Risiko für Darmkrebs senken
20.06.2011
Medizin, Gesundheit & Wellness
sup.- Die Ernährung spielt nachweislich eine entscheidende Rolle für das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Zunächst gilt: Je länger der Stuhl im Darm verweilt und je länger darin enthaltene krebserregende Substanzen die Darmschleimhaut berühren, desto größer ist die Gefahr, dass sich ein Tumor bildet. "Daher ist die Vermeidung von Verstopfung eine wichtige Vorsorgemaßnahme", erklärt Prof. Clemens Unger (Klinik für Tumorbiologie Freiburg). Dies kann erreicht werden durch eine ausreichende Ballaststoffzufuhr (viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte), reichliches Trinken (am besten Wasser) und regelmäßige körperliche Aktivität. Zudem ist Fett maßgeblich an der Entstehung von Darmkrebs beteiligt. Bei hohem Fettverzehr kommt es zu einer vermehrten Absonderung von Gallensäure in den Dickdarm. "Gallensäuren werden von Darmbakterien verstoffwechselt, wobei u. a. krebserregende Stoffe entstehen", so Prof. Unger. Auch häufiger Fleischkonsum steht im Zusammenhang mit einem erhöhten Darmkrebs-Risiko. Bei hoher Proteinzufuhr treten vermehrt Proteine und andere Stoffe in den Dickdarm über. "Diese Substanzen werden dann von den Darmbakterien zu Ammoniak abgebaut, das eine Karzinomentwicklung begünstigen kann", erläutert Prof. Unger.
Aus diesen Gründen haben Menschen, die sich wenig bewegen, viel Fleisch und fetthaltige Mahlzeiten bevorzugen und eher Obst- sowie Gemüse-Muffel sind, ein deutlich erhöhtes Risiko für Darmkrebs. Sie sollten von ihrem Hausarzt besonders dazu motiviert werden, eine Vorsorge-Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr in Anspruch zu nehmen. Denn je früher Vorstufen von Darmkrebs (Polypen), Karzinome und selbst bereits metastasierte Karzinome entdeckt werden, desto höher sind die Heilungschancen. Aber auch bei fortgeschrittenem Darmkrebs können z. B. neue, zielgerichtete Medikamente wie EGFR-Antikörper ein Schrumpfen der Metastasen bewirken, so dass sie dann noch operabel sind.
http://www.supress-redaktion.de
Supress
Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf
Pressekontakt
http://www.supress-redaktion.de
Supress
Alt-Heerdt 22 40549 Düsseldorf
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Weitere Artikel von Ilona Kruchen
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Tankanlagen-Planung unterliegt dem Gewässerschutz
Tankanlagen-Planung unterliegt dem Gewässerschutz
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Betriebliches Energiemanagement als Sparpotenzial
Betriebliches Energiemanagement als Sparpotenzial
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Energieverbrauch in der Industrie legt leicht zu
Energieverbrauch in der Industrie legt leicht zu
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Starkes Engagement für nachhaltigen Kakao
Starkes Engagement für nachhaltigen Kakao
18.12.2017 | Ilona Kruchen
Säuglinge werden oft überfüttert
Säuglinge werden oft überfüttert
Weitere Artikel in dieser Kategorie
02.04.2025 | Praxis Wagner für med. Fußpflege/Jenn Cosmetic
Sieht aus wie Nagelpilz, ist aber keiner. Verdickte Zehennägel, kein Pilz.
Sieht aus wie Nagelpilz, ist aber keiner. Verdickte Zehennägel, kein Pilz.
02.04.2025 | ZEQ AG
Transformationsfonds optimal nutzen - ZEQ bietet gezielte Workshops für Kliniken an
Transformationsfonds optimal nutzen - ZEQ bietet gezielte Workshops für Kliniken an
02.04.2025 | Praxisklinik für zahnärztliche Chirurgie und Implantologie
Was versteht man unter geführter Implantation und für wen ist diese Methode geeignet?
Was versteht man unter geführter Implantation und für wen ist diese Methode geeignet?
02.04.2025 | RW Wholistic Consulting
SWWICE2025: Konferenz für ganzheitliches Wohlbefinden
SWWICE2025: Konferenz für ganzheitliches Wohlbefinden
01.04.2025 | Zahnärzte Neustadt Passage
Zahnprothesen von den Experten der Zahnärzte Neustadt Passage für ein natürliches Lächeln
Zahnprothesen von den Experten der Zahnärzte Neustadt Passage für ein natürliches Lächeln
