großen Sportevents nutzen? Wie beeinflussen die Videodrohnen Athleten und Publikum? - Längst sind Drohnen nicht nur in unseren Alltag, sondern auch in die Ausbildung von künftigen Journalisten und angehenden Sport- und Eventmanagern eingezogen. Die Forschung spricht mittlerweile schon von einer "generation drone" (Goldberg et al, 2013, 3). Auf der 16th Annual International Conference on Sports präsentierte Macromedia-Professor Dr. Andreas Hebbel-Seeger in Athen, was er zusammen mit seinen Kollegen Prof. Dr. Thomas Horky und Cora Theobalt, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hamburger Hochschule, zur Drohnen-Nutzung erforscht hat.Drohnen-Nutzung als Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Eventmanager- und Sportjournalistenausbildung
"Mit der Beschäftigung mit innovativen Medienformaten im Sport (Video-Drohnen, 360-Grad-Video, VR) haben wir in der Scientific Community ein Alleinstellungsmerkmal, das für Interesse sorgt. Obwohl es vereinzelt Drone-Journalism insbesondere in den US gibt, sind wir im Sport etwas Besonderes. Zumindest den hier teilnehmenden amerikanischen und kanadischen Kollegen nach sind wir hier ganz weit vorne", betont Hebbel-Seeger.
Als die Hochschule Macromedia bereits vor einigen Semestern damit begann, Video-Drohnen zu nutzen, war sie absoluter Vorreiter. Dank der Förderung durch die Medienstiftung Hamburg/Schleswig Holstein konnte damals das nötige Equipment angeschafft werden.
Kritische Reflexion der neuen Technologie in Hinblick auf Daten- und Persönlichkeitsschutz
Bei all den vielen Vorteilen für Athleten, Sportkommunikatoren und Eventmanager wurden die umstrittenen Seiten der Thematik nicht außer acht gelassen. In einer nicht-repräsentativen Online-Umfrage auf Facebook wurden die kritischen Aspekte abgefragt: Entgegen der Erwartung, Drohnen wären allgemein eher negativ konnotiert - schließlich kann man mit ihnen "Kriegsdrohnen" oder einen "Überwachungstaat" assoziieren - verbindet die Mehrheit der Befragten jedoch vor allem "spektakuläre Bilder" und "neue Perspektiven" mit dieser innovativen Technik.
Die Hochschule Macromedia wird die Entwicklung der neuen journalistischen Möglichkeiten sowohl operativ vorantreiben als auch wissenschaftlich begleiten. Die nächste Gelegenheit zum wissenschaftlichen Austausch bietet sich auf dem Internationalen Hamburger Kongress für Sport, Ökonomie und Medien (12./13.09.16), der von der Hochschule Macromedia mitorganisiert wird. Informationen und Anmeldung: symposium-hamburg.com.
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