Harren & Partner: MS Palessa droht die Insolvenz – Achtung Verjährung
18.11.2014 / ID: 180575
Politik, Recht & Gesellschaft
http://www.grprainer.com/Schiffsfonds.html Die Gesellschaft des Harren & Partner Mehrzweckfrachters MS Palessa wurde nach Angaben des "fondstelegramm" unter die vorläufige Insolvenzverwaltung gestellt (Az.: 12 IN 156/14).
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Es droht die nächste Insolvenz eines Schiffsfonds. Betroffen ist nach Angaben des "fondstelegramm" diesmal die Gesellschaft des Frachters MS Palessa. Der Fonds wurde von Harren & Partner emittiert. Anleger müssen im Fall der Insolvenz mit massiven finanziellen Verlusten rechnen.
Die Krise bei Schiffsfonds setzt sich fort. Auf Grund aufgebauter Überkapazitäten und sinkenden Charterraten sind schon etliche Schiffsfonds in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Oft genug war die Insolvenz der Fondsgesellschaft die Folge und die Anleger verloren viel Geld. Das könnte auch für die Anleger der MS Palessa drohen.
Um den Schaden abzuwenden, können sie sich an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht kompetenten Rechtsanwalt wenden, der ihre Ansprüche auf Schadensersatz überprüfen kann. Um die Ansprüche noch durchzusetzen, sollte allerdings schnell gehandelt werden, da die Verjährung der Forderungen bereits eingesetzt haben könnte oder zumindest droht.
Schiffsfonds wurden im Rahmen der Anlageberatung erfahrungsgemäß häufig als renditestarke und sichere Kapitalanlage angepriesen. Die Realität hielt den Erwartungen allerdings nicht stand, wie zahlreiche Insolvenzen belegen. Tatsächlich erwerben die Anleger mit den Fondsanteilen unternehmerische Beteiligungen und tragen damit auch das Risiko. Schiffsfonds sind einer ganzen Reihe von Risiken wie der Entwicklung der Charterraten ausgesetzt. Für die Anleger kann am Ende der Totalverlust stehen. Daher hätten sie im Beratungsgespräch auch umfassend über die Risiken aufgeklärt werden müssen. Denn Schiffsfonds sind keineswegs sichere Geldanlagen, sondern haben einen hoch spekulativen Charakter.
Darüber hinaus hätten die vermittelnden Banken nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch ihre Rückvergütungen offen legen müssen. Diese so genannten Kick-Backs können ein Hinweis auf das Provisionsinteresse der Banken sein. Bei Kenntnis der Kick-Backs wäre es möglicherweise erst gar nicht zur Zeichnung der Anteile gekommen. Wurden die Rückvergütungen verschwiegen, kann Schadensersatz geltend gemacht werden.
http://www.grprainer.com/Schiffsfonds.html
http://www.grprainer.com/
GRP Rainer LLP Rechtsanwälte Steuerberater
Hohenzollernring 21-23 50672 Köln
Pressekontakt
http://www.grprainer.com/
GRP Rainer LLP Rechtsanwälte Steuerberater
Hohenzollernring 21-23 50672 Köln
Diese Pressemitteilung wurde über PR-Gateway veröffentlicht.
Für den Inhalt der Pressemeldung/News ist allein der Verfasser verantwortlich. Newsfenster.de distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.
Empfehlung | devASpr.de
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Kostenlos Artikel auf newsfenster.de veröffentlichen
Weitere Artikel von Michael Rainer
14.10.2020 | Michael Rainer
Wirecard AG - Forderungen beim Insolvenzverwalter bis 26. Oktober anmelden
Wirecard AG - Forderungen beim Insolvenzverwalter bis 26. Oktober anmelden
07.10.2020 | Michael Rainer
Aussetzung der Insolvenzantragspflicht nur bei Überschuldung, nicht bei Zahlungsunfähigkeit
Aussetzung der Insolvenzantragspflicht nur bei Überschuldung, nicht bei Zahlungsunfähigkeit
06.10.2020 | Michael Rainer
Corona - Betriebsschließungsversicherung muss zahlen
Corona - Betriebsschließungsversicherung muss zahlen
01.10.2020 | Michael Rainer
Rocket Internet zieht sich von der Börse zurück - Hohe Verluste für die Aktionäre
Rocket Internet zieht sich von der Börse zurück - Hohe Verluste für die Aktionäre
30.09.2020 | Michael Rainer
OLG Frankfurt zur Herkunftsangabe bei Schaumwein aus Italien
OLG Frankfurt zur Herkunftsangabe bei Schaumwein aus Italien
Weitere Artikel in dieser Kategorie
18.03.2026 | Sovest LLC
Tansanias Präsidentenberater Nyalandu: Fall Jakub Jahl ist Gegenstand staatlicher Aufmerksamkeit
Tansanias Präsidentenberater Nyalandu: Fall Jakub Jahl ist Gegenstand staatlicher Aufmerksamkeit
18.03.2026 | Caroline Dostal - SoulMeditaion
Caroline Dostal begeistert mit Vortrag zum Frauentag
Caroline Dostal begeistert mit Vortrag zum Frauentag
18.03.2026 | Candystorm PR GmbH
Neustart für Brandenburgs Baupolitik: BFW Landesverband begrüßt neue Landesregierung und sieht Zusammenarbeit positiv entgegen
Neustart für Brandenburgs Baupolitik: BFW Landesverband begrüßt neue Landesregierung und sieht Zusammenarbeit positiv entgegen
18.03.2026 | Bund-Verlag GmbH
Deutscher Betriebsrätepreis: Der Countdown läuft
Deutscher Betriebsrätepreis: Der Countdown läuft
18.03.2026 | Konzeptional GmbH
Polizzen-Clearing: Wenn das "Nein" nicht das Ende ist
Polizzen-Clearing: Wenn das "Nein" nicht das Ende ist

