Pressemitteilung von Michael Rainer

Ekotechnika-Anleihe - Ukraine-Krise trifft Anleger


31.03.2015 / ID: 191582
Politik, Recht & Gesellschaft

http://www.grprainer.com/Mittelstandsanleihen.html Die Ukraine-Krise und der Verfall des Rubels treffen die Anleger der Ekotechnika-Anleihe. Sie sollen über ein Sanierungskonzept verbunden mit einer Umwandlung der Anleihe in Aktien abstimmen.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Die anhaltende Ukraine-Krise trifft auch deutsche Anleger. Denn die wirtschaftliche Entwicklung in Russland und der damit verbundene Verfall des Rubels haben zu einem Einbruch im operativen Geschäft bei der Ekotechnika GmbH geführt. Nun sollen die Anleihe-Gläubiger über ein Sanierungskonzept und die Umwandlung ihrer Schuldverschreibungen abstimmen. Die erste Abstimmung findet ohne Versammlung statt. Bis zum 2. April können die Anleger schriftlich abstimmen. Voraussichtlich wird am 6. Mai dann eine Gläubigerversammlung als Präsenzveranstaltung am Unternehmensstandort in Walldorf stattfinden.

Die Ekotechnika GmbH ist die deutsche Muttergesellschaft der EkoNiva-Technika in Russland. 2013 hatte sie eine Unternehmensanleihe (ISIN / WKN: DE000A1R1A18 / A1R1A1) mit einem Emissionsvolumen von 60 Millionen Euro und einer fünfjährigen Laufzeit begeben. Die Schuldverschreibungen sind mit einem Kupon von 9,75 Prozent p.a. verzinst. Die Zinsen sind jeweils am 10. Mai eines Jahres fällig. Angesichts der derzeitigen Umstände müssen sich die Anleihe-Gläubiger allerdings darauf einstellen, dass die in wenigen Wochen fällige Zinszahlung nicht geleistet werden kann.

Stattdessen sollen sie nun über geplante Sanierungsmaßnahmen abstimmen. Durch den Rubelverfall und die zunehmend schwierigen Finanzierungsbedingungen in Russland ist das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Neben weiteren Restrukturierungsmaßnahmen soll auch die Umwandlung der Anleihe in Anteile den Konzern wieder in die Spur bringen. Allerdings würden die Anleger bei einer Umwandlung der Schuldverschreibungen in Aktien wahrscheinlich zunächst auch finanzielle Verluste in Kauf nehmen müssen. Auch lässt sich nicht sagen, wie sich die politische Lage und damit auch der Kurs des Rubels entwickeln. Insofern stellt diese Option auch ein Risiko dar. Lehnen die die Anleger ab, könnte auch die Insolvenz die Folge sein. Dann könnten die Anleihegläubiger ihre Forderungen im Insolvenzverfahren anmelden.

In dieser schwierigen Situation können sie Anleger fachkundigen Rat einholen und sich an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht kompetenten Rechtsanwalt wenden. Dieser kann auch mögliche Ansprüche auf Schadensersatz überprüfen.

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Hohenzollernring 21-23 50672 Köln

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