Übertragene Angst: Eltern geben Zahnarztangst weiter
22.11.2012 / ID: 89717
Medizin, Gesundheit & Wellness
Volksangst: Zahnarztangst (http://www.zahnklinik-jung.de/leistungen/angst-vor-dem-zahnarzt.html)
"Zahnarztangst ist ein weitverbreitetes Problem über alle Bevölkerungsschichten und Altersklassen hinweg. Die Betroffenen haben solche Angst vor dem Zahnarzt, dass sie oftmals über Jahre nicht zu den wichtigen Kontrollterminen gehen", erläutert Dr. Thomas Jung von der Zahnklinik Jung Rhein-Main (http://www.zahnklinik-jung.de/klinik/konzept.html). Dadurch entsteht ein Teufelskreis, der häufig große Auswirkungen hat: Da kleinere Behandlungen nicht rechtzeitig erfolgen, stauen sich die Probleme an und breiten sich unter Umständen aus bzw. verstärken sich. "So wird die Schmerzbelastung und die Angst der Betroffenen immer noch größer, was den gesamten Organismus betreffen und die Gesundheit erheblich beeinträchtigen kann", so. Dr. Thomas Jung von der Zahnklinik Jung (http://www.zahnklinik-jung.de/) weiter.
Die Studie
Forscher der Rey Juan Carlos Universität in Madrid haben nun herausgefunden, dass sich diese spezielle Angst innerhalb der Familienmitglieder verbreiten kann: also auch von den Eltern auf die Kinder. Interessant dabei ist vor allem, dass Vater und Mutter einen unterschiedlichen Effekt auf die Kinder haben. Frühere Studien haben zwar schon die Übertragung von Ängsten der Eltern auf Kinder untersucht, jedoch nicht die unterschiedlichen Rollen dabei entdeckt.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass besonders der Vater im Vergleich zur Mutter die entscheidende Rolle dabei spielt. 183 Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren wurden zusammen mit ihren Eltern im Rahmen der Studie untersucht. Die Ergebnisse bestätigten frühere Erkenntnisse, dass die Zahnarztangst zwischen Mutter, Vater und Kindern verknüpft ist. Die Forschungsergebnisse zeigen ferner, je höher der Schweregrad der Angst bei einem Familienmitglied ist, desto höher ist das Angstlevel der gesamten Familie.
Der Vater als Schlüsselfigur
Besonders der Vater ist mit seinem Verhalten dafür verantwortlich, ob die Angst von ihm oder auch von der Mutter auf die Kinder übertragen wird. Er ist in diesem Fall eine vermittelnde Variable.
Kinder scheinen ihre Aufmerksamkeit besonders auf den Vater und seine emotionale Reaktion zu richten, wenn es darum geht zu entscheiden, ob eine Situation beim Zahnarzt bedrohlich ist oder gelassen hingenommen werden kann.
Ebenso kann die Übertragung der Zahnarztangst von der Mutter auf die Kinder von dem Angstverhalten des Vaters abhängig sein. Ja nach Reaktion des Vaters auf die Angst der Mutter erfassen es die Kinder als bedrohlich oder unbedrohlich.
Eltern die Angst nehmen
Diese Ergebnisse zeigen, dass Eltern eine Schlüsselrolle in der Bekämpfung von Zahnarztangst spielen. Sie sollten daher entspannt und ruhig einem Zahnarztbesuch entgegen schauen können, um ihren Kindern ein gutes Vorbild zu sein. Somit gilt es zunächst den Eltern die Angst zu nehmen, so dass Zahnarztangst nicht auf die folgende Generation übertragen werden kann. "Umgekehrt gilt nämlich auch, dass die Eltern die richtige Einstellung auf ihre Kindern übertragen können und somit der Zahnarztbesuch niemals zum Problem wird", ergänzt Dr. Andreas Jung von der Zahnklinik Jung.
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