Steigende Friedhofsgebühren lassen die letzte Ruhe immer teurer werden
18.09.2013 / ID: 137069
Politik, Recht & Gesellschaft
(mpt-634) Wie eine aktuelle Erhebung des Online-Portals bestattungen.de ergab, sind die Friedhofsgebühren in deutschen Kommunen mitunter enorm gestiegen. In Bonn zum Beispiel kostet ein Erdwahlgrab, das für mindestens 20 Jahre bestehen bleibt und dessen Standort selbst bestimmt werden kann, aktuell 2.210 Euro. Im Vergleich zum Jahr 2011 entspricht dieser Preis einer Steigerung von rund 40 Prozent. Ebenfalls gestiegen sind die Friedhofsgebühren in Köln - hier beträgt die Steigerung auf 1.450 Euro fast 20 Prozent. Absoluter Spitzenreiter ist allerdings eine kleine hessische Gemeinde, in der die Friedhofsgebühren um ganze 140 Prozent gestiegen sind. Auch Erdreihengräber sind jedoch teurer geworden. Hier betragen die Erhöhungen mitunter sogar bis zu 290 Prozent.
Gebühren für Gräber steigen
Die deutsche Bestattungskultur hat in den letzten Jahren einen drastischen Wandel vollzogen: Mittlerweile machen Urnenbestattungen annähernd die Hälfte aller Bestattungen aus. Darüber hinaus wächst der Anteil an anonymen Bestattungen und Gemeinschaftsgräbern stetig. Dies hat zur Folge, dass bei den Friedhofsflächen inzwischen ein starker Überschuss herrscht - bei gleich bleibenden Kosten für die Unterhaltung der Friedhöfe. Deshalb werden die Ausgaben nun auf die sinkende Nutzerzahl umgelegt, was zu den bisweilen erheblichen Erhöhungen der Gebühren für Gräber führt.
Angehörige frühzeitig entlasten
Die Grabgebühren sind übrigens nur ein Teil der gesamten Friedhofsgebühr, die aus mehreren Posten besteht und zwischen 25 und 40 Prozent der gesamten Bestattungskosten ausmacht. Die Höhe der Friedhofsgebühren variiert regional, wobei der Bundesdurchschnitt bei etwa 2.400 Euro liegt. In Summe sollte man für eine Bestattung aber eher mit Ausgaben von 5.000 bis 7.000 Euro rechnen.
Wer seinen Angehörigen nach seinem Tod finanziell nicht zur Last fallen möchte, sollte die finanziellen Aspekte einer Bestattung daher schon zu Lebzeiten klären - beispielsweise durch den Abschluss einer Sterbegeldversicherung, über welche die Kosten für die Bestattung sowie weitere, mit dem Tod verbundene Kosten gedeckt werden.
Sterbegeldvorsorge zu jeder Zeit möglich
"Je früher man sich um den Abschluss einer Sterbegeldversicherung kümmert, desto geringer ist der eigene monatliche Aufwand. Denn die Beitragszahlung wird bei einem früheren Eintritt in den Vertrag auf einen längeren Zeitraum aufgeteilt", erläutert Andrea König-Uber, Versicherungsexpertin bei den Ergo Direkt Versicherungen. Der Abschluss einer Sterbegeldpolice ist jedoch auch mit fortgeschrittenem Alter noch möglich. Die Ergo Direkt Versicherungen beispielsweise bieten einen Tarif an, der bereits nach einer Aufbauzeit von einem Jahr für den vollen Leistungsumfang im Todesfall aufkommt (mehr Informationen hierzu unter ergodirekt.de). "Und wenn man bereits zu Lebzeiten eine bezugsberechtigte Person bestimmt, so vereinfacht und beschleunigt dies die Bearbeitung durch den Versicherer im Todesfall", empfiehlt Andrea König-Uber.
Traditionelle Trauergottesdienste immer weniger gefragt
Im Übrigen ist nicht nur die eigentliche Trauerkultur, sondern auch die Vorstellung über die Gestaltung des letzten Weges einem starken Wandel unterzogen. So wünscht sich inzwischen zum Beispiel nur noch jeder dritte Deutsche einen traditionellen Trauergottesdienst, wohingegen 37 Prozent ein zwangloses Zusammentreffen von Freunden und Angehörigen bevorzugen würden. 16 Prozent wiederum wünschen sich überhaupt keine Trauerfeier und zehn Prozent möchten ein fröhliches Abschiednehmen. Dies ergab eine TNS-Emnid-Umfrage, die im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen durchgeführt wurde.
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