Häufigkeit von Leberkrebs steigt
03.06.2013 / ID: 119937
Medizin, Gesundheit & Wellness
sup.- In Deutschland erkranken jährlich rund 7.500 Menschen an Leberkrebs (hepatozelluläres Karzinom). Weltweit treten mehr als 500.000 Neuerkrankungen auf. Männer sind öfter betroffen als Frauen. Die Häufigkeit des Leberzellkarzinoms ist weltweit steigend. Neben Hepatitis-Infektionen und Alkoholkonsum spielt auch die nichtalkoholische Fettleber (NAFL), ausgelöst durch Übergewicht und Diabetes, eine zunehmende Rolle als Ursache für Leberschädigungen, die zu Leberkrebs führen können. Deshalb empfehlen Gastroenterologen, dass bei Patienten mit Fettleber ebenso wie bei den bereits bekannten Risikogruppen alle sechs Monate eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) erfolgen sollte, die oft einen ersten Hinweis auf das Vorliegen von Leberkrebs gibt.
Nach Informationen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) sind Leberzellkarzinome in mehr als drei Vierteln aller Fälle zum Zeitpunkt der Diagnose nicht mehr operativ entfernbar. Deshalb hat die Radiotherapie, also die Behandlung mit tumorvernichtenden Strahlen, einen hohen Stellenwert. Und hier gibt es seit wenigen Jahren eine neue Therapieoption, die die Heilungschancen bei Leberkrebs deutlich verbessert. Anstelle der herkömmlichen Röntgenstrahlen kommen bei der Partikeltherapie Protonen zum Einsatz. "Bei der Abtötung der Leberkrebszellen mit Protonen im Scanning-Verfahren kann mit einer höheren und präziseren Tumordosis gearbeitet werden, da bei dieser modernen Radiotherapie das umgebende gesunde Gewebe weitestgehend geschont wird", erklärt Prof. Barbara Bachtiary vom Rinecker Proton Therapy Center (www.rptc.de) in München. Dadurch erhöhen sich die Chancen auf ein Langzeitüberleben. Anlagen zur Partikeltherapie gibt es außer in München z. B. auch in Heidelberg, Dresden, Berlin und Essen.
Leberkrebs Therapieoption nichtalkoholische Fettleber Deutsche Krebsgesellschaft Protonen Scanning-Verfahren Prof. Barbara Bachtiary Rinecker Proton Therapy Center www.rptc.de
http://www.supress-redaktion.de
Supress
Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf
Pressekontakt
http://www.supress-redaktion.de
Supress
Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Ilona Kruchen
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Tankanlagen-Planung unterliegt dem Gewässerschutz
Tankanlagen-Planung unterliegt dem Gewässerschutz
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Betriebliches Energiemanagement als Sparpotenzial
Betriebliches Energiemanagement als Sparpotenzial
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Energieverbrauch in der Industrie legt leicht zu
Energieverbrauch in der Industrie legt leicht zu
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Starkes Engagement für nachhaltigen Kakao
Starkes Engagement für nachhaltigen Kakao
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Säuglinge werden oft überfüttert
Säuglinge werden oft überfüttert
Weitere Artikel in dieser Kategorie
25.07.2026 | Digital Health Works
MedTech Unleashed 2026 kehrt nach Berlin zurück
MedTech Unleashed 2026 kehrt nach Berlin zurück
24.07.2026 | Digital Health Works
MedTech Unleashed 2026: Von der Innovation zur Umsetzung
MedTech Unleashed 2026: Von der Innovation zur Umsetzung
24.07.2026 | InHalten AG
InHalten AG: Professionelle Begleitung in Lebensübergängen, Krisen und Veränderungsprozessen
InHalten AG: Professionelle Begleitung in Lebensübergängen, Krisen und Veränderungsprozessen
23.07.2026 | OttO -Visuelles Kompetenz Zentrum
Ihr Sehen verdient mehr als Standardlösungen.
Ihr Sehen verdient mehr als Standardlösungen.
23.07.2026 | CLAUDIA WÜNSCH COMMUNICATION GMBH
Aspriva Flüssigkeitszufuhr: Warum Longevity mit einfachen Routinen beginnt
Aspriva Flüssigkeitszufuhr: Warum Longevity mit einfachen Routinen beginnt

