Wissenschaftler bestätigen positive Wirkung gesunder Bakterien
27.11.2014 / ID: 181531
Medizin, Gesundheit & Wellness
Die menschliche Haut ist ständig in Kontakt mit einer Vielzahl potentiell krank machender Mikroorganismen. Dennoch kommen Infektionen der Haut vergleichsweise selten vor, "was auf ein hochentwickeltes angeborenes Abwehrsystem schließen lässt", so Prof. Dr. Jürgen Harder vom Universitätsklinikum Kiel beim Symposium "Beneficial Microbes" in Berlin. Eine entscheidende Rolle in diesem natürlichen Abwehrsystem komme kleinen körpereigenen Antibiotika (Antimikrobiellen Peptiden) zu. Durch ihre weitere Erforschung und Entschlüsselung könnten neue Therapiemöglichkeiten für dermatologische Erkrankungen entwickelt werden, so Harder.
Das Symposium mit Fachleuten aus Medizin, Pharmazie und Mikrobiologie wird alle zwei Jahre vom Berliner Biotechnologie-Unternehmen Organobalance (http://www.organobalance.de) veranstaltet. Geschäftsführerin Prof. Dr. Christine Lang betonte zur diesjährigen Veranstaltung die positive Rolle von Bakterien. Allzu oft werde in Medien, Werbung und Öffentlichkeit nur von gefährlichen Bakterien und bakteriell bedingten Erkrankungen gesprochen. Die Bedeutung und Wirkung gesunder Bakterien (http://www.gesunde-bakterien.de) als natürliche Gegenpole werde nicht genügend dargestellt. Auch Dr. Bernd Wegener, Vorstand der Organobalance Medical AG, stellte klar: "Bakterien sind nicht unsere Feinde, sondern wichtige Bausteine menschlichen Lebens."
Am Beispiel von Parodontitis zeigte Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf, Leiter der Abteilung für Parodontologie am Klinikum der Universität Würzburg, wie eine gute Mikroflora im Körper den Gesundheitszustand von Zähnen positiv beeinflussen könne. Schwere Parodontitis werde nachweislich nicht nur durch schlechtes Zähneputzen und Plaque, sondern auch durch eine falsche oder einseitige Ernährung mit wenigen natürlichen oder naturbelassenen Produkten verursacht. "Parodontitis ist eine Lifestyle-Erkrankung."
In diesem Zusammenhang stellte Prof. Dr. Detlev Ganten, Vorsitzender des Stiftungsrats der Berliner Charité, seine vor wenigen Wochen in einem Buch veröffentlichte "Gesundheitsformel" vor. Wer heute weit verbreitete Zivilisationskrankheiten behandeln oder vermeiden wolle, müsse die Zusammenhänge im Körper verstehen. Dazu zähle auch die Balance gesunder und schädlicher Bakterien, die völlig selbstverständlich zum Organismus von Mensch und Tier dazugehörten.
Bereits am Vorabend des Symposiums erläuterte Prof. Dr. Georg Peters vom Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universität Münster, dass ein Keim wie Staphylococcus aureus Infektionen wie Lungenentzündungen, Endokarditis oder Knochenmarkentzündungen auslösen könne, andererseits aber seinen natürlichen Lebensraum auch in Haut und Schleimhaut von Menschen habe. Zwischen Mensch und Keim bestehe eine enge und komplexe biologische Beziehung, auch Parameter wie zum Beispiel angeborene und erworbene Immunität spielten eine Rolle. Bakterien seien nicht zwingend allein verantwortlich für den Ausbruch einer Krankheit.
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